Das Rennrad ist wohl eines der effektivsten Fitnessgeräte überhaupt, aber nutzt du es auch richtig? Wir verraten dir die vier Säulen für ein erfolgreiches Rennradtraining ...


Erst eine Gewissensfrage: Heißt Radfahren für dich nur, stundenlang (mit oder ohne Begleitung) dahinzurollen, die Landschaft und die Natur zu genießen? Oder nimmst du dein Rad durchaus auch als Sportgerät wahr, mit dem du an deiner Fitness, an deiner körperlichen Leistungsfähigkeit arbeiten kannst?

Wenn ersteres zutrifft, wäre jetzt die beste Gelegenheit, auf Punkt 2 umzuschwenken. Und bist du tatsächlich ein Rad-Trainierer, dann wollen wir dir dabei helfen, dein Trainingsgerät auch richtig einzusetzen. Das funktioniert dann so: Ein erfolgreiches Rennradtraining basiert – genauso wie bei jedem anderen (Ausdauer-)Sport – auf einer klaren und vor allem zielgerichteten Strukturierung der Trainingsbelastung. Dazu gleich ein wichtiger Tipp: Um sicher zu gehen, dass die im Training gesteckten Ziele erreicht werden, ist es auch für Radsportler ratsam, sich einer sportmedizinischen Untersuchung sowie einer Leistungsdiagnostik bei einem kompetenten Sportwissenschafter oder -mediziner zu unterziehen. Dabei werden die für die Steuerung des Trainings notwendigen Pulswerte ermittelt. Diese bilden die Grundlage für eine exakte Trainingsplanung und -steuerung.

Einmal abgesehen von der Ausbildung der allgemeinen Athletik durch regelmäßiges Krafttraining: Beim radsportspezifischen Training solltest du grundsätzlich vier Trainingsmethoden in dein Programm aufnehmen. Welche das sind und wie sie umgesetzt werden, ist in den vier angeführten Kategorien aufgelistet ...