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Stoffwechsel und Genetik: So trickst du deine Zunehm-Gene aus / Bild: iStock / Elgusser

Stoffwechsel und Genetik: So trickst du deine "Zunehm"-Gene aus

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Gehörst du auch zu den "guten Futterverwertern", die schon vom Zuschauen beim Essen zunehmen? Womit wir bei der oft gestellten Frage sind: Ist dein Stoffwechsel, der dein Gewicht mitbestimmt, eigentlich genetisch vorbestimmt? Und inwiefern hast du selbst Einfluss darauf?

Von Sylvia Neubauer


Frage: Was assoziierst du mit dem Stoffwechsel? Viele werden an dieser Stelle mit „Verdauung" antworten. Durchaus korrekt, aber tatsächlich umfasst der Stoffwechsel weitaus mehr – auch Faktoren wie Schlafen, Wachsein, Wachsen, Muskelaufbau und Essen werden von unterschiedlichen Stoffwechselprozessen gesteuert. Grob gesagt umfasst der Stoffwechsel sämtliche Vorgänge, die innerhalb von gesamt 100 Billionen Zellen ablaufen.

Angesichts dieser unglaublichen Zellvielfalt ist es nur logisch, dass der Stoffwechsel neben vielen anderen Kernaufgaben auch über deine Statur bestimmt. Die gute Nachricht: Du hast da durchaus „Mitspracherecht"!

GENE SIND LERNFÄHIG
„Die Gene sind an allem schuld", lautet oft der praktische, weil medizinisch fundierte Erklärungsansatz für kneifende Hosenbunde. Sage und schreibe 145 Gene haben einen Einfluss auf den menschlichen Stoffwechsel. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis sind Wissenschafter des Helmholtz Zentrums München gelangt. Auch aus Zwillingsstudien weiß man, dass das Körpergewicht zu 40 bis sogar 70 Prozent Veranlagungssache ist.

Sind die Mehrkilos, die uns quälen, also ein unausweichliches Schicksal? Mitnichten! Gene sind nämlich keine Eremiten, die ausschließlich darauf bedacht sind, ihren eigenen Willen durchzuboxen. Im Gegenteil: Eigentlich sind sie sehr kommunikative Zeitgenossen, die einer Interaktion äußerst aufgeschlossen gegenüberstehen. De facto wollen Gene an unserem Leben teilhaben – und sie lassen sich durch Lebenseinflüsse auch verändern! So hat man beispielsweise herausgefunden, dass Bewegung krankmachende Fehlprogrammierungen in den Zellen eindämmen kann.

Fazit: Du trägst das Steuerrad für dein genetisches Konstrukt also zum Teil selbst in der Hand und kannst mittels einer gesunden Lebensführung darauf einwirken. So viel zu Punkt eins.

RADIKALDIÄTEN SIND BREMSER
Punkt zwei bezieht sich auf den Stoffwechsel selbst. Der ist nämlich äußerst gewieft und anpassungsfähig. Vorweg: Unser Organismus braucht täglich ein Mindestmaß an Kalorien, um sämtliche Körperfunktionen – wie Denken, Atmen oder Verdauen usw. – aufrecht zu erhalten. All das fällt unter den Begriff „Grundumsatz", also jenen Energieverbrauch, der in völliger Ruhe und ohne Aktivität erfolgt.

Und genau da liegt bei den meisten Diätmethoden der Hund begraben: Bekommt der Körper über einen längeren Zeitraum zu wenig Energie, schaltet er auf sein „Notstromaggregat" um. Das funktioniert am effektivsten, indem die Muskeln – unsere „gefräßigsten" Körperregionen – geschrumpft werden. Das ist natürlich nicht gut! Durch die fehlende Muskelmasse wird nämlich auch der Grundumsatz gehörig heruntergeschraubt – bis zu 50 Prozent seines Normalwerts.

Und als ob das nicht eh schon „schlimm" genug wäre, drosselt der Körper auch noch die Geschwindigkeit des Stoffwechsels. Dauerhaft. Je öfters du also Crashdiäten durchführst, desto besser bewältigt dein Körper die selbst auferlegten „Hungersnöte" – weil er sich eifrig Fettreserven zulegt. Im Gegensatz zu den stoffwechselaktiven Muskeln ist Fett ziemlich träge, was das Abnehmen wiederum immer schwerer macht.

Video: Warum Diäten meistens nicht funktionieren


SCHLEMMERTAGE EINBAUEN

Der Ausweg aus diesem Teufelskreis? Achte beim Abnehmen darauf, dass du a) nicht zu wenige Kalorien zu dir nimmst und b) einzelne Tage einbaust, an denen du gezielt mehr isst. Man spricht da von sogenannten Refeed-Tagen, also von regelmäßigen „Schlemmertagen". In Kombination mit gezieltem Krafttraining halten sie den Stoffwechsel auf Trab und verhindern einen Jo-Jo-Effekt. Wie du merkst, hälst du das Steuerrad für deinen Stoffwechsel also teils selbst in der Hand. Damit dir äußere Faktoren nicht in dein Management pfuschen, haben wir für dich die wichtigsten Stoffwechselbremser zusammengefasst – und liefern auch gleich die Lösung, wie du diese „Bremser" austricksen kannst:

Die Top 5 der "Stoffwechselbremser" / Bild: Milan Markovic

Die Top 5 der "Stoffwechselbremser"



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