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MTB-Rucksack: Die wichtigsten Eigenschaften, Packtechnik und Einstellung / Bild: Deuter / Stefan Neuhauser

MTB-Rucksack: Die wichtigsten Eigenschaften, Packtechnik und Einstellung

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Welche Eigenschaften benötigt ein Rucksack für Mountainbiker? Wie packt man ihn und wie stellt man ihn richtig ein? Daniel Bürkle vom österreichischen Importeur des Bikerucksack-Herstellers Deuter weiß es.


Welche Haupteigenschaften benötigt ein Bikerucksack?
Beim Biken kommt es auf einen körpernahen und unverrückbaren Sitz an, der die Beweglichkeit nicht einschränkt – damit der Rucksack auch in technischen Fahrpassagen niemals stört. Ein verrutschender oder auch „hüpfender" Rucksack würde sich aufs Fahrverhalten des Bikes auswirken. „Ein Produkt mit Lüftungsnetz wie beim Wandern hätte beim Biken viele Nachteile", sagt Daniel Bürkle. Der Rückenteil besteht beim Bikerucksack aus weichen Polsterungen, die möglichst belüftet sein sollten. Und der Rucksack für Biker ist in der Regel auch schmäler geschnitten als Modelle für Wanderer.
  

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Was gehört zum guten Bikerucksack noch dazu?

Ein Helmnetz ist fein für Bergaufetappen, eine Trinkblase sollte installiert werden können. Spezifische Mountainbike-Rucksäcke haben manchmal einen Rückenprotektor schon eingebaut. Viele Modelle haben außerdem Extrafächer, z. B. fürs Werkzeug oder für nasse Kleidung. Und eine Regenhülle sollte auch nicht fehlen.

Wie stellt man den Rucksack richtig ein?
Zunächst die Rückengurte ganz weit stellen und den Rucksack umhängen. Dann den Hüftgurt einstellen, sodass er fest am Hüftknochen anliegt. „Der sollte 80 Prozent der Trageleistung übernehmen", weiß Bürkle. Danach werden die Rückengurte eingestellt. Der Brustgurt wiederum sollte höhenverstellbar sein und kann über oder unter der Brust locker angezogen werden. „Der verhilft dem Rucksack zu einem stabilen Sitz."

Wie packt man richtig?
Körper- und Rucksackschwerpunkt sollten einander möglichst annähern – und das erreicht man so: „Ganz nach unten kommen Jacken und Wechselgewand. Schwere Gegenstände wie eine Trinkflasche sind in der Mitte am besten positioniert, ‚ummantelt' von Leichterem wie Riegeln oder dem Erste-Hilfe-Paket", erklärt Bürkle. Die ganz leichten Gegenstände kommen nach oben, das entlastet die Schultern. Dieses Packmuster vermeidet außerdem Pendeleffekte beim Biken.

Was zeichnet Damenmodelle aus?
„Rucksäcke für Bikerinnen sind anders geschnitten und den weiblichen Körperproportionen angepasst. Die Gurte sind taillierter, damit sie gut sitzen", weiß Daniel Bürkle.

Welche Größe ist die richtige?
Es gibt ganz kleine Rucksäcke mit 10 Litern Fassungsvermögen bis hin zu solchen für Mehrtagestouren mit 30 Litern Volumen. Die „goldene Mitte" für Mountainbiker liegt bei rund 20 Litern. Einen großen Rucksack nur halb zu füllen, ist für die Fahrdynamik wiederum nicht ideal – besser, man greift zu einem Modell, dass sich per Reißverschluss in der Größe anpassen lässt.

Daniel Bürkle / Bild: Redler Sports
Der Experte
DANIEL BÜRKLE ist Key-Account-Manager beim Sportartikel-Großhändler und Deuter-Importeur Redler Sports mit Sitz in Lauterach, Vorarlberg.

Web: www.deuter.com



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