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Russia Coast to Coast, Tag 17: Wolfgang Fasching sitzt nach Salto wieder im Sattel / Bild: Gregor Hartl

Russia Coast to Coast, Tag 17: Wolfgang Fasching sitzt nach Salto wieder im Sattel

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Was für ein Schock... Wolfgang Fasching bleibt auch gar nichts erspart auf seiner harten Tour durch Russland. Die Ereignisse überschlugen sich auch am 17. Tag seiner Nonstop-Reise „Russia Coast to Coast". Ein Autofahrer nahm Fasching den Vorrang in einer Kreuzung und schoss ihn ab. Der Extremsportler schlug einen Salto und erlitt leichte Verletzungen. Der Lenker beging Fahrerflucht, die Polizei ermittelt – eine Kamera im Begleitfahrzeug zeichnete den Unfallhergang auf...


Und was macht Fasching? Dieser Teufelskerl sitzt schon wieder im Sattel– auf dem Weg zum Weltrekord, 2300 Kilometer fehlen noch. Fasching: „Wir hatten großes Glück im Unglück. Ich bin heilfroh, dass es weitergeht und dankbar, dass wir einen Schutzengel gehabt haben. Das war fast ein Salto mortale..." Es war richtig knapp: Der 46-Jährige brauste bergab in die Kreuzung, als ihm das Fahrzeug linkerhand den Vorrang nahm. Fasching bremste glücklicherweise stark ab, doch touchierte noch das Autos und stürzte. Begleitarzt Markus verarztete das Schienbein, Mechaniker David reparierte das Rad. Mit einem Verband, Abschürfungen an den Beinen und Handschmerzen fuhr Fasching auf seinem Zweitrad weiter in Richtung Endziel St. Petersburg, das zum Unfallzeitpunkt noch etwa 2300 Kilometer entfernt lag. Mit den Formalitäten wollte sich Fasching nicht aufhalten. „Mir geht's jetzt nicht um einen Schuldigen. Gebt ihm halt eine Watsch'n und fahren wir weiter...", sagte er. „Was, wir fahren weiter?", fragte der Russe Pavel verdutzt, der das Pacecar lenkte und die Gespräche mit der Polizei übersetzte. „Du bist ein Supermann."

GEFÄHRLICHER VERKEHR
Der mörderische Verkehr bleibt im europäischen Teil Russlands ein kritischer Punkt der Reise. Die russischen Polizisten geben mittlerweile häufig Begleitschutz. Kasan, Nizhny Novgorod, Moskau und St. Petersburg sind die nächsten größeren Städte auf dem Weg. „Ursprünglich hätte mich ein Motorradfahrer durch die Staus von Moskau geschleust. Doch das ist mir zu gefährlich. Wenn nicht drei Begleitautos um mich sind, fahre ich gar nicht durch Moskau. Das muss nicht um jeden Preis sein, der Verkehr ist mir einfach zu gefährlich. Mein Leben ist mir das wichtigste...", sagt Fasching.

SEINER ZEIT VORAUS
Seinem ursprünglichen Zeitplan ist der Motivationskünstler mittlerweile zwei Tage voraus. Asien und damit seine dritte Kontinental-Durchquerung hat er hinter sich, das Uralgebirge und insgesamt 62.500 Höhenmeter ebenso. Im Schnitt legte er täglich 470 Kilometer zurück bei nur rund dreieinhalb Stunden Schlaf. Fasching, eine Maschine? „Nein, ich bin nur Mensch. Leider – oder auch Gott sei Dank. Ich funktioniere sicher nicht so, dass man nur Öl hinein gibt und ein bisschen schmiert. Wenn eine Maschine Gas gibt, ist das mit wenig Schmerz verbunden. Das ist in meinem Fall anders. Da gehören Auf und Abs dazu, Wehwehchen, Leidenschaft, Emotionen und Gefühle." Und der feste Glaube, dass es vorwärts geht. Tritt um Tritt. Kilometer um Kilometer.

Weitere Infos zum 'Russia Coast to Coast' und Wolfgang Fasching findest du auf www.fasching.co.at


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