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Bild: K2

Freeride-Ski: Free on Ski

Artikel vom:

Ein Traum wird wahr! Waren einst mit den langen schmalen Latten unberührte Tiefschneehänge nur den wirklichen Könnern vorbehalten, so entlassen die Vertreter aus der immer größer werdenden Kategorie „Freeride-Ski“ auch den guten Durchschnittsfahrer hinaus in die Freiheit der Berge.

DAS BIST DU

Dein Profil als Skifahrer/-in: Du bist auf allen Pisten zu Hause, fährst Hänge aller Schwierigkeiten, hast dir über die Jahre mit den Carvingskiern eine grundsolide Skitechnik angeeignet. Aber nun suchst nun deine Herausforderung in erster Linie abseits der präparierten Hänge, willst dich beim Swingen im unverspurten Gelände verwirklichen – allerdings ohne zuvor einen stundenlangen Aufstieg auf Tourenskiern absolvieren zu müssen.

DEINE VORAUSSETZUNGEN 
Abgesehen von sehr guter Skitechnik musst du beim Freeriden in Sachen Kondition und Koordination doch einen besseren Level vorweisen als Nur-Pistenfahrer. Denn Freeriden heißt, sich den Prüfungen stellen, die ein Berg in seiner ursprünglichsten Form parat hält. Vor allem aber muss dir als Freerider immer bewusst sein: Du bewegst dich im freien Gelände, in dem auch die Lawinengefahr allgegenwärtig sein kann. Heißt: Du musst in Sachen Lawinenkunde genau so geschult sein wie ein Tourenskifahrer – und brauchst weitab vom gesicherten Skibetrieb auch die notwendige Sicherheitsausrüstung wie Pieps und Lawinen-Airbag.

DAS KANN DEIN SKI
Der Freeride-Ski kommt fett daher! Mittelbreiten von 80 bis 130 mm sind die Norm, denn diese vollschlanken Taillen sind dafür verantwortlich, dass der Ski im Tiefschnee kaum einsinkt, sondern auf der Oberfläche „schwimmt“. Verstärkt wird diese Eigenschaft noch durch eine weiche Skischaufel sowie meist durch die Rocker-Bauweise. Durch die Bank sorgen bei der neuesten Generation der Freeride Verbesserungen in Auftrieb und in der Lenkbarkeit für noch mehr Fahrspaß im Powder, sprich: Man muss weniger arbeiten, kann dafür aber härter, steiler und schneller fahren. Die Skilänge liegt bei +/- 10 cm der Körpergröße.
Aufgepasst: Auch bei den Freeridern gibt es einige Unterkategorien. Der Freeride-Classic (Mittelbreite bis 110 mm) lässt sich auch noch auf der Piste steuern, während der Big Mountain mit 130er-Taille ausschließlich im Tiefen zuhause ist. Und die Park- & Powder-Ski sind als breite Twin Tips gebaut, also eine Kombi aus Freeride und Freestyle.

GEWISSENSFRAGE
O.K., in den Tiefschnee, ins Gelände soll es gehen. Aber bist du wirklich bereit dafür? Und da meinen wir nicht nur dein Wissen über die alpinen Gefahren, wie du dich schützt und wie du geschult bist. Vor allem deine Skitechnik ist für den Freeride-Genuss entscheidend – du willst ja richtig Spaß haben und nicht bloß im Tiefschnee „herumköpfeln“. Daher die Gewissensfrage: Hast du auf der Piste deine Ski auch bei schwierigen Schneeverhältnissen oder Neuschnee jederzeit unter Kontrolle?

SO FEILST DU AN DEINER TECHNIK 
Wenn auf den Pisten Buckeln und Wellen entstehen und gleich neben der Piste verspurter Schnee zu finden ist – genau dort musst du hin, um deine Standfestigkeit und Technik zu verbessern. Dann suchst du dir im Gelände zuerst einfachere Hänge, in Liftnähe, mit pulvrigem Schnee. Wenn du da gut zurecht kommst (deine Freerider werden dir dabei gute Dienste leisten), versuche steilere Hänge und unterschiedliche Schneeverhältnisse. Aber achte vor allem als Einsteiger immer darauf, dass du dich nicht zu weit von den Liften entfernst. Klar gilt auch für dich der Tipp: Mit einem Freeride-Guide bist du nicht nur auf der sicheren Seite – er kann dir auch jede Menge Tipps geben!

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