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Balanceakt dran Einradfahren

Ein Balanceakt – Was ist dran am Einradfahren?

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Ein Laufrad, eine Gabel, ein Sattel samt Stütze und zwei Pedale – simpler geht’s nicht. Trotzdem sei gerade g‘standenen Radlern gesagt: Wie üblich einfach in den Sattel schwingen und losradeln, das spielt‘s bei diesem Gefährt nicht. Die Technik des Einradfahrens will auch von Pedalroutiniers erst einmal gelernt werden.

Die gute Nachricht: Hat man das Zusammenspiel aus Gleichgewicht, Tretbewegung und Bremsen über den direkten Antrieb begriffen, dann liefert der Balance­­akt auf einem Rad einen unglaublich hohen Spaßfaktor ab.

DIE WAHL DES EINRADES
Beginnen wir die Einschulung gleich mit dem fahrbaren Untersatz:  Bevor man sich ein Einrad kauft, ist es notwendig, sich zu überlegen, wo man mit dem Einrad fahren will: Trainierst du damit nur indoor oder geht‘s auch raus auf die Straße? Oder willst du gar die hohe Kunst des Balancierens erlernen und mit dem Einrad durch den Wald fahren, über Hindernisse springen?
Auch wenn‘s nicht so ausschaut: Einrad ist nicht gleich Einrad! Da gibt‘s sehr wohl gravierende Unterschiede – vom kleinen Raddurchmesser (12 Zoll) bis zum großen Durchmesser von 50 Zoll, es gibt Hocheinräder und auch geländetaugliche Varianten. Der für Einsteiger relevante Unterschied liegt in erster Linie beim Profil der Reifen und bei den Pedalen: Einräder mit weißem oder farbigem Profil und flachen Pedalen eignen sich für den Indoor-Einsatz. Straßeneinräder wiederum haben profillose Reifen, denn Reifen mit Noppen laufen nicht so gleichmäßig. Falls du aber mit deinem Einrad später tatsächlich über Stock und Stein radeln willst, solltest du einen stark profilierten Reifen nehmen. Und da müssen auch die Pedale griffig sein, dürfen nicht rutschen.
Egal aber, für welche Art des Einrades du dich letztlich entscheidest: Kauf dir nicht gleich ein übermäßig teures Profimodell! Denn gerade in der Startphase kommt es öfter zu Stürzen und dabei muss man ja nicht gleich die teuersten Teile kaputt machen.
Noch zwei Tipps für die Einkaufstour:
• Am leichtesten lernt sich das Einradfahren mit einem 20-Zoll-Rad. Und falls der Nachwuchs gleich mitmachen will: Bei Kinder unter 8 Jahren ist ein 16-Zoll-Einrad zu empfehlen.
• Achte beim Kauf auch darauf, dass dein Einrad mindestens 36 Speichen hat, denn damit ist das Rad um einiges stabiler als Räder mit 28, 24 oder gar nur 18 Speichen. Die Frohbotschaft für Einsteiger ist in jedem Fall der Kostenfaktor: Ein vernünftiges Anfängereinrad ist bereits um die 120 Euro zu haben.

DIE FAHRTECHNIK AUF DEM EINRAD
So, jetzt hast du also dein einrädriges Bike zu Hause stehen – und gleich stellt sich das erste echte Problem: Wo, bitte,  ist beim Einrad vorne? Das klingt lächerlich, ist es aber nicht: Ein Einrad hat ja keinen Lenker, kein Licht – und treten kann man auch in beide Richtungen.  Wenn man ein Einrad jedoch etwas genauer ansieht, fällt auf,  dass der Sattel vorne etwas schmäler ist und eventuell sogar einen Griff hat; und schließlich sind auch die Pedale mit „L“ für links und „R“ für rechts gekennzeichnet.
Bevor es nun an den ersten Aufstiegsversuch geht, muss noch die richtige Sattelhöhe gefunden werden: Der Sattel sollte nämlich so eingestellt sein, dass dein Bein durchgestreckt ist, wenn das Pedal unten ist. Wobei anfangs vielleicht ein etwas niedriger eingestellter Sattel von Vorteil ist. Es ist wichtig, dass du mit dem ganzen Gewicht im Sattel sitzt und nicht auf dem Einrad stehst.

 

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