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Eurobike: Das sind die Rennrad-Neuheiten für 2017

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Eurobike - Fahrradmesse / Bild: www.eurobike-show.deRad- und Bikejournalist Wolfgang Preß hat für uns auf der Fahrradmesse "Eurobike" in Friedrichshafen (D) nach Trends für die Saison 2017 Ausschau gehalten. Die Neuheiten im MTB-Sektor haben wir bereits vorgestellt – jetzt sind die Rennräder an der Reihe ...


SCHEIBE ODER NICHT SCHEIBE ...
Rennradler scheinen doch eher konservativ zu sein – zumindest was die Technik angeht. Obwohl die meisten Hersteller schon seit zwei bis drei Jahren immer mehr Renner mit Scheibenbremsen anbieten, setzen sich die ­Disc-Bikes am Markt bislang eher zögerlich durch. Der ebenfalls als nicht besonders fortschrittlich bekannte Weltradsport-Verband UCI hat die Scheiben-Probephase bei den Profis im Frühjahr nach einem Unfall mit einer Verletzung durch eine scharfkantige Disc gar abgebrochen; wie es nun auf der World Tour scheibenmäßig weitergeht, ist derzeit jedenfalls völlig offen.

Andererseits ist unbestritten, dass Scheibenbremsen bei hohen Abfahrtsgeschwindigkeiten ein Vorteil sind. „Deutlich besseres Nassbremsverhalten, keine Reifenplatzer durch heißgebremste Felgen, bessere Dosierbarkeit", zählt Gunnar Fehlau vom Branchenblatt „pressedienst fahrrad" auf. Und das Gewicht sei bei den neuen Flat-Mount-Discs nur noch wenig höher als bei Felgenbremsen.

Für die Hersteller scheint darum „Disc" trotzdem die Technologie der Zukunft zu sein. „Derzeit haben wir die kuriose Situation, dass Hobbyradler bessere Räder fahren dürfen als die Profis", sagt Geraldine Bergeron, Marketing-Managerin bei Sram. Auf der Eurobike fielen die vielen an Rennrädern montierten Bremsscheiben deutlich ins Auge. Tipps für Interessenten: Auf die Kombination mit Steckachsen achten; der Scheibendurchmesser sollte mindestens 160 mm betragen; Schnellspanner sind für die hohen Bremskräfte zu instabil, und die noch verbreiteten 140-mm-Discs auf längeren Abfahrten vor allem für schwerere Fahrer eher nicht ausreichend.

RENNRAD MIT FEDERUNG
Ein Trend, der sich durchgesetzt hat, sind Endurance-Rennräder mit komfortablerer Geometrie – und oft mit Scheibenbremsen. Einige Hersteller wie BMC oder Trek bauen auch dämpfende Elemente in die Rahmen ein, die den Fahrkomfort erhöhen. Specialized präsentierte vor exakt zehn Jahren mit dem „Roubaix" den ersten Endurance-Komfort-Renner, mit Kunststoff-Einsätzen in Gabel und Sitzstrebe. Die gibt's im neuen 2017er- Modell nun nicht mehr, dafür eine mit McLaren gemeinsam entwickelte Dämpfer-Kartusche im Steuerrohr, mit immerhin 20 mm Federweg, und dazu eine flexende Carbon-Sattelstütze.

Weitere Infos: www.eurobike-show.de


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