Drei Wochen, fünf Fragen, zwei Olympiateilnehmer antworten: Michael Buchleitner und Andreas Vojta erklären, worauf es in der finalen Vorbereitungsphase vor dem Laufevent ankommt.

Christof Domenig
Christof Domenig

Es naht die Zeit der Herbstlaufevents. Kärnten Läuft, Wachaumarathon und der Graz Marathon stehen ebenso bevor wie noch einige Trail-Events. Wer sich wochen- oder monatelang vorbereitet hat, möchte in den letzten drei Wochen auch nichts mehr dem Zufall überlassen. Was lässt sich jetzt noch beeinflussen – und was sollte man besser bleiben lassen?

Antworten geben Michael Buchleitner, Olympiateilnehmer im Marathon 2000 und 2004, Wachaumarathon-Veranstalter und Run­Inc.-Laufstore-Inhaber. Sowie ­Andreas Vojta, Olympiateilnehmer 2012, Spitzenmarathonläufer und weltweit Zweiter beim Wings for Life Worldrun, Mitinhaber des ­WEMOVE Running Store.

Wer hohe Umfänge gewohnt ist, hat plötzlich das Gefühl, zu wenig zu tun. Dieses schlechte Gewissen gehört fast dazu.

Fazit
Jetzt wird nur noch optimiert

Das Schlusswort gehört Andreas Vojta: „In den letzten zwei, drei Wochen wird ein Rennen nicht gewonnen, sondern optimiert. Gewonnen wird es in den Monaten und Jahren davor. Jetzt geht es darum, Training, Ernährung, Material und Vorfreude so in Einklang zu bringen, dass man am Wettkampftag das abrufen kann, was man über einen langen Zeitraum vorbereitet hat."