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Unterwegs am Alpe-Adria-Trail - Etappe 1: Kaiser-Franz-Josefs-Höhe - Heiligenblut

Artikel vom:

Bergfreunde aufgepasst! In den kommenden Wochen präsentieren wir alle Etappen des Alpe-Adria-Trails. Wie der Trail starten wir auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Freu dich sich auf diese erste Etappe des Alpe-Adria-Trails: Auf dieses einmalige Erlebnis, das gekennzeichnet ist durch zahlreiche Naturphänomene. Der höchste Berg Österreichs, der größte Gletscher der Ostalpen, der mächtige Gößnitzfall und nicht zuletzt die berühmte Wallfahrtskirche Heiligenblut säumen diesen unvergesslichen Weg!


Vom Fuße des Großglockners, der Pasterze, via Sandersee und Margaritzenspeicher geht's zum Leiterfall. Danach weiter zur Bricciuskapelle (wasser.reich Ausflugsziel). Die Kapelle steht an einem Kraftort und das Wasser der direkt unter der Kapelle entspringenden Quelle verspricht Abhilfe bei Augenleiden. Briccius, der Namensgeber der Kapelle, war zudem der Schutzheilige der Reisenden und Soldaten. Über den Haritzersteig geht es weiter nach Heiligenblut. Heiligenblut war seit der Römerzeit bis ins 17. Jahrhundert das ergiebigste Goldabbaugebiet in Europa und wird daher heute noch oftmals als "Goldgräberdorf" genannt.

Unterwegs am Alpe-Adria-Trail - Etappe 1: Kaiser-Franz-Josefs-Höhe - Heiligenblut / Bild: www.alpe-adria-trail.com

BLUTIGE LEGENDE
Der Name Heiligenblut rührt der Legende nach von einem Fläschchen mit dem Blut Christi her, welches sich Briccius, ein dänischer Prinz, der hier um 914 auf dem Rückweg von Konstantinopel von einer Lawine verschüttet wurde, in die Wade habe einwachsen lassen, um es vor Räubern zu schützen. Aus den Schneemassen, unter denen er begraben wurde, seien drei Ähren herausgewachsen, wodurch sein Leichnam und die Blutreliquie aufgefunden wurden. Als einige Bauern ihn begraben wollten, habe sich ein Bein störrisch geweigert, unter der Erde zu bleiben. Als man der Sache auf den Grund ging, fand man das Fläschchen, das seither im Sakramentshaus der 1460 bis 1491 erbauten Pfarrkirche des Hl. Vinzenz aufbewahrt wird. Einem Antrag der Gemeinde Heiligenblut, Briccius heilig zu sprechen, wurde mangels Beweisen nie zugestimmt. Die Gemeinde hat das nicht davon abgehalten, Briccius eine eigene Krypta und einen Altar zu errichten.

WEGBESCHREIBUNG
Wir starten unsere Wanderung, die uns beinahe ausschließlich bergab führen wird, unmittelbar an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, dem Endpunkt der 48 Kilometer langen, berühmten Großglockner-Hochalpenstraße. In steilen Serpentinen steigen wir entlang des „Gletscherwegs Pasterze", vorbei am Schrägaufzug der Gletscherbahn, deren Benützung unseren Weg ein wenig abkürzen würde, hinab ins Vorfeld der Pasterze. Informationstafeln geben uns Auskunft über die ehemaligen Ausmaße dieses Gletschers, die Auswirkungen des Klimawandels werden hier dramatisch sichtbar!

Wo vor wenigen Jahrzehnten noch mächtiges Gletschereis die Landschaft bedeckte, steigen wir weiter ab zum Sandersee, der mittlerweile durch den stetigen Eintrag von Sedimenten fast vollständig verlandet ist. Das Schmelzwasser der Pasterze donnert beim Ausfluss des Sandersees in einem tosenden Wasserfall in die enge Möllschlucht. Mittels origineller Hängebrücke wird diese spektakuläre Passage überwunden! Vorbei am „Steinzeichenplatz" geht es über den „Elisabethfelsen" zum Margeritzensee. Der Felsen wurde übrigens nach Kaiserin Elisabeth benannt, die gemeinsam mit Kaiser Franz Josef die Region 1856 besuchte.

Vor den beiden Staumauern verlassen wir den Gletscherweg Pasterze und gehen, der Markierung folgend, talauswärts weiter (Achtung - nicht nach rechts zur Stockerscharte!). In leicht fallender Hangquerung gelangen wir bis ins Tal der Leiter, die in der Kärntner Landeshymne besungen wird. In bisheriger Richtung geht es weiter bis zur Trogalm. Hier nehmen wir die Abzweigung nach links und gelangen in mehreren, zum Teil mittels Natursteinmauern angelegten Serpentinen, zum Fuß des Leiterfalls. Kurz darauf überqueren wir das Tal der Möll und erreichen die Bricciuskapelle und die Heilquelle.

Von hier wandern wir weiter über einen sanft fallenden Almweg zur Sattelalpe, wo frische, selbst produzierte Speisen zur Rast einladen. Kurz darauf genießen wir auf der spektakulären Aussichtskanzel herrliche Tiefblicke auf Heiligenblut und auf den mächtigen Gößnitzfall.
Bald geht's zu einer weiteren Abzweigung: Rechts erreichen wir in wenigen, aber steilen Kehren das ehemalige Gasthaus Kräuterwandstüberl, wo sich auch eine Haltestelle des Nationalpark-Wanderbusses befindet.Die Originalroute verläuft allerdings über den gerade weiter führenden „Haritzersteig", der immer am sonnseitigen Hang in leichtem Gefälle, zum Schluss die „Alte Glocknerstraße" benützend, bis direkt ins Ortszentrum von Heiligenblut leitet.

Video: Impressionen von der 1. Etappe des Alpe-Adria-Trails


STRECKENPROFIL

Alpe-Adria-Trail - Etappe 1: Das Streckenprofil / Bild: www.alpe-adria-trail.com



ALPE-ADRIA-TRAIL: ETAPPE 1

Schwierigkeit:mittel
Strecke:12,5 km
Aufstieg:345 m
Abstieg:1409 m
Dauer:5:30 h
Tiefster Punkt: 1297 m (Heiligenblut)
Höchster Punkt:2363 m (Kaiser-Franz-Josefs-Höhe)

Weitere Infos findest du auf  unter www.alpe-adria-trail.com/de/etappen.


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