Im Westen Österreichs ist SAAC in Sachen Prävention von Unfällen in Zusammenhang mit Lawinen mittlerweile zu einer Institution geworden. Seit über 13 Jahren schon stehen jeden Winter in Tirol, Vorarlberg und Salzburg bis zu 25 kostenlose zweitägige Lawinenkurse für Basiswissen auf dem Programm. Diesen Winter kommen die SAAC – snow & avalanche awareness camps nun auch nach Niederösterreich. In Annaberg und Puchberg können sich interessierte Skifahrer und Snowboarder im Dezember, Jänner und Februar Wissen über die Gefahren abseits der markierten Pisten aneignen und sich von Profis wertvolle Tipps zur Risikominimierung holen.

Die Versuchungen die markierten Pisten zu verlassen und einen Abstecher ins freie Gelände zu machen, sind besonders bei frischem Pulverschnee verlockend. Nicht selten enden aber solche Ausflüge mit bösen Überraschungen, seien es Stürze über felsiges Gelände, kein Vor- oder Zurückkommen mehr oder gar Lawinenabgänge. Besonders Jugendliche wagen sich oft unvorbereitet ins Tiefschneeabenteuer.

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SAAC will das Ski- und Boardvergnügen im alpinen Gelände nicht verbieten, sondern mit Bewusstseinsarbeit Aufklärung über die Risiken leisten. Dazu veranstaltet der Verein hinter der Initiative jeden Winter zahlreiche kostenlose zweitägige SAAC Basic Camps in diversen Skigebieten Österreichs. Dort vermitteln staatliche geprüfte Berg- und Skiführer in Theorie und Praxis Wissen über Schnee- und Lawinenarten, die Lawinengefahrenstufen, die richtige Ausrüstung, Vorsichtsmaßnahmen und vieles mehr.

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Bei den Camps mitmachen können alle Skifahrer und Snowboarder ab 14 Jahren, die über genug fahrtechnisches Können fürs Gelände verfügen. Die Teilnahme ist kostenlos, die Lifttickets für den Praxistag stellen die Bergbahnen zum Spezialpreis zur Verfügung. Nur rechtzeitig dafür anmelden muss man sich. Die Zahl ist mit 50 Personen pro Termin begrenzt.