Zu schnell, zu hohe Zielsetzung, zu detailfokussiert: Andreas Vojta und Michael Buchleitner erklären ­häufige Trainingsfehler von Hobbyläufern.

Christof Domenig
Christof Domenig


Laufen ist der einfachste Sport: rechter Fuß, linker Fuß. Und dann doch wieder sehr komplex auf der Suche nach den letzten Sekunden. So hat – sinngemäß – Marathonspitzenläufer Andreas Vojta, auch Miteigentümer des WEMOVE RUNNINGSTORE, vor wenigen Jahren in unserem Interview den Reiz des Laufsports aus seiner Sicht beschrieben.

Natürlich ist das die Spitzensportler-Perspektive. Und doch lässt sich der Gedanke auf uns Freizeitläufer übertragen: Schuhe anziehen, rausgehen, Spaß haben – so einfach ist Laufen. Und wenn es darum geht, sich leistungstechnisch zu verbessern, dann ist es auf dem Niveau, auf dem die meisten von uns Hobbyläufern sich bewegen, auch noch keine Hexerei. Eigentlich. Erfahrungsgemäß tappen viele dann doch in ganz elementare Trainingsfallen. Neben Vojta beobachtet das auch Michael Buchleitner, Marathon-Olympiateilnehmer 2000 und 2004, Wachaumarathon-Veranstalter und Inhaber des RunInc.-Stores. Welche fünf elementaren Trainingsfehler ihrer Erfahrung nach in der Hobbyszene verbreitet sind – und warum vor allem Geduld im Laufen zählt: Das erklären sie hier.