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Was man beim Wandern im Schnee beachten sollte / Bild: Shutterstock

Was man beim Wandern im Schnee beachten sollte

Artikel vom:

Die waschechten „Sommerbergler“ – also die, die mit Ski und anderem Wintergerät nichts anfangen können – die trifft der Winter am härtesten. Weil nichts mehr geht, wenn es weiß wird in ihrem Wanderrevier. Aber hallo, Winterverweigerer: Gibt es wirklich einen einzigen vernünftigen Grund, warum ihr nicht auch im Winter ordentlich wandern könnt? Wir haben zusammengefasst, was man beim Wandern im Schnee beachten sollte ...


Die Landschaft kann’s nicht sein, die euch in die Stuben verscheucht. Oder stört euch das Postkarten-Idyll eines tief verschneiten Bergpanoramas? Mögt ihr es nicht, wenn unter euren Schuhsohlen glitzernde Schneekristalle knirschen? Oder verwirrt euch die absolute Stille draußen, weil auch die Natur und ihre Protagonisten zur Ruhe gekommen sind?
Nein, das ist es sicher nicht, was euch aus eurem Wanderparadies vertrieben hat. Aber das ist es vielleicht: Es ist zu kalt. Es ist nicht gesund. Und überhaupt: Es gibt im Winter keinen Weg, um zu Fuß in die Berge zu gehen.
Das sagen alle, die es (noch) nicht besser wissen. Und die noch nichts von der neuen „Winterbewegung“ mitbekommen haben: Immer mehr sind unterwegs – zu Fuß, auf verschneiten Pfaden, und so hoch wie möglich hinauf in die Berge! Gegen die Kälte und gegen gesundheitliche Bedenken ist nämlich längst ein Kraut gewachsen! „Gezüchtet“ von den Sportausrüstern ...

DIE AUSRÜSTUNG
Nehmen wir nur die Bergschuhe, wichtigste Schnittstelle zwischen der (eiskalter) Schneespur und dem Winterwanderer: Absolut wasser- und kälteresistent ist das moderne Winterwander-Schuhwerk, atmungsaktiv und trotzdem warm, ausgestattet mit griffigen und steifen Sohlenprofilen, die auf Schnee und Eis „picken“. Und wenn es steiler wird, sind mit einem Handgriff die „Krallen“ montiert – das sind „leichte Schneeket ten“ für Bergsportschuhe, aus Gummi oder auch aus Metall, die auf harten, eisigen Wegpassagen sicheren Halt geben. Bleiben wir noch kurz in der untersten „Region“: Funktionelle Sportsocken verstärken noch den Komfort der Bergschuhe. Zusätzlich sollte mit (kniehohen) Gamaschen verhindert werden, dass Schnee ins Schuh-Innenleben eindringen kann.

Noch generell zum Verweigerungsfaktor „Kälte“: Was heute Bergsportkleidung an Minusgraden aus- und abhält, das beweisen ja hinlänglich die Bilder von Extremtouren in den Stürmen der 8.000er-Regionen. Mit solchem Outfit (inklusive Handschuhe, Schal und Haube) und angelegt nach dem „Zwiebelschalenprinzip“ (von der Funktionsunterwäsche über Fleece-Jacke bis wasser- und windabweisende, atmungsaktive Oberbekleidung) sollte es auch auf Winterwanderwegen kuschelig warm bleiben.

DAS EQUIPMENT
Komplettiert wird eine gute Winderwanderausrüstung mit (Teleskop-)Wanderstöcken, die mehr Standfestigkeit und Sicherheit geben. Und natürlich mit einem Rucksack für alle Utensilien, die man mithaben sollte (siehe weiter unten). 

DIE GESUNDHEIT
Um auch das Thema „ungesund“ kurz abzuhandeln: Marschieren bei kalten Temperaturen gefährdet nicht, sondern schützt sogar – weil dadurch nachweislich das Immunsystem gestärkt wird. Aber wie bei anderen Sportarten auch: Wird’s extrem kalt, bleibt man lieber zu Hause.

DIE TOURENWAHL
Anders als im Sommer sind Winterwanderer von Wegen abhängig, die ein Zu-Fuß-Gehen möglich machen. Viele Tourismusregionen haben auf den Trend reagiert, räumen Wanderwege nicht nur im Tal, sondern auch Forstwege in höheren Regionen. Es gibt sogar schon eigens markierte Winterwanderwege. Zu achten ist bei der Planung einer Tour aber darauf, dass bei Kälte die Leistungsfähigkeit sinkt und dass das Stapfen auf Schneewegen doch mehr Energie braucht. Aber beherzige einfach dieses Motto: Winterwandern heißt ... Genusstouren statt Gewaltmärsche!

CHECKLISTE WANDERAUSRÜSTUNG

  • Winterfeste Bergwanderschuhe
  • Winteroutdoorkleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip (Funktionsunterwäsche, Fleece, wasserabweisende und atmungsaktive Oberbekleidung)
  • Haube, Handschuhe, Mundschutz
  • Gamaschen
  • Teleskopstöcke
  • Eiskrallen
  • leichter Rucksack


DAS KOMMT IN DEN RUCKSACK

  • Jause bzw. Kraftriegel
  • Thermosflasche mit heißem Getränk
  • Funktionsshirt zum Wechseln
  • aufblasbares Sitzkissen
  • Stirnlampe
  • Kartenmaterial bzw. GPS
  • Handy
  • Geldbörse, Ausweis



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