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SPORTaktiv begleitete die beiden Gewinner des Skoda-Tour-de-France-VIP-Pakets, Michaela Güttersberger und Emanuel Ulz, bei einem legendären „Tag für die Ewigkeit“.
von Alfred Brunner
Mehr als tausend Leser bewarben sich auf die Ausschreibung von Škoda, um einen Tag als VIP die Tour de France hautnah zu erleben. Michaela Güttersberger und Emanuel Ulz waren die glücklichen Gewinner. Bevor wir auf einen unvergesslichen Traumtag eingehen, noch ein paar Worte zu den gewaltigen Dimensionen des größten und prestigeträchtigsten Radrennens der Welt.
Langjähriger Tour-Partner
Die Tour wurde 2026 bereits zum 113. Mal ausgetragen und Škoda war zum 23. Mal in Folge als Mobilitätspartner dabei. Im Rahmen der Kooperation stellte Škoda heuer den Organisatoren rund 300 Autos zur Verfügung. Prominent ist vor allem das rote Führungsfahrzeug des Tour-Direktors Christian Prudhomme. Mit „WeLoveCycling.com“ betreibt Škoda auch eine eigene Radsportplattform und holte vor dem Tourstart 2026 den 4-fachen Tour-Sieger Chris Froome als neuen Radsport-Markenbotschafter ins Team. Mit diesem breiten Engagement schließt sich für Škoda auch ein Kreis: 1895 begann die erfolgreiche Automarke als Fahrradhersteller.
Tour-Partner der obersten Ebene sind neben Škoda die Bank LCL, die Supermarktkette E.Leclerc, der Brillenhändler Krys sowie Continental, Tissot und France TV. Der Tour-Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) organisiert nicht nur drei perfekt orchestrierte Rennwochen, sondern ist führend bei der weltweiten Platzierung der Medienrechte in 190 Ländern sowie bei der Vermarktung. Beeindruckend sind aber auch die weit über 10 Millionen Zuschauer entlang der Strecke, was die Tour zur größten kostenlosen Sportveranstaltung der Welt macht. Neben dem Rennen zieht bei den Fans vor Ort aber auch die bereits 1930 eingeführte Sponsorenkarawane mit Hunderten Autos, die stets für Aufsehen sorgt.
Hospitality auf Premium-Niveau
Nun aber zum „Tag für die Ewigkeit“, konkret zur 12. Etappe am 16. Juli von Magny-Cours nach Chalon-sur-Saone. Am Vorabend holt ein Škoda-Shuttle die beiden Gewinner vom Flughafen in Paris ab. Als Welcome Drink wird standesgemäß Champagner gereicht. Täglich werden rollierend rund 15 exklusive Škoda-VIPs beim hochwertigsten aller Tour-Hospitality-Programme betreut. SPORTaktiv nutzt vorm Abendessen noch die exklusive Möglichkeit, mit den zwei neuen E-Autos Epiq und Peaq zu fahren. Der kompakte City-SUV Epiq ist ein sportlicher Crossover. Der große Peaq besticht mit sehr großem Kofferraumvolumen (935 Liter in der 5-Sitzer-Variante) – perfekt für Radsportler, die ihr teures Rennrad am liebsten im Auto transportieren.
Beim Abendessen steht auf jedem Tisch eine kleine Škoda-Trikot-Glasstatue mit individuellem Namensaufdruck – man ahnt bereits, dass der nächste Tag ein ganz besonderer werden könnte. Alle VIP-Fahrer werden im Detail vorgestellt, allesamt sind es Ex-Rennradprofis aus Spanien, Belgien und England. Der Fahrer für uns Österreicher ist Staf Scheirlinckx. Mit Dan McLay, Pedro Horrilo oder dem Paracycler Jiri Jezek sind weitere bekannte Namen im VIP-Betreuerteam. Heuer neu im Škoda-Team ist der 4-fache Tour-Sieger Chris Froome, der erst dieses Jahr seine Profikarriere beendet hat. Beim Kurzinterview auf der Bühne sagt Chris, dass er froh ist, nicht mehr dem großen Risiko ausgesetzt zu sein. Die inspirierende Teamdynamik vermisst er allerdings. Der sympathische Topstar gibt sich nahbar, lässt zahlreiche Selfies machen und geht voll in seiner neuen Rolle auf.
Der große Tag
Der VIP-Tag beginnt um 7.15 Uhr mit einem Morning Ride; Chefguide ist Chris Froome persönlich. Jeder Gast bekommt ein perfekt eingestelltes Testrad der Marke Rose. Zuvor wird aber noch ein leckerer Espresso aus dem Kofferraum des neuen Peaq serviert, großes Kino! In Summe begeben sich mit den VIP-Gästen und den Betreuern 30 Teilnehmer in Zweierreihen auf einen kommunikativen Social Ride, der nach einer knappen Stunde direkt ins Frühstück übergeht. Für unsere Gewinnerin Michaela ist die Ausfahrt eine ganz besondere, da sie als Mountainbikerin noch nie mit einem Rennrad unterwegs war. Die Premiere klappt wunderbar und nun überlegt auch sie sich den Einstieg ins boomende Rennradlager. Für Emanuel ist die Guten-Morgen-Runde fast zu kurz, da er seit rund 1,5 Jahren richtig viel am Rad unterwegs ist und heuer sogar die magische 10.000-km-Jahreskilometer-Marke knacken will.
Nach dem Frühstück geht es mit unserem Guide Staf eine gute Stunde zum Start auf der Formel-1-Strecke in Magny-Cours. Vorm Wegfahren entdecken wir noch unsere drei Namen auf dem Auto aufgeklebt: So geht Wertschätzung und Liebe zum Detail! Wir besuchen das „Village“, wo sich alle großen Tour-Partner den Fans präsentieren. Beim Škoda-Stand treffen wir zufällig Sprinter-Ikone Mark Cavendish. Auf den Teamautos sind die Ersatzrennräder zu sehen, alle Räder sind perfekt gewaschen und serviciert. Die mit 30 mm komfortable Reifenbreite auf nahezu allen Rädern fällt auf.
Um 13.30 Uhr fällt der Startschuss. Für das Peloton geht es neutralisiert eine Runde über die Rennstrecke. Wir warten beim offiziellen Schild „Km 0“, sehen so den „echten“ Start und auch schon die ersten Attacken. Für uns geht es dann direkt zu den vier Helikoptern, die die VIP-Gäste für je 15 Minuten übers Peloton pilotieren. Im Helikopter redet keiner, alle staunen, jeder ist im Moment, im „magic moment“. Nach der Landung steigen wir zu Staf ins Škoda-Begleitauto, fahren rund eine halbe Stunde und stoppen für ein nächstes Highlight: das Škoda-Picknick mit einer feinen Grillerei und einem weiteren unvergesslichen Moment: Chris Froome persönlich schenkt Champagner aus.
Hautnah dabei
Bei Kilometer 100 bleiben wir in einer langen abfallenden Rechtskurve gut geschützt stehen und beobachten das Peloton, das mit Vollgas an uns vorbeirauscht. Aufgrund des gelben Trikots erkennen wir sogar Superstar Tadej Pogacar. Wir fahren nun aber nicht dem Feld hinterher, sondern machen eine Abkürzung, um knapp eine Stunde später das Peloton wiederzusehen, diesmal in einem kleinen Dorf vor einer S-Kurve. Neben uns stehen drei Generationen – beeindruckend das Bild der Oma mit ihrem begeisterten Enkelkind. Es geht für uns wieder „auf Jagd“, die Abkürzung führt diesmal über die Autobahn und über kleine Nebenstraßen. Beeindruckend, wie fokussiert und motiviert alle VIP-Driver am Werk sind, um den Gästen einen unvergesslichen Tag zu ermöglichen. Ein weiteres Mal sehen wir die Radsportler rund 40 Kilometer vorm Ziel.
Final geht’s mit dem Auto rein ins Zentrum von Chalon-sur-Saone zum Finalsprint. Ein paar Minuten später sind die Sprinter auch schon da. Tim Merlier gewinnt an diesem Tag bereits seine dritte Etappe. Obwohl es leicht bergauf ging, betrug seine Geschwindigkeit 73 km/h, die Sprinter sind völlig „verrückt“. Es folgen die anderen Fahrer. Einige hat es bei einem Massensturz vorm Ziel böse erwischt, sie werden teilweise von den Teamkollegen ins Ziel geschoben.
Wir fahren rund eine halbe Stunde ins nächste Hotel, diesmal in Tournus in der Region Burgund. Beim Abendessen ist schon wieder „Schichtwechsel“ angesagt, die VIP-Gäste des nächsten Tages sind soeben angekommen.
Michaela, Emanuel und ich lassen die vielen Highlights Revue passieren und können fast nicht glauben, was wir an diesem Tag erleben durften. Ein großes Danke an den Tourpartner Škoda für diesen exklusiven Blick hinter die Kulissen der großen Tour de France. Für uns geht es am nächsten Tag wieder nach Hause. Das Škoda-Hospitality-Team und rund 5.000 andere Menschen bewegen sich im Tourzirkus weiter.


















