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Weniger ist oft mehr: Das kann ein Hardtail-Mountainbike / Bild: Nakita / Udo Feyerl

Weniger ist oft mehr: Das kann ein Hardtail Mountainbike

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Alle reden vom Fully, vom „Komfortbike“. Tatsächlich aber sitzt das Gros der Mountainbiker noch immer auf einem Hardtail. Warum bloß? Wir haben die Erklärung ...

Schenkt man so mancher Auslage im Bikeshop oder den Überschriften in Fachmagazinen Glauben, so könnte man meinen, das gute alte Hardtail sei Geschichte. Als die Bikepioniere Gary Fisher und Joe Breeze in den 70er-Jahren mit ihren ungefederten und mit Starrgabeln ausgestatteten „Klunker“- Bikes vom Mount Tamalpais talwärts rasten, dachte noch niemand an gefederte Luxusesel. Heutzutage aber muss man im Sortiment der Händler schon meist weit hinten nach den klassischen Hardtails suchen.
Ist das Hardtail tatsächlich out? Ganz und gar nicht. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass immer noch 55 Prozent der Biker mit ungefedertem Hinterbau unterwegs sind. Und weil es dafür gute Gründe gibt, wollen wir euch das Hardtail wieder mal etwas näher vorstellen.

ZIELGRUPPE
Die landläufige Meinung, ein Hardtail sei nur etwas für Cross-Country und Marathon-Rennfahrer, kann man so nicht stehen lassen. Richtig ist vielmehr, dass sich viele den Griff zum meist teureren Fully sparen könnten! Wer nämlich hauptsächlich auf Schotterstraßen, Forstwegen und auch einfachen Trails unterwegs ist, für den ist ein Hardtail absolut ausreichend. Nur wer seinen Spielplatz großteils auf steinigen schwierigen Singletrails sucht, der ist mit einem Fully besser bedient. 

VORTEILE
Aufgrund der Steifigkeit eines Hardtail-Rahmens ist eine direktere Kraftübertragung auf den Antrieb möglich. Durch den effizienten Vortrieb, vor allem bergauf, kann das Hardtail hier seine Vorteile gegenüber dem Fully voll ausspielen. Auch Preis, Wartung und Gewicht sind beim Kauf nicht außer Acht zu lassen. Die fehlenden Teile wie Wippe, Lager und Federung am Hinterbau machen es um einiges leichter und weniger wartungsintensiv. Es gilt: Was nicht verbaut ist, kann nicht kaputt werden. Das Hardtail punktet also ganz klar durch schlichte Funktionalität. Und noch ein Tipp: Es ist allemal besser, ein gut ausgestattetes Hardtail zu kaufen statt eines billigen Fullys!

NACHTEIL
Durch den gefederten Hinterbau hat ein Fully im unwegsamen Gelände und auf grobem Untergrund eine bessere Traktion, vermittelt mehr Sicherheit. Während du mit einem Hardtail hier bald aus dem Sattel gehen musst, um aktiver zu arbeiten, genießt der Fullyfahrer noch sitzend den Komfort und entlastet somit Gelenke und Muskulatur.
Ein Fully ist aufgrund der Federung fehlerverzeihend, man ist somit weniger stark gefordert, die richtige Fahrtechnik anzuwenden und seine Linienwahl präzise zu gestalten. Um diese Basics aber von Grund auf zu erlernen, empfiehlt sich klar ein Hardtail – samt Fahrtechniktraining bei einem Profi. Denn was man ungefedert beherrscht, wird mit Dämpfung zu noch größerem Fahrvergnügen.

FAZIT
Das Hardtail Mountainbike ist und bleibt ein Allrounder – und erste Wahl vor allem für uphill-orientierte Biker, die nur ganz selten auf schwierigen Trails unterwegs sind. Wer das direkte Fahrvergnügen liebt und seine Technik optimieren will, ist mit einem Hardtail bestens beraten. Klar nach dem Motto: Weniger ist oft mehr!

DAS HARDTAIL IM TECHNIK-CHECK
Um den Vortrieb eines Hardtails wirklich nutzen zu können, sollte auf das Gewicht des Bikes geachtet werden. Vor allem das Gewicht der Laufräder spielt hier eine zentrale Rolle, um effizient vorwärts zu kommen.

RAHMEN/FEDERGABEL
Bei der Federgabel sollte nicht gespart werden. Um ein unruhiges Zittern des Bikes auf etwas ruppigem Untergrund oder höherer Geschwindigkeit zu verhindern, sollte die Gabel eine Möglichkeit zum Variieren des Luftdruckes besitzen. Stahlfedergabeln sind in diesem Segment meist unzureichend.

SCHALTUNG
Je nach Einsatzbereich (sportlich oder gemütlich) kann zwischen drei-, zwei- oder einfachen Kurbeln gewählt werden. Einen Kompromiss zwischen Gewicht und Übersetzungsverhältnis muss jeder Fahrer selbst finden.

BREMSEN
Scheibenbremsen sind auch beim Hardtail klar zu favorisieren. Allerdings reichen durch das geringere Gewicht des Mountainbikes auch kleinere Scheiben mit bis zu max. 180 mm Durchmesser am Vorderrad und 160 mm am Hinterrad aus.


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