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Red Bull X-Alps 2015: Vorstellung der Route und des Prologs / Bild: Leo Rosas / Red Bull Content Pool

Red Bull X-Alps 2015: Vorstellung der Route und des Prologs

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Von Salzburgs historischer Altstadt bis zur Mittelmeerküste von Monaco durchquert sie in einem großen Bogen sechs Länder und Europas höchste Berge: Heute enthüllen die Organisatoren die neue Route von Red Bull X-Alps – und es wird härter denn je! Des Weiteren kündigen sie einen eintägigen Prolog an, in dem sich die Athleten zu Fuß oder in der Luft rund um die Seen und Berge des Salzkammerguts, Österreich messen.


Am 2. Juli 2015 findet erstmals in der Red Bull X-Alps Geschichte ein Prolog statt, bei dem die Athleten in den Bergen, die durch The Sound of Music bekannt wurden, gegeneinander antreten. Start und Ziel des Rennes befinden sich in Fuschl am See, Österreich. Der Prolog wird ein wahres Spektakel für Fans und gibt ihnen den perfekten Vorgeschmack auf den bevorstehenden action-geladenen Wettkampf. Auch für die Athleten gibt es einen triftigen Grund sich ins Zeug zu legen.
Die ersten drei, welche die Ziellinie überqueren, erhalten einen Vorsprung von fünf Minuten für das Hauptrennen am 5. Juli. Des Weiteren werden sie mit einem zusätzlichen „Led Lenser Night Pass“ belohnt, mit dem sie sich einen entscheidenden Vorsprung verschaffen können.

Video: Red Bull X-Alps 2015 Teaser


DIE ROUTE

Die 1.038km lange Route passiert 10 Wendepunkte und ist nur einige Kilometer länger als in 2013 – hier hören die Gemeinsamkeiten jedoch auf. Der Wettkampf wurde in 2013 von Chrigel Maurer (SUI1) in einer Rekordzeit von 6 Tagen, 23 Stunden und 40 Minuten gewonnen. In 2015 ist die Wahrscheinlichkeit gering, erneut einen solchen Erfolg zu erzielen. Der Grund? Die Route ist um einiges anspruchsvoller, so Mastermind Hannes Arch.

ANSPRUCHSVOLLER ALS 2013
Das Rennen startet in Salzburg und führt vom Gaisberg nach Osten zum Dachstein-Massiv auf 2.995m Höhe. Hier treten die Athleten von den vergletscherten Hängen die lange Reise zum Meer an. Während die Abenteurer in 2013 auf Grund der günstigen Flugbedingungen über 100km in einem einzigen Zug durch das Pinzgauer Tal zurücklegen konnten, müssen sie dieses Jahr nördlicher fliegen – ein weitaus komplizierteres Fluggelände. Der nächste Wendepunkt ist Aschau-Chiemsee in Deutschland, welcher sich durch die Kampenwand, 1.669m, im Herzen der bayrischen Berge auszeichnet. Die Route verläuft dann südwestlich über die Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg auf 2.962m, nach Lermoos in Österreich und anschließend weiter südlich zu den Bergen von Brenta in Italien. Hier wird sich zeigen, wer die wahren Red Bull X-Alps Anwärter sind, glaubt Renndirektor Christoph Weber: "Dieser Abschnitt ist viel schwieriger als alles andere im Jahr 2013. Die Täler sind tief und weit und sind schwer mit dem Gleitschirm zu überqueren. Wer sich entscheidet, in den Tälern zu bleiben, muss sehr lange wandern oder unglaublich hoch klettern, um mit dem Paragleiter starten zu können."

RED BULL X-ALPS 2015 FACTS

Red Bull X-Alps 2015 Facts / Bild: Red Bull Content Pool


TECHNISCHE HERAUSFORDERUNGEN
Die technischen Herausforderungen bleiben hoch, während sich die Athleten dem 6. Wendepunkt, St. Moritz-Piz Corvatsch in der Schweiz, nähern. "Es gibt keine offensichtlichen Täler, denen man folgen kann", fügt Weber hinzu. „Die Athleten werden ihre Hausaufgaben machen müssen. Wenn sie sich im Vorhinein nicht gut genug über die Region informieren, könnten sie kostbare Zeit verlieren und in schwierige Situationen geraten."
Ab Piz Corvatsch folgt die Route weitgehend der Strecke der vergangenen Jahre, vorbei an den legendären Gipfeln des Matterhorns und des Mont Blancs nach Annecy, Frankreich, die Heimat des alpinen Gleitschirmfliegens und der „vol bivouac" Abenteuer. Von dort aus geht es Richtung Süden, den Alpes Maritimes entlang nach Peille, bis über den Stadtstaat von Monaco. Diese Strecke wurde Zeuge des spannendsten Duells im Jahr 2013, als die Franzosen Antoine Girard und Clément Latour 200km lang über unterschiedliche Wege um den zweiten Platz kämpften und beide innerhalb einer Stunde am Ziel ankamen, nachdem sie fast 24 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs waren.

12 PROZENT FINISHER
In Peille stoppt die Uhr offiziell, aber das Rennen ist erst vorbei, sobald die Athleten den zeremoniellen letzten Flug auf das Landefloß in der Bucht von Monaco gemeistert haben. Im Durchschnitt kommen nur 12% der Red Bull X-Alps Teilnehmer so weit. Eine Sache ist sicher: Diejenigen, die in 2015 erfolgreich sind, zählen zu den talentiertesten Adventure-Athleten von heute.

Weitere Infos zum Event findest du auf www.redbullxalps.com.


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