Bei der siebten Ausgabe des Istria300 in Poreč setzte sich Alban Lakata erneut durch. Der 47-jährige Österreicher gewann das 302 Kilometer lange Rennen zum zweiten Mal und beendete damit zugleich seine Teamkarriere.
Lakata triumphiert auf der 300-Kilometer-Distanz
Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein gingen am 3. Oktober mehr als 4.500 Radsportler aus über 40 Nationen beim Istria300 an den Start. Das Rennen führte über 302 Kilometer und 5.300 Höhenmeter auf gesperrten Straßen durch Istrien. Bereits seit Mai war das Event mit 4.595 Teilnehmenden ausverkauft.
Bei den Herren setzte sich Alban Lakata (AUT) in 8:29:49 Stunden durch. Miguel Brugger (AUT) wurde mit 26 Sekunden Rückstand Zweiter, Paul Verbnjak (AUT) belegte mit 1:03 Minuten Rückstand Rang drei. Für Lakata war es nach 2024 bereits der zweite Sieg beim Istria300.
„Ich bin extrem überrascht, dass es so gut gegangen ist. Ich war heute nicht ganz auf der Höhe, habe aber richtigen Kämpferwillen gezeigt. Es war mein letztes Rennen für mein Team, für das ich acht Jahre gefahren bin – da habe ich mir gedacht: So kann man die Saison super beenden, mit einem Sieg. Bei diesem Wetter und mit diesem Starterfeld vorne mitzufahren, ist für mich eine richtige Genugtuung. Mit 47 Jahren mit den Jungen noch mitzuhalten, ist ein besonderes Gefühl", so Alban Lakata.
Bei den Damen musste Titelverteidigerin Valerie Rupitsch nach einem Reifendefekt aufgeben. Den Sieg holte sich Annalisa Prato (ITA) in 9:18:29 Stunden vor Tina Klinar (SLO) und Odette Bertolin (ITA). Rupitsch bleibt dennoch die einzige Person, die bislang alle drei Istria300-Distanzen gewinnen konnte: 2023 die Istria209, 2024 die Istria135 und 2025 die Istria300.
„Dieses Jahr war für mich von Kilometer eins bis zum letzten alles ideal. Der Wendepunkt kam am letzten Anstieg, als ich gemerkt habe, dass meine Konkurrentin zu kämpfen begann – das hat mich zusätzlich motiviert. Letztes Jahr wurde ich Zweite, bin aber von hinten gestartet; das hat meine Strategie heuer beeinflusst, dieses Mal unter den ersten zu starten. Ich bin sehr glücklich, und das Erste, was ich jetzt brauche, ist Erholung", so Annalisa Prato.
Siege auf den kürzeren Distanzen
Auch auf den beiden kürzeren Strecken wurden die Sieger ermittelt. Auf der Istria209 über 209 Kilometer und 3.300 Höhenmeter triumphierten Federico Gnoato (ITA) in 5:49:30 Stunden und Carina Ziegler (AUT) in 6:22:27 Stunden. Für Ziegler war es bereits der zweite Sieg nach ihrem Erfolg bei der Premiere 2021.
Auf der Istria135 über 134,5 Kilometer und 1.800 Höhenmeter gingen die Siege an Fran Bošnjak (CRO) in 3:33:15 Stunden und Tatjana Winkler (AUT) in 3:46:27 Stunden.
Über 4.500 Teilnehmende aus mehr als 40 Nationen
Insgesamt waren 67,2 Prozent der Starter aus dem DACH-Raum. 2.561 Teilnehmende kamen aus Österreich, 510 aus Deutschland und 18 aus der Schweiz. Der letzte Finisher erreichte das Ziel in Poreč um 19 Uhr bei Sonnenuntergang.
Rund um das Rennen bot das Bike Center Poreč ein umfangreiches Rahmenprogramm. Am Tag nach dem Event stand eine Recovery Ride auf dem Programm, anschließend werden bis 9. Oktober täglich kostenlose geführte Rennradtouren für Istria300-Teilnehmende angeboten. Auch die Istria300 Ambassadors waren während der Eventwoche bei verschiedenen Programmpunkten, darunter einem Social Ride und einer Bühnenvorstellung, dabei.
Istria300 geht 2027 in die nächste Runde
Der Termin für die nächste Ausgabe steht bereits fest: Am 2. Oktober 2027 wird das Istria300 erneut ausgetragen. Die Voranmeldung öffnet in der kommenden Woche. Wer sich vorab registriert, erhält eine Bestpreis- und Startplatzgarantie für 2027 sowie eine Benachrichtigung zum Start der Anmeldung.















