Moderne Sportuhren tracken Training, Erholung und Gesundheit und werden so zu verlässlichen Begleitern für einen aktiven Alltag. So findet man im vielfältigen Angebot sein passendes Gerät.
Armbanduhr war einmal – Sportuhren und Smartwatches sind längst auch ein Modestatement und gehören für viele dazu. Sie sind mehr als funktionelle, präzise und professionelle Sportbegleiter, sondern echte Alleskönner und immer aktiv, selbst wenn ihr Besitzer schläft. Die Liste an Features und Funktionen moderner GPS-Sportuhren und Smartwatches ist lang – wer was tatsächlich braucht, hängt freilich stark von individuellen Bedürfnissen ab. Vorwissen soll man keines benötigen – die Uhren und dazugehörigen Apps sind heute in vielerlei Hinsicht selbsterklärend. „Unser Ziel ist, dass man die Uhr versteht, ohne sich mit der Technik beschäftigen zu müssen“, erklärt Marvin Peters von Samsung.
Gedanken machen soll man sich vor dem Kauf trotzdem, denn das Angebot ist groß und die Preisrange breit – wie auch unsere Produktvorstellungen auf der folgenden Doppelseite zeigen. Ein höheres Budget schlägt sich in größeren Funktionsumfängen, besserer Sensorik, aber auch hochwertigeren Materialien (z. B. Titan oder Saphirglas) und längeren Akkulaufzeiten nieder.
Insgesamt sind die Funktionsumfänge auch im Basissegment heute erstaunlich groß und umfassen beispielsweise: Herzfrequenzmessung am Handgelenk inklusive HRV (für Trainingssteuerung, Erholungsstatus und Stresslevel), Schlafdauer und -analyse, Trainingsmetriken wie Distanz, Geschwindigkeit und Pace mittels GPS, Routenaufzeichnung sowie App-Anbindung (Samsung Health, Garmin Connect, Polar Flow, Suunto-App) zur präzisen Analyse und übersichtlichen Darstellung aller Daten.
Typische Premiumfunktionen wären dagegen Multiband-GNSS, Offlinekarten, erweiterte Sensorik, Laufökonomieanalysen oder spezialisierte Trainingsmetriken. Von Hersteller zu Hersteller und von Gerät zu Gerät gibt es dabei freilich, je nach Schwerpunktsetzung, Unterschiede.
Gut zu wissen: Die Uhren sind grundsätzlich auf 24/7-Tracking ausgelegt, um die genauesten und umfassendsten Werte zu liefern. Wer das nicht möchte, kann einzelne Funktionen, etwa die LED-Herzfrequenzmessung nachts (deren Aufleuchten manche auch im Schlaf stört), deaktivieren.
Nutzer sollen ihre Uhr intuitiv verstehen, ohne sich mit der Technik beschäftigen zu müssen.
Der Weg zur richtigen Uhr
Als soliden Ausgangspunkt im Sportuhren-Dschungel lassen sich die Anbieter-Websites nennen. Hier geht es zunächst um den persönlichen Anwendungsfall: Gesundheit, Fitness, Laufen, Radfahren, Berg- oder Multisport? Mit oder ohne Navigation? Es folgt die Frage, wie man Sport betreibt, mit welchen Zielen und Ambitionen. Auch wie sehr man sich mit sämtlichen Daten und Empfehlungen auseinandersetzen kann und will, sollte überlegt werden. Bedienbarkeit und Menüführung spielen eine Rolle, gerade im Outdooreinsatz rücken robuste Produkte in den Vordergrund. Andererseits kann robust auch schwerer bedeuten. Zu guter Letzt sind persönliche Vorlieben wie Displaygröße und Akkulaufzeit weitere Kriterien. Sich für den Auswahlprozess Zeit zu nehmen, lohnt sich. Anja Wolf von Polar sagt: „Es ist wünschenswert, dass die Sport- und Fitnessuhren ganz persönliche Begleiter für ein 24/7 aktives Leben werden, die einfach zu uns gehören."
Hat man seine Uhr gefunden, kann man, bei sorgfältigem Umgang, zumindest mit fünf Jahren Nutzungsdauer kalkulieren. „Wichtig ist, stets darauf zu achten, dass die Uhr auf dem neuesten Softwarestand ist“, rät Fabian Danner von Garmin stellvertretend für die Branche.
Als wichtigstes Accessoire aus dem Zubehörregal gelten Herzfrequenz-Brustgurte – sie liefern unverändert präzisere Messwerte als die eingebaute Messung am Handgelenk. Für eine präzise Trainingssteuerung, beispielsweise bei Intervalltrainings, lohnt sich dieses kleine Zusatzinvestment in jedem Fall.






