“Lou, Lou, Lou, Lou, Lou … !!” Ein (Vor-)Name durchzieht ein gesamtes Tal, zu hören aus rund 20.000 Kehlen. Nicht ohne Grund: die französische Biathletin Lou Jeanmonnot hat soeben auch ihr zweites Schießen im Sprint-Bewerb der dritten Weltcup-Station in Le Grand Bornand fehlerfrei absolviert und wird nun aber sowas von lautstark auf den verbleibenden zweieinhalb Kilometern ins Ziel getragen. Gänsehaut pur!
Viele Biathletinnen und Biathleten nennen die 2000-Seelen-Gemeinde Le Grand Bornand als die Station im Weltcup mit der besten Stimmung. Ja, sie schwärmen regelrecht davon. Was sie meinen, wird einem als Besucher rasch klar: Bereits beim Betreten des perfekt organisierten Areals spürt man die enorme Begeisterung der “bleus“ für Sport im Allgemeinen und hier für die Kombination aus Laufleistung und Schusstechnik. Als großer Biathlonfan kenne ich die Strecken in den französischen Alpen sehr gut – von vor dem Fernseher wohlgemerkt. Mit dem Live-Besuch als Gast von Salomon kommt für mich eine Woche vor Weihnachten eigentlich schon heute das Christkind. Und als ich realisiere, von wo aus wir das Rennen verfolgen dürfen, gesellt sich der Osterhase auch noch dazu und ich feiere zudem Geburtstag: Wir beziehen ein Chalet direkt an der Zielgerade! Ich sehe Biathlonrennen meist in gemütlichen Hauspatschen. Daran ändert sich auch hier nichts – Salomon hat vorgesorgt. Gänsehaut!
Die beste Stimmung im gesamten Biathlon-Zirkus
Zurück zum Rennen und zur Stimmung: Bereits fast sechs Stunden vor Rennbeginn strömen die Fans an die Strecke und auf die Tribünen und sichern sich die besten Plätze. Das Tal liegt im Dezember großteils im Schatten, es hat nur zarte Plusgrade. Egal, spätestens beim Anschießen der Athletinnen – noch immer ist über eine Stunde Zeit, bis es wirklich losgeht – befindet man sich in einem blau-weiß-roten Fahnenmeer. Es folgt die Marseillaise. Gänsehaut!
Als die Österreicherin Anna Andexer mit Startnummer 1 das Rennen eröffnet, jubeln alle. Ja, alle – das Publikum feuert (und feiert) jede Athletin respektvoll und anerkennend an – den ganzen Bewerb lang. Nur bei ihren Französinnen machen die Fans eine Ausnahme: Hier geht die Post nochmal extra ab! Gänsehaut!
Umso bemerkenswerter ist die mentale Leistung von Lokalmatadorinnen wie Lou Jeanmonnot, wenn diese zum Schießstand kommen, und auf einmal hört man im gesamten Stadion eine Feder zu Boden fallen: Alle Augen auf die Französin. Totenstille. Volle Konzentration. Banges Warten auf den ersten Schuss: Da, die Scheibe fällt und ein lautes “Heey“ oder “Yeah“ – so genau lässt sich das nicht sagen – dröhnt für einen Sekundenbruchteil durch die Luft, um sofort wieder zu verstummen. Für den zweiten Schuss. Nach dem fünften Volltreffer tobt die Menge wie im Happel-Areal, als Michael Gregoritsch den Ball gegen Bosnien endlich ins Netz donnerte. Gänsehaut!
Live = mittendrin statt nur dabei
Das Ganze wiederholt sich mehrmals – Biathlon vom Feinsten. Noch dazu können wir unsere Position nutzen, um den Speed der Weltbesten auf der Loipe auf den letzten Metern direkt am Streckenrand hautnah mitzuerleben. Ein absolutes Privileg, diese Perspektive – ich bekomme Gäns… !
Sport verbindet. Alle bei dieser seit Wochen ausverkauften Vier-Tages-Veranstaltung sind hier und haben eine gute Zeit. Friedlich und gemeinsam genießen sie es, den Topstars zuzujubeln und spannende Wettbewerbe zu erleben. Nur drei Sekunden fehlen letztendlich zum ganz perfekten Tag für die Franzosen, aber auch über Platz zwei strahlt Lou Jeanmonnot übers ganze Gesicht.
Neues Kapitel für Salomon
Auf die Verbindung von Menschen zielt auch Salomon mit seiner neuen Produktlinie ab: ÉQUIPE ist Salomons neue gemeinsame Vision für den Wintersportwettkampf. Basierend auf Konnektivität, Innovation und Inklusivität stärkt sie das Engagement für Athlet:innen aller Disziplinen und vereint die gesamte Community unter einem gemeinsamen Ziel, bei dem Leistung durch Zusammenarbeit zum Tragen kommt. Wettkämpfer:innen, Produktexpert:innen und leidenschaftliche Fans werden zusammengebracht und schüren die kollektive Energie, die zu Höchstleistungen antreibt.
Diesen Spirit spürt man in jedem Raum im Salomon Headquarter in Annecy und erst Recht bei der offiziellen Präsentation im eigens dafür kreierten “immersive space“. Wir, eine Gruppe von zwölf Medienvertreter:innen aus Nord- und Mitteleuropa sowie den USA, bekommen tiefe Einblicke in die Geschichte und Firmenphilosophie von Salomon.
Gemeinsam und darüber hinaus
Das französische “équipe“ (=“Team“) und das englische “(to) equipe“ (=“ausrüsten“) wird in der neuen Produktlinie vereint. Superior in function, radical in design und obsessive in style. Der hohe Anspruch ans eigene Produkt ist es, Performance zukünftig als Produkt einer gemeinsamen Leidenschaft neu zu definieren. Für Alpin, Nordisch und Snowboard. Also in vermeintlichen Einzelsportarten!
Top-Athlet:innen sowie Salomon als exklusiver Partner und Ausstatter der kommenden Winterspiele in Milano-Cortina kommunizieren die Botschaft in die (Wintersport-)Welt. Hinter den Produkten und Sportler:innen stecken mehr als reine Ergebnistabellen oder Medaillenspiegel.
Sport mit Stellenwert – Stellenwert mit Sport
Die Eindrücke vom Unternehmen und vom Biathlon-Weltcup ergänzen einander sehr gut. Sport bekommt hier auch einen gesellschaftlichen Stellenwert. Das maßt jetzt fast schon ein wenig philosophisch an. Dazu vielleicht ein anderes Mal.
Danke Salomon. Danke SPORTaktiv.



















