Anna Gandler steht seit ihrem zweiten Lebensjahr auf Langlaufski und hatte immer das Ziel, Spitzensportlerin zu werden. Wir haben mit ihr über Hürden, ihren Traum von Olympia und mehr gesprochen.
Du bist schon früh mit Langlauf in Berührung gekommen – wann war deine Karrierewahl klar?
Eigentlich gleich. Auf Ski bin ich bereits mit zwei Jahren gestanden – das liegt in der Familie. Wir sind sehr sportlich und eigentlich immer langlaufen gegangen. Mein Plan eins war schon immer, Olympiasiegerin und Weltmeisterin zu werden. Das habe ich auch in jedes Freundebuch so hineingeschrieben.
Aus deiner Jugend hast du große Erfolge mitgenommen – welche Lektionen begleiten dich aus dieser Zeit?
Eigentlich gar nicht so die Erfolge. Sie waren wichtig, dass ich sehe: Ich habe etwas drauf. Das war auch die Motivation weiterzumachen. Aber die Rennen, die mir am meisten im Kopf geblieben sind, sind jene, die ich so richtig versemmelt habe. Das sind die Momente, auf die ich zurückblicke und mir denke: So machen wir das nicht mehr. Aus diesen Situationen lernt man eigentlich auch am meisten.
Die Saison 2024/25 war für dich herausfordernd. Was treibt dich an weiterzumachen, wenn der eigene Körper Grenzen setzt?
Meine Familie. Ohne sie hätte ich die letzte Saison nicht geschafft. Abzubrechen ist für einen Athleten nicht schön, obwohl es eigentlich nichts Schlimmes ist. Ich war in einem Loch und meine Familie hat es geschafft, mich wieder herauszuziehen. Mit meinem Freund – er ist selbst Biathlet – haben wir daran gearbeitet, dass ich Stück für Stück mein Selbstvertrauen zurückbekomme und mich zurückarbeite.
Ich habe viel dazugelernt. Bin selbstbewusster geworden. Ich war extrem schüchtern und habe mich zurückgezogen.
Biathlon ist eine der mental anspruchsvollsten Sportarten. Wie gehst du mit Druck um?
Manchmal besser, manchmal weniger gut. Man hat es diese Saison schon gesehen – ich habe bereits am Stockerl gekratzt und es beim letzten Schießen versemmelt. Ab und zu ist man im Flow und es läuft und manchmal muss man sich den Flow erkämpfen. Man darf es einfach nicht erzwingen.
Welche Bedeutung haben für dich große Events wie die Olympischen Winterspiele?
Es war immer der Plan, 2026 bei den Spielen dabei zu sein, und plötzlich steht man kurz davor. Erwartungen setze ich nicht so hoch, da viele sagen, die Spiele haben eigene Regeln. Von dem her lasse ich es auf mich zukommen. Doch mein Ziel ist es nicht, zu den Spielen zu fahren, damit ich dabei bin, sondern schon, dass ich so ein Niveau habe, auch um Medaillen kämpfen zu können. Ich bin dort wahrscheinlich eher die Außenseiterin, aber im Biathlon ist auch alles möglich. Ein gewisses Denken an Medaillen ist jedenfalls da – aber eher so als Underdog.
Wenn du heute auf die junge Anna zurückblickst: Was hat sich am meisten verändert?
Ehrgeizig ist sie immer noch. Beim Verlieren tut sie sich auch noch eher schwer. Das war schon als kleines Kind so. Aber ich habe viel dazugelernt, bin selbstbewusster geworden. Ich war extrem schüchtern und habe mich zurückgezogen. Heute bin ich immer noch eher introvertiert, aber habe es geschafft, mehr aus mir herauszukommen.
Du bist Teil der BIOGENA SPORTS-Sportler. Welche Rolle spielen Mikronährstoffe für dich?
Ich kämpfte lang ständig damit, krank zu werden. Als Leistungssportlerin gehe ich jedes Mal an meine Grenzen und darüber hinaus. BIOGENA hat mit mir Analysen gemacht, was meinem Körper fehlt. Sie sind genau auf mich eingegangen. Dadurch bin ich perfekt ausgestattet, um mein Immunsystem zu stärken. Diesen Winter bin ich auch wirklich gut durchgekommen.
Diese Sportler:innen vertrauen bereits auf BIOGENA SPORTS: Matthias Walkner, Marcel Hirscher, Stefan Kraft, Tobias Arlt & Tobias Wendler, Clément Noël, Andreas Kolb, Lukas Kaufmann, Carina Wenninger, Lukas Neumayer u.v.m.




