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Husky Schlittenfahrt / Bild:

Hundeschlittenfahrt: Sport und Vergnügen für Mensch und Hund

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Eine Hundeschlittenfahrt ist schon ein Erlebnis für sich. Egal ob du Extremsportler oder eher der Genuss-Typ bist, du solltest hier auf alle Fälle weiterlesen.

Alljährlich im Winter startet in der arktischen Tundra ein großes Event. Der Fjällraven Polar lockt tausende Menschen in den Polarkreis und verlangt ihnen bei Minus 20 Grad und kälter alles ab. Und nicht nur ihnen, denn die Hauptdarsteller des Events sind die treuen Vierbeiner: Schlittenhunde in allerbester körperlicher Verfassung, die die Teilnehmer auf einer Strecke von über 300 km von Signaldalen in Norwegen bis Jukkasjärvi in Schweden ziehen. Der Fjällraven Polar ist legendär, denn er ist lang, herausfordernd und heiß begehrt. Doch einen Haken hat er: Nur 20 Teilnehmer können in den Genuss dieser außergewöhnlichen Aktivität kommen. Der Veranstalter wählt diese aus der Vielzahl der Bewerbungen aus, wobei es keine Rolle spielt, ob jemand bereits Erfahrung hat, oder nicht. Jedermann kann sich bewerben.

In extremer Kälte und bei hoher Beanspruchung tragen Huskys schützende Laufschuhe. Neben dem Fjällraven Polar gibt es noch weitere Möglichkeiten, mit waschechten Huskys auf große Tour zu gehen. Wir stellen zwei Varianten vor. Eine ist für Extremsportler, die andere für Genusssportler geeignet.

YUKON QUEST IN ALASKA: EXTREM KALT, EXTREM LANG, EXTREM AUFREGEND
Der Yukon Quest ist ein international bekanntes Hundeschlittenrennen. Gestartet wird in Whitehorse und das Ziel ist Fairbanks, Alaska. Jährlich Ende Januar/Anfang Februar zieht es die Musher (Hundeschlitten-Führer) auf die 1.000 km lange Piste. Die Anforderungen an Mensch und Hund sind extrem. Zum einen drohen Schneestürme, Schlafmangel ist unausweichlich und die immerwährende Kälte erfordert wärmende Kleidung, die die Teilnehmer wie Marsmenschen aussehen lässt und die Beweglichkeit einschränkt. Es winken auch unvergessliche Momente: Nordlichter am Firmament, unberührte Naturlandschaften und ein funkelnder Sternenhimmel, von keinem Licht der Zivilisation getrübt. Bei Minus 20 Grad fahren Musher und Huskys durch das schneebedeckte Gelände, wobei es durchaus noch kälter werden kann.

TRAINING FÜR MUSHER
Um sich auf ein echtes Rennen vorzubereiten, braucht es ein spezielles Training. Für Musher ist ein stabiles Herz-Kreislaufsystem unverzichtbar, ja lebenswichtig. Sport im Winter zur Vorbereitung auf die lange Fahrt ist ein MUSS und je schlechter und kälter das Wetter ist, desto besser. Denn es gilt nicht nur den Körper, sondern auch den Geist zu trainieren. Der innere Schweinehund, der bei Hagel und Schneeregen lieber auf der Couch liegen bleiben will, darf nicht mit auf den Yukon Quest. Vielmehr sollte die Psyche des Mushers darauf gepolt sein, bei schlechtem Wetter gerne zu draußen zu sein. Zusätzlich zum harten Herz-Kreislauftraining im Freien ist regelmäßiges Saunieren Pflicht. Die meisten Musher leben nach dem Motto: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen". Sie bewegen sich rund ums Jahr, schieben Regenerationsphasen ein und sorgen generell für eine stabile Grundfitness, mit der sie die hohen Belastungen des Hundeschlittenrennens tragen können. Keine angenehme Vorstellung? Es geht auch deutlich komfortabler. 

Huskys in Bewegung

Huskys lieben Bewegung. Sie sind begeisterte Läufer und eng an ihr Rudel gebunden.

HUNDESCHLITTENFAHRT ZUM FREIZEITVERGNÜGEN
Natürlich ist eine Hundeschlittenfahrt auch zum Vergnügen möglich. Niemand muss Wochen oder gar Monate lang trainieren, um auf einen Hundeschlitten zu steigen. Eine Husky Tour lässt sich auch in Deutschland im Winter realisieren. Das Sauerland bietet Husky Trekking an. Zum Beispiel in Niedersachsen, in Thüringen, im Saarland und anderswo können Interessierte eine Husky Tour unternehmen. In Regionen, in denen kein Schnee liegt, werden die Hunde vor einen Wagen mit Rädern gespannt. Sie ziehen ihre unerfahrenen Gäste durch Feld und Wald. Auch ungeübte Musher kommen schon bald mit einem Husky Schlitten zurecht. Zum einen erhalten Laien vorab eine ausführliche Einweisung. Sie können in Ruhe die Huskys kennenlernen und sich mit der bevorstehenden Route vertraut machen. Passieren kann eigentlich nicht viel. Das größte Risiko liegt darin, eine Kurve zu sportlich zu nehmen oder die Zentrifugalkraft zu unterschätzen. Dann kann es schon einmal geschehen, dass der Musher vom Schlitten purzelt. Die Hunde begreifen, dass auf ihrem Schlitten ein ungeübter Gast sitzt und nehmen Rücksicht. Manchmal allerdings wollen sie auch austesten, wie weit sie gehen können. Im Grunde sind Huskys sehr freundliche Tiere, die Streicheleinheiten lieben und die Nähe der Menschen suchen und genießen. Zudem sind sie sehr anspruchslos und können in kargen und kalten Gegenden gut leben, wie der Eintrag im Tierlexikon über den Huskys wissen lässt.

VORBEREITUNG DER SCHLITTENHUNDE
Auch die Schlittenhunde werden fit gemacht, sei es für das Freizeitvergnügen der Gäste oder für ein harte Rennsaison in Nordeuropa, Alaska oder Canada. Für sie gilt ebenfalls das geflügelte Wort: „Nach dem Rennen ist vor dem Rennen." Der Zyklus beginnt im April. Jetzt beginnt die Erholungsphase und die Huskys genießen es, gar nichts zu tun. Zwischen Mai und August fängt das leichte Training an. Sie spielen, werden im Rudel ausgeführt und in den kühlen Morgenstunden stehen Trainingseinheiten zum Erhalt der Grundfitness der Huskys auf dem Programm. Üblicherweise kommen in dieser Zeit kleine Huskys zur Welt. Diese werden von Beginn an in das Rudel eingegliedert und machen sogar beim Training mit. Vor den Schlitten dürfen sie aber erst, wenn sie mindestens ein Jahr alt sind. Sie werden zusammen mit erfahrenen Huskys trainiert, damit sie sich die wichtigsten Dinge von ihnen abdrucken können. Im September ist die Zeit der Ruhe vorbei. Die Trainingseinheiten steigen an und die Tiere werden immer stärker auf die anstehende Saison vorbereitet. Die Temperaturen gehen nach unten und die Huskys fühlen sich merklich wohler. Im Oktober werden dann ausgedehnte Touren mit dem Schlitten unternommen. 10 bis 15 km lang sind die Trainingseinheiten. Ein gut trainiertes Rudel, das eine gesunde soziale Struktur aufweist, lässt die Freude erkennen, die es beim Hundeschlittenfahren hat. Ab Dezember startet die Hauptsaison. Die Tiere sind häufig im Einsatz. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sie es geschafft, Strecken zwischen 25 und 35 km mit Schlitten zurückzulegen. Mehrtägige Touren sind jetzt auch kein Problem mehr.

HUSKY TRIP DURCH DEUTSCHLAND, NORWEGEN ODER ALASKA
Da die Angebote für Husky Touren so unterschiedlich sind, dürfte für jeden Interessierten die passende Variante dabei sein. Um reinzuschnuppern, eignet sich eine erste Tour durch die heimischen Wälder in Deutschland. Wer buchstäblich Blut geleckt hat und sich einem Wettkampf stellten will, der findet weltweit spannende Herausforderungen.

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