Für eine ganze Fußball-Generation in Österreich ist es eine Premiere: Zum ersten Mal seit der WM 1998 in Frankreich steht das ÖFB-Team wieder bei einer Weltmeisterschaft. Heuer, im Sommer 2026, ist es so weit – und das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko wird für die rot-weiß-roten Fans zum Pflichttermin. Wir werfen einen Blick darauf, wie Österreich dorthin gekommen ist, auf wen die Mannschaft trifft und was realistisch drin ist.
Rangnicks Weg zur Weltmeisterschaft
Unter Teamchef Ralf Rangnick hat sich das österreichische Nationalteam das geschafft, woran Generationen davor gescheitert sind: die Rückkehr auf die größte Bühne des Weltfußballs. Und das nicht über Umwege, sondern aus eigener Kraft – als Sieger der eigenen Qualifikationsgruppe. Rangnicks Handschrift ist dabei unverkennbar: intensives Pressing, mutiges Spiel nach vorne und eine Mannschaft, die als Einheit auftritt statt als Summe einzelner Namen. Genau diese Kombination aus Tempo, Geschlossenheit und Selbstvertrauen hat aus dem ÖFB-Team einen Gegner gemacht, vor dem auch große Fußballnationen Respekt haben.
Die Gruppe J: ein Weltmeister-Kaliber und zwei Stolpersteine
Die Auslosung hat es in sich. In Gruppe J trifft Österreich auf Argentinien, Algerien und Jordanien – ein Trio, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Mit Argentinien wartet eine der absoluten Top-Nationen des Weltfußballs und damit der wohl schwerste Brocken im Turnier. Algerien steht für die Spitze des afrikanischen Fußballs: technisch stark, körperlich robust und nie zu unterschätzen. Und Jordanien ist der klassische Außenseiter, gegen den aber genau jene Punkte geholt werden müssen, die am Ende über das Weiterkommen entscheiden.
Der Österreich-Spielplan im Überblick
Die drei Gruppenspiele des ÖFB-Teams im Sommer 2026 (Anstoßzeiten in österreichischer Zeit):
- Österreich – Jordanien: Mittwoch, 17. Juni 2026, 06:00 Uhr
- Argentinien – Österreich: Montag, 22. Juni 2026, 19:00 Uhr (Dallas)
- Algerien – Österreich: Sonntag, 28. Juni 2026, 04:00 Uhr
Wegen der Zeitverschiebung sind zwei der drei Partien echte Spiele für Nachtschwärmer und Frühaufsteher: Auftakt und Abschluss steigen mitten in der Nacht bzw. am frühen Morgen, das Duell mit Argentinien immerhin am Abend zur besten Fernsehzeit.
Der Fahrplan ist klar: Gegen Jordanien soll der Grundstein gelegt werden, gegen Argentinien geht es ums Prestige und ums mögliche Überraschungsmoment, und im abschließenden Spiel gegen Algerien könnte es um alles gehen.
Wie realistisch ist das Achtelfinale?
Die ehrliche Antwort: durchaus realistisch. Das erweiterte Turnierformat mit 48 Teams sorgt dafür, dass auch die besten Gruppendritten die Chance auf den Aufstieg ins Achtelfinale haben – der Druck, in jedem Spiel gewinnen zu müssen, fällt damit ein Stück weit weg. Geht es nach den Buchmachern, ist für Österreich nach einem gelungenen Auftakt gegen Jordanien das Achtelfinale ein erreichbares Ziel; spätestens das letzte Gruppenspiel gegen Algerien dürfte dann zum Endspiel um den Aufstieg werden. Wer die Entwicklung der Quoten mitverfolgen oder die Angebote der einzelnen Buchmacher vergleichen möchte, findet im Sportwetten-Vergleich von Ligaportal einen aktuellen Überblick über die seriösen Wettanbieter in Österreich. Entscheidend wird ohnehin, was auf dem Platz passiert – und da hat Rangnicks Team zuletzt bewiesen, dass es auch gegen große Namen bestehen kann.
WM-Fieber von Wien bis Bregenz
Eine WM-Teilnahme nach 28 Jahren ist mehr als ein sportliches Ereignis – sie ist ein Sommer, der das ganze Land zusammenbringt. Von der Fanmeile bis zum Public Viewing im Gastgarten, vom Trikot im Büro bis zum gemeinsamen Mitfiebern in der Nacht: Österreich wird seinem Team die Daumen drücken. Und egal, ob am Ende das Achtelfinale steht oder das Abenteuer schon nach der Gruppenphase endet – allein wieder dabei zu sein, ist nach all den Jahren ein Grund zu feiern. Dieser Sommer gehört dem rot-weiß-roten Fußball.
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