Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News
Vom Ski zum Trinksystem: Welche Ausrüstung man zum Langlaufen braucht / Bild: fuschlseeregion.com / Stadler

Vom Ski zum Trinksystem: Welche Ausrüstung man zum Langlaufen braucht

Artikel vom:

Welches Material benötige ich als Anfänger? Will ich skaten oder klassisch Loipen bewältigen? Wir erklären dir die grundlegende Ausrüstung fürs Langlaufen ...


Wenn man vom Langlaufmaterial spricht, stellt sich unweigerlich die Stilfrage. „Skating oder klassisch?“ Die kann zwar nur jeder für sich selbst beantworten – ein paar Kriterien für die Antwort gibt es aber schon. Nicht nur, weil es im Biathlon nur eine Technik gibt, spricht sich Ex-Biathlet Christoph Sumann klar für das Skaten aus: „Klassisches Langlaufen ist ein wunderschöner Sport – wenn man das richtige Wachs drauf hat. Ist der Ski glatt, ist es eine Qual. Fürs Wachsen aber braucht man Wissen, Erfahrung, Material, Zeit. Skaten ist viel unkomplizierter – und daher für mich die praktikablere Wahl.“

Andererseits gibt es von der Skiindustrie heute auch Lösungen in Sachen Ausrüstung, um das klassische Langlaufen auch ohne „Studium der Wachsologie“ attraktiver zu gestalten: Neben den bekannten Schuppenskiern gibt es auch andere No-wax-Technologien, etwa mit Fellen. Für die persönliche Entscheidungsfindung sind sicher auch die folgenden Überlegungen von Sportwissenschafter Mag. Herwig Reupichler hilfreich:

  • Klassisches Langlaufen ist anfangs etwas leichter zu erlernen – andererseits ist es aber im klassischen Stil auch schwieriger, zu Beginn in moderaten Pulsbereichen zu bleiben. Der klassische Abdruck ähnelt insgesamt eher der Laufbewegung als das Skaten. Der Klassikstil verteilt den Krafteinsatz etwa 50:50 auf Oberkörper und Beine, die Wirkung auf die Körpermitte ist herausragend.“
  • Die Skatingtechnik ähnelt umgekehrt eher dem Druck aufs Pedal, wie ihn Radfahrer gewohnt sind. Es ist zudem eher die Technik, die Sportliche und bereits gut Trainierte anspricht. 60 bis 70 Prozent Krafteinsatz sollen bei dieser Technik im Idealfall aus den Beinen kommen und nur 30 bis 40 Prozentaus dem Oberkörper“.

Unisono sprechen unsere beiden Experten schließlich noch diesen Tipp aus: Am besten beide Langlaufstile einmal mit geliehener Ausrüstung probieren. Erst wenn man weiß, bei welcher Technik man bleibt, geht’s zum Kaufen in den Shop.


Video: Die klassische Technik beim Langlaufen

SKI UND STÖCKE
Fast jedes Teil, das am Markt ist, hat seine Daseinsberechtigung. Aber kein Ski passt für jeden! Für den Spaß in der Loipe ist bei der Ausrüstung die individuelle Beratung bei einem Fachhändler das Um und Auf. Und zwar bei einem, der sich beim Langlaufen wirklich auskennt und Zeit nimmt.

Ohne Beratung einfach zum günstigen Abverkaufs-Package aus dem Prospekt zu greifen, wird sich dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit als Schuss in den Ofen erweisen. Ein Langlauf-Einsteiger in Christoph Sumanns Bekanntenkreis hat unlängst ein böses Erwachen erlebt: „Er hat nämlich einen Jugendski erwischt, der vom Gewicht her überhaupt nicht gepasst hat.“

Während es beim Ski auf die passende Spannung ankommt, ist bei den Stöcken die richtige Länge das Kriterium – und ebenfalls Beratungsfrage.

Video: Skating-Technik beim Langlaufen


BEKLEIDUNG
Alternativlos sind laut unserem Langlauf-Experten Herwig Reupichler spezielle Langlaufhandschuhe, sonst gibt’s Blasen. Mountainbikehandschuhe würden ähnlich schützen, sind aber zu kalt. Ansonsten – auch wenn es die Händler vielleicht nicht gern lesen: Zum Reinschnuppern reichen die Winterrunning-Tights, ein langes Laufshirt und eine Laufjacke. Wenn man am Langlaufsport Gefallen gefunden hat, wird man sowieso in das spezifische Gewand investieren.

„Der Kardinalfehler von Ungeübten ist es, sich zu warm anzuziehen“, warnen beide Langlauf-Experten. Die Faustregel: Keineswegs wärmer als beim Laufen bei gleichen Temperaturen anziehen. Durch den Oberkörpereinsatz reicht oben oft sogar ein Gilet (mit Windstopper-Funktion vorn, atmungsaktiv hinten), wo man sonst zur langen Laufjacke greift. Wichtig ist ein enger Schnitt für die Beweglichkeit. Erst für lange Grundlageneinheiten ab minus 10 Grad wird eine Profi-Überhose mit Windstopper-Funktion interessant.

ACCESSOIRES
Die dünne, atmungsaktive Haube haben Läufer in ihrem Fundus, die passende Brille die Biker. Noch ein wichtiges, spezielles Accessoire legt Experte Herwig Reupichler aber allen trainierenden Langläufern ans Herz: Ein Trinkgurtsystem mit Isolierfunktion. Der Flüssigkeitsbedarf ist beim Langlaufen beachtlich, und das spezielle Trinksystem verhindert, dass Getränke frieren oder unangenehm kalt werden.


Zum Weiterlesen:

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier