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GPS Uhr Vergleich Suunto Polar TomTom

Training mit GPS: Immer auf Kurs

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Immer mehr Freizeitsportler lassen sich durch Satelliten „fernsteuern“! Aber nicht die Fremdvergabe der Kontrolle ist damit gemeint, ganz im Gegenteil: Durch GPS-Technologie lassen sich persönliche Kontrollmöglichkeiten sinnvoll erweitern.


Eine GPS-Funktion in der Sportuhr – ist das wirklich sinnvoll? Vor einigen Jahren noch wäre diese Frage nicht so eindeutig mit „Ja“ zu beantworten gewesen wie heute. Denn damals waren die beiden Hauptfunktionen, die sich aus dem eingebauten GPS-Empfänger ergaben, Geschwindigkeits- und Distanzmessung. Und diese Daten ließen sich mit Bewegungssensoren (zumindest im Laufbereich) auch sehr gut ermitteln. Da war es eigentlich eher Geschmackssache, welcher Technologie man den Vorzug gab.
Aber gerade in jüngster Zeit hat sich GPS bei Sportuhren eindeutig durchgesetzt – und Pioniere wie Garmin (brachte 2002 die erste GPS-Sportuhr überhaupt auf den Markt) bekamen damit Recht. Kaum ein namhafter Hersteller verzichtet bei seinen aktuellen Topmodellen auf GPS-Empfang. Das ist auch gut so, ergeben sich doch durchs Ausnutzen des „Global Positioning Systems“ viele nützliche und nicht zuletzt auch Spaß machende Funktionen, die ganz im Trend der Zeit liegen. Zum Beispiel in Verbindung mit den immer beliebter werdenden Online-Sportcommunitys (doch dazu später noch mehr).
Aber tatsächlich ist es nicht eine einzelne Funktion, die GPS-Uhren heute erstrebenswert machen – es ist vielmehr das Gesamtpaket. Bevor wir allerdings dieses Packerl aufschnüren, ist es wichtig zu wissen, dass die Hersteller unterschiedliche Schwerpunkte bei ihren GPS-Sportuhren setzen. Nicht jedes Gerät bringt also alle der nachfolgend beschriebenen Möglichkeiten mit. Und was beim Kaufen die Auswahl ganz entscheidend erleichtert: Sich schon im Vorfeld möglichst im Klaren zu sein, wofür man seine GPS-Uhr eigentlich einsetzen will.
Grob gesprochen, lassen sich derzeit zwei Hauptentwicklungsrichtungen bei GPS-Uhren festhalten:

  • Einerseits geht es in Richtung „Multisport“- Uhren, die in erster Linie für Ausdauerathleten interessant sind, und die eine nach Sportarten differenzierte Trainingssteuerung und Analyse ermöglichen. Zumeist geht es dabei um die Ausdauer- und Triathlonsportarten Laufen, Biken und Schwimmen.
  • Andererseits gibt es Uhren, die in erster Linie für Bergsportler gedacht sind, und die viele Funktionen von Outdoornavigationsgeräten auf das kompakte Handgelenksformat herunterbrechen.

DIE MULTISPORTLER
Ein Paradebeispiel für diese Zweiteilung in Multisport- und Outdoorsportuhren sind die Ambit-Modelle  von Suunto Ambit. Das Stichwort bei Suunto lautet nämlich: „Aus eins mach zwei“. Hat sich die erste Ambit mit ihren umfangreichen Navigationsfunktionen noch als Outdooruhr einen Namen gemacht. Den GPS-Empfang lässt Suunto gemeinsam mit einem Beschleunigungssensor arbeiten, was in Summe eine Vielzahl an Funktionen ergibt: Läufer und Radsportler etwa können sich auf einer vorab geplanten Route leiten lassen – und sind dabei jederzeit über Geschwindigkeit, Distanz und „Pace“ (also Kilometerzeiten) im Bild. Gleichzeitig wird die Trainingsrunde aufgezeichnet und lässt sich später über Google Maps auswerten. Die Radsportler bekommen auch Angaben zur Trittfrequenz. 
Schwimmer sind mit der Ambit 2S – wie mit vielen anderen modernen GPS-Uhren – ebenfalls sehr gut ausgerüstet und dürfen sich über sportartspezifisches Datenmaterial freuen: Neben der Aufzeichung und Auswertung der Schwimmdistanz über GPS (endlich liegen beim Training in einem See die zurückgelegten Meter unbestechlich auf dem Tisch!) werden von der Uhr noch Details wie Angaben zur Schwimmzugfrequenz mitgeliefert. Für Triathleten nicht uninteressant: Man kann während eines Trainings oder Bewerbs einfach die Sportart wechseln.

Die OUTDOORUHREN
Der zweite große Einsatzbereich von GPS-Uhren ist der Outdoor- und Bergsport. Die etwas teurere und ein paar Gramm schwerere Suunto Ambit 2 hat im Vergleich zum „S“-Modell vor allem noch einen barometrischen Höhenmesser eingebaut, der in Verbindung mit dem GPS noch mehr interessante Daten liefert. Etwa die Höhenmeter im Aufund Abstieg. Auch der Akku ist für lange Bergtouren ohne Lademöglichkeit noch etwas stärker ausgelegt (was sich in ein paar Gramm zusätzlichem Gewicht nicht wirklich niederschlägt). 
Generell gilt für Benützer von Outdoor- GPS-Uhren: Auf die papierene Landkarte soll man im freien Gelände zwar weiterhin nicht verzichten (jedes technische Gerät kann ausfallen), und eine Kartendarstellung wie am Outdoornavi ist auf der Uhr auch nicht möglich – ansonsten aber sind die wichtigen Outdoorfunktionen nahezu komplett auf dem Handgelenk versammelt. Zum Beispiel Routennavigation: Vor allem für die Trailrunner oder Speed Hiker ist es gewiss angenehmer, unterwegs die vorab geplante Route am Handgelenk abzulesen, als ständig mit Karte oder Outdoornavi zu hantieren. Wegpunkte lassen sich markieren, dazu Barometer, Höhenmeter und 3-DKompass nutzen. Und wer sich verirrt, findet auf vielen GPS-Uhren eine „Zurück zum Ausgangspunkt“-Funktion. Außerdem ist man immer über seine aktuelle GPS-Position informiert, was bei der Alarmierung in Notsituationen extrem wertvoll ist.

DIE AUSWERTUNG
Wieder daheim, schließt man die GPS-Uhr an den Computer an und kann die gesammelten Daten auswerten und analysieren. Auch das ist etwas, das es zwar früher schon gegeben hat, das aber durch GPS noch feiner geworden ist. So lässt sich die zurückgelegte Strecke auf Google Maps fast metergenau nachverfolgen, das Steigen der Herzfrequenz an Bergaufstellen und das Sinken bergab erkennen; ja überhaupt Zwischenzeiten, Seehöhe, Herzfrequenz oder Laufgeschwindigkeit (und noch mehr Daten) an jedem beliebigen Punkt der Tour exakt nachvollziehen.
Hersteller wie Suunto, Garmin, Polar oder TomTom bieten hierfüreigene Internet-Plattformen an, andere, wie Timex, arbeiten mit externen Portalen. Aber immer gilt: Man kann online seine Daten mit anderen austauschen und zum Beispiel vorgeschlagene Strecken von anderen Usern nachlaufen bzw. -radeln. Und natürlich lassen sich mit GPS-Uhren verschiedene Tools, die von den Herstellern bereit gestellt werden, wie mit jeder anderen Sportuhr zur Trainingsplanung nutzen.
Bleibt noch eine Frage offen: Sind GPS-Uhren nur etwas für Technikfreaks oder für alle? Ob man die Möglichkeiten der modernen Technik in Anspruch nehmen will, muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden. Aber wenn es rein nach der Bedienbarkeit geht: Auch Technikmuffel haben mit den neuen Geräten nach wenigen Trainingseinheiten Durchblick!


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