Ja, das funktioniert! Sehr gut sogar – wenn man nicht die Erwartungshaltung der Großen als Maßstab, sondern vielmehr auf die Bedürfnisse der Kleinen Rücksicht nimmt. ­Marcus Ihlenfeld vom heimischen Kinderrad-­Spezialisten WOOM Bikes weiß, worauf es ankommt.

MARCUS IHLENFELD ist Gründer und CEO von WOOM Bikes in Klosterneuburg (NÖ). / Bild: WOOM Bikes
Ab drei können Kinder im Schnitt das „richtige" Fahrradfahren erlernen. Und ab etwa vier, fünf Jahren kann man auch erstmals schon – altersgerecht – an kleine Ausflüge mit dem selbst radelnden Nachwuchs denken. „Wichtig ist, dass die Basics wie das Bremsen und das Balancehalten gut ausgebildet sind", sagt Marcus Ihlenfeld. Wie weit erste Touren sein können, ist zunächst nebensächlich und lässt sich pauschal auch gar nicht sagen. Es gilt einfach: Erst klein planen und wenn man merkt, es ginge mehr, langsam steigern. Als Maßstab gilt immer die Motivation der Kids. Und das rät Marcus Ihlenfeld, der gemeinsam mit Firmenpartner Christian Bezdeka nicht nur die Woom-Kinderräder entwirft und produziert, sondern selbst auch mit seinen Kindern regelmäßig unterwegs ist, sonst noch für die ersten Radtouren mit Kids.