Er war einer der prägendsten alpinen Skirennläufer Österreichs, heute ist er Familienmensch, Landwirt und gefragter Vortragender: Fritz Strobl blickt nicht nur auf seine sportliche Karriere zurück, sondern spricht offen über Werte, die ihm heute wichtig sind. Über Respekt statt Angst, über Heiterkeit in einer oft ernsten Gesellschaft – und darüber, warum Freude, Zuhören und ein gutes Essen manchmal die beste Regeneration sind.
1. Was magst du an dir?
Ich mag meine offene Art, meinen Humor und meine Kreativität.
2. Was fehlt unserer Gesellschaft?
Oft fehlt mir die Heiterkeit, das Lächeln und der positive Blick in die Zukunft.
3. Wann hattest du zuletzt Angst? Und wie hast du sie bewältigt?
Als Sportler nahm ich das Wort „Angst“ nicht in den Mund, es wurde durch Respekt ersetzt. Angst macht mich verwundbar. Der Spruch „Die Angst heraufbeschwören“ kommt nicht von ungefähr.
4. Was gibt dir Hoffnung?
Meine Kinder, meine Familie und meine positive Lebenseinstellung.
5. Deine Lieblingsserie? Warum?
Ich bin auch schon über 50, gelernter Polizist und erinnere mich gerne an Nick Knatterton. In jüngster Zeit sind es „Lupin“ und „Haus des Geldes“. Alle genannten Serien sind superspannend.
6. Was würdest du noch gerne lernen wollen?
Bei meinen Vorträgen in Schulen erkläre ich den Schülern, dass man nie ausgelernt hat. Ich selbst würde noch gerne Spanisch lernen, dann würde ich mehr verstehen.
7. Was bereust du? Und warum?
Oh, oh. Ich bereue, dass ich für meine Kinder in den ersten Jahren nicht mehr Zeit hatte, die Kindheit kommt ja nicht mehr zurück. Meine Frau Bettina war immer für die Kids da.
8. Dein Trainingstipp für unsere Leser?
Hört in den eigenen Körper rein, der sagt dir eigentlich, was er braucht. Wichtig ist, dass man Freude hat, an dem, was man tut.
9. Was wäre dein Regenerationstipp?
Nach getaner Arbeit, harter Sporteinheit oder einer anstrengenden Saison ist es wichtig, auch etwas für die Seele zu tun. Gutes Essen, viel trinken, auch mal ein Bier oder ein gutes Glas Wein. Und: viel Schlaf!
10. Bitte noch um deinen Ernährungstipp?
Rindfleisch vom Stotterbauer mit Salat (Anm.: Stotterbauer ist der Name von Fritz Strobls Bauernhof). Und falls keines verfügbar ist: Kärntner Kasnudl aus der Norischen Nudelwerkstatt.













