13 Athletinnen und Athleten, 28 Kristallkugeln und sechs Olympiasiege: Beim Atomic Media Day 2026 präsentierte der Skihersteller sein Weltcupteam am Firmensitz in Altenmarkt im Pongau – rund zwei Wochen vor dem Saisonauftakt am Rettenbachferner.

Zurück am Ursprung der Rennski
Rund zwei Wochen vor dem Weltcupauftakt am Rettenbachferner lud Atomic mehr als 60 Journalistinnen und Journalisten aus zahlreichen Ländern zum Media Day an den Firmensitz in Altenmarkt im Pongau. Neben einem Marken- und Produktupdate stand die Präsentation des Redster-Teams im Mittelpunkt. Mit dabei waren unter anderem Mikaela Shiffrin, Sofia Goggia, Lucas Pinheiro Braathen, Manuel Feller und Marco Schwarz.

Der Veranstaltungsort wurde bewusst gewählt: Seit 1955 entwickelt und produziert Atomic in Altenmarkt Ski. Auch die Nähe zu traditionsreichen Weltcup-Orten wie Zauchensee, Flachau und Schladming prägt den Standort. Neben Ski umfasst das Sortiment mittlerweile auch Bindungen, Helme, Brillen und Bekleidung.

„Wir haben den Media Day bewusst nach Hause geholt. Hier sieht man, dass ein Sieg in Sölden nicht erst am Start beginnt. Was eine Athletin oder ein Athlet am Nachmittag nach dem Training dem Serviceteam erzählt, liegt am nächsten Morgen in der Entwicklung auf dem Tisch. Diese kurzen Wege machen uns schnell in unseren Entscheidungen und glaubwürdig in der Performance, die wir versprechen. Das ist auch ein Grund, warum die Besten der Welt mit uns arbeiten”, fasst Atomic President Wolfgang Mayrhofer zusammen.

Auch Nachhaltigkeit bleibt ein wichtiges Thema für den Skihersteller. Im Jänner 2027 findet die vierte Auflage des Ski Industry Climate Summits statt. „Wer die Branche anführt, sollte auch als Vorbild vorangehen. Deshalb steht im Jänner 2027 die vierte Auflage unseres Ski Industry Climate Summits an, bei dem wir die Kräfte weiter bündeln wollen, um die Zukunft unseres geliebten Sports zu sichern”, so Mayrhofer.

Erfolgreiche Stars und junge Talente
Die Erfolgsbilanz des Atomic-Teams ist beeindruckend. Mikaela Shiffrin, die erfolgreichste Weltcup-Läuferin aller Zeiten, vereint sechs Gesamtweltcupsiege, 18 Kristallkugeln, acht WM-Titel und drei Olympiasiege. Sofia Goggia, Abfahrts-Olympiasiegerin von 2018, kann auf fünf Kristallkugeln verweisen.

Auch die Olympischen Winterspiele 2026 waren für Atomic erfolgreich: Lucas Pinheiro Braathen gewann den Riesentorlauf in Bormio und damit die erste brasilianische Medaille bei Winterspielen. Der Österreicher Fabio Gstrein holte Slalom-Silber, der Schweizer Tanguy Nef gewann Gold in der Team-Kombination. Insgesamt verbuchte Atomic im alpinen Bereich 46 Weltcup-Podestplätze, 20 Siege, vier Weltcup-Kristallkugeln und sieben olympische Medaillen, erzielt von 19 Athletinnen und Athleten.

Neben den etablierten Größen setzt Atomic auf eine junge Generation. Zrinka Ljutic gewann mit 21 Jahren die Slalom-Kugel der Saison 2024/25. Die gleichaltrige Malorie Blanc, Jahrgang 2004, hat bereits ihren ersten Weltcupsieg in den Speed-Disziplinen gefeiert. Lucas Pinheiro Braathen konnte sich mit 25 Jahren bereits in zwei Weltcup-Disziplinen durchsetzen.

Eine wichtige Rolle spielt auch das österreichische Aufgebot: Fünf der 13 beim Media Day anwesenden Athletinnen und Athleten kommen aus Österreich. Dazu zählen die Slalom-Kugelgewinner Manuel Feller und Marco Schwarz.

Sölden als erste Standortbestimmung
Für Christian Höflehner, Global Race Manager Alpine bei Atomic, vereint das Team Erfahrung und Zukunftspotenzial. „In diesem Team steckt die ganze Bandbreite des Skisports“, sagt Höflehner. „Auf der einen Seite Mikaela, die mehr Weltcuprennen gewonnen hat als irgendjemand vor ihr, auf der anderen eine junge Generation wie Zrinka oder Malorie, die gerade anfängt, ihre eigene Geschichte zu schreiben. Unser Job ist, dass sich keiner von ihnen am Start Gedanken über das Material machen muss. Nach einem intensiven Sommer sind wir gut vorbereitet. Aber Sölden ist jedes Jahr die erste ehrliche Standortbestimmung – dort zeigt die Uhr, wo wir wirklich stehen.“

Der nächste wichtige Termin steht bereits bevor: Am 24. und 25. Oktober 2026 eröffnen die Riesentorläufe in Sölden die alpine Weltcupsaison 2026/27. Dann zeigt sich erstmals unter Wettkampfbedingungen, wie gut die Vorbereitung des Atomic-Teams gelungen ist.