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Sieben Tage und 250 Kilometer quer durch Madagaskar: Philippe Gatta berichtet

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Der siebentägige Wüstenlauf durch Madagaskar war für Berghaus-Athlet Philippe Gatta das Highlight seiner diesjährigen Adventure List. 234 Wettkämpfer aus 43 Ländern traten die insgesamt 250 Kilometer auf sechs Etappen an: vier Mal 40 Kilometer, einmal 80 und die letzte Distanz mit 10 Kilometern. Motiviert durch die faszinierende Landschaft und die beeindruckenden Erlebnisse unterwegs errang Philippe den 19. Platz des Selbstversorger-Rennens. Wasser zum Trinken und Kochen - Waschen war aufgrund der Wasserknappheit verboten – und ein Zelt stellte der Veranstalter RacingThePlanet.  Um alles andere musste sich jeder selbst kümmern.

Etappe 1 startete mit 37 Kilometern Strandlauf, vorbei an malerischen, kleinen Dörfern und einladenden Buchten. „Klingt wie Urlaub, aber mit 10 Kilo Gepäck bei fast  40 Grad im weichen Sand laufen ist nicht ohne“, so Philippe, der nach knapp fünf Stunden erschöpft am traumhaften Sandstrand von Camp 1 aufschlug, auf Platz 30 von 230 Teilnehmern. 

RESPEKT UND JUBEL
Vor dem nächsten Tag mit 46 Kilometern hatten viele Läufer großen Respekt. Nach einer weiteren kurzen Strand-Einheit ging die Strecke vorbei an schwarzem Vulkangestein. Ein Single-Trail schlängelte sich durch den Busch und einen Wald aus Affenbrot- und Bananenbäumen. Unterwegs waren einige Flüsse zu durchqueren. Feldwege und nasse Reisfelder führten an winzigen, abgeschiedenen Dörfern vorbei. „Für mich war es der mit Abstand landschaftlich beeindruckendste Teil, den ich je bei einem solchen Rennen erlebt habe“, schwärmt Philippe und fügt hinzu „durch Sand, Hitze und das raue Gelände allerdings auch der Anspruchvollste.“ Der Tag endete für Philippe mit dem 34. Platz im Jubel und Gesang hunderter Einheimischer.

DURCH DIE SAVANNE
Marathon Nummer drei brachte die Wüstenläufer zu grandiosen Laterit-Formationen und durch den roten Canyon. Der folgende, vierte Tag war etwas einfacher und bescherte unvergessliche Blicke auf dem Weg durch die Savanne, über Feldwege, durch kleine Dörfer und rund um den Sacred Lake. Die lange, für zwei Tage angesetzte Etappe über 77 Kilometer entlang sandig-staubiger Tracks forderte alles von Athleten. Philippe meisterte die Strecke trotz der ein oder anderen Fata Morgana in knapp zehn Stunden und kämpfte sich vor auf Platz 16.
Nach den abschließenden, schnellen 10 Kilometern wurden die 189 Finisher mit Jubelrufen am Ziel in Ambilobe und einem gigantischen Buffet entschädigt. Sieger der Madagaskar Challenge wurden Ryan SANDES (Südafrika) bei den Herren und Maki ZUCHI SUBAN (Japan) bei den Damen. Die nächste Herausforderung auf der Adventure List von Philippe Gatta steht aber natürlich trotz der Anstrengungen schon bevor. Es sind 150 Boulderrouten und 150 Kilometer Trailrunning in Kalifornien- Diesmal gemeinsam mit seiner Frau Anna.

DER ATHLET
Weitere Informationen zu Philippe Gatta gibt es auf http://de.berghaus.com/athleten-und-teams/detail/showcase/philippe-gatta/. Letztes Jahr bezwang er, abschnittsweise mit seiner Frau Anna, in nur 40 Tagen mit 1.200 Kilometern und 23.000 m Höhenunterschied einen der weltweit schwierigsten Trails, den Great Himalaya Trail in Nepal. Ein eindrucksvolles Video dazu schildert die erlebnisreiche Leistung: 

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