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Trendsport Parkour: Salto in der City / Bild: iStock / innovatedcaptures

Trendsport Parkour: Salto in der City

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Laufen, springen, Hindernisse überwinden – und den eigenen Körper als Sportgerät nutzen! Der Franzose David Belle hat in den 1980er-Jahren diese „Kunst der effizienten Fortbewegung" in die Beton- und Stahl-Landschaft der Paris Vorstadt gebracht und gab ihr den Namen „Le Parkour".


Heute sind die Athleten, die mit einem Salto von einem Hausdach zum nächsten springen und sich dort mühelos abrollen, dank „Youtube" bei den Kids längst weltweit bekannt. Und beliebt. „Seit einigen Jahren haben wir einen irrsinnigen Zulauf", sagt der 22-jährige Gert Prügger, Obmann des Parkour-Vereins „Let's move" in Graz, und selbst seit sieben Jahren mit dem Sport infiziert. „Vor ein paar Jahren waren bei Österreich-Treffen der Parkour-Vereine vielleicht 15, 20 Leute. Heute sind es schon 150. Allein in Tirol gibt es einen Verein mit 300 aktiven Mitgliedern." Tendenz steigend.


Video: Epic Parkour and Freerunning 2015

ÜBEN IN DER SCHNITZLGRUBE
Ab 12 Jahren ist es sinnvoll, mit dem Sport zu beginnen. „Wir bieten Kurse an, die wirklich für alle geeignet sind", sagt Prügger, „auch für Kids ohne große sportliche Vorkenntnisse". Los geht es zuerst einmal in der Turnhalle mit einfachen Sprüngen und Koordinationsübungen. Dann geht's weiter in die „Schnitzlgrube", einem Becken mit Schaumstoffchips, in dem auch Saltos ohne Verletzungsgefahr trainert werden können. „Nach einem Jahr Training können die meisten einen Vor- und Rückwärtssalto", sagt Prügger. Die Vorteile neben dem Spaß liegen auf der Hand. „Parkour gibt dir ein völlig neues Körpergefühl. Die Körperspannung verändert sich, Gleichgewichtsgefühl und Koordination sowieso".

Das hilft auch im Alltag und bei allen anderen Sportarten. „Die meisten Jungen, die mit Parkour beginnen, bleiben auch dabei", weiß Prügger. „Es gibt aber auch welche, die nur einen Rückwärtssalto lernen wollen, damit sie beim Fußball ein Tor damit feiern können ..."

Wer diesen tollen Sport einfach einmal ausprobieren möchte: Mehr als ein Paar Sportschuhe und bequeme Sportkleidung braucht es nicht! Und die Anlaufstellen gibt's im Netz – wie z. B. Parkour Vienna (parkour-vienna.at), Parkour Linz (parkourlinz.at), Le Traceur Wien (le-traceur.net).


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