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Medikamentenmissbrauch im Sport: Erhoffte Wirkung und tatsächliche Folgen / Bild: iStock mythen doping

Medikamentenmissbrauch im Sport: Erhoffte Wirkung und tatsächliche Folgen

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Auch im Hobbybereich ist Medikamentenmissbrauch weit verbreitet. Aberglauben und Fehlmeinungen halten sich hartnäckig, sodass viele Sportler das genaue Gegenteil ihrer Intention bewirken.


Auch im Hobbybereich versuchen Sportler immer wieder ihrem Glück nachzuhelfen. Viele sind der Meinung, dass rezeptfreie Arznei kein Risiko darstellt - weit gefehlt. Wir haben uns die Nebenwirkung der gängigsten Medikamente angeschaut, und Mythen entlarvt ...

SCHMERZMITTEL
„Wenn man bereits vor einem Wettkampf Schmerzmittel nimmt, treten gar keine Schmerzen auf oder werden zumindest verzögert.“ Der Wahrheitsgehalt: dieses Mythos geht gegen null. Die vorbeugende Einnahme von Schmerzmitteln ist keine Garantie, dass man keine Probleme bekommt.

Mögliche Nebenwirkungen: Das Einnehmen von Schmerzmitteln fällt meist nicht unter Doping, sondern unter Medikamentenmissbrauch. „Das Problem an den nicht steroidalen Antirheumatikern (Parkemed, Aspirin, Diclofenac/Voltaren, Ibuprofen ...) ist, dass sie das Blutungsrisiko erhöhen. Das heißt, es besteht die Gefahr von Blutungen im Magen-Darm-Trakt“, erklärt Sportmediziner Robert Fritz. Und das kann sowohl schon nach einmaligem Gebrauch als auch erst nach mehrmaliger Einnahme auftreten. Das Risiko erhöht sich zudem bei Wettkämpfen, weil sich durch die Bewegung auch die Durchblutung des Magen-Darm-Traktes verschlechtert. Bei Vorerkrankungen im Nierenbereich kann es sogar zu einem Nierenversagen kommen. Vorsicht auch bei entzündungshemmenden Kortison- Spritzen direkt vor dem Wettkampf in Muskeln, Bändern, Gelenken und Sehnen. Diese werden dadurch geschwächt und reißen leichter! „Kortisonhaltige Nasensprays gegen Allergien können dagegen bedenkenlos genommen werden, da sie nur lokal an den aufgetragenen Stellen wirken.“

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BETAMIMETIKA
Asthmasprays helfen, mehr Sauerstoff aufzunehmen, und verbessern somit die Leistungsfähigkeit, allerdings sind die Nebenwirkungen beträchtlich, wenn man diese Asthmasprays nicht gewohnt ist. Die Anwendung fällt außerdem unter Doping, sofern man nicht ein Attest eines Lungenfacharztes vorweisen kann, dass man Asthmatiker ist. 

Mögliche Nebenwirkungen: Die Einnahme von Asthmasprays gehört unter ärztliche Aufsicht. Durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr steigt die Herzfrequenz, es kann zu Herzrhythmusstörungen kommen.

Video: SPORTaktiv Talk zum Thema 'Doping im Breitensport'


STIMULANZIEN

„Die Einnahme von Stimulanzien machen schneller, fitter, stärker. Und sie verzögern die Müdigkeit“, so der Mythos. Die Realität sieht anders aus. Stimulanzien wie Amphetamin oder Ephedrin wirken auf das Nervensystem, erhöhen den Energieumsatz und verzögern Ermüdungserscheinungen. Allerdings sind die Nebenwirkungen beträchtlich.

Mögliche Nebenwirkungen: Diese auf der Verbotsliste stehenden Aufputschmittel können zu Herzrasen bis hin zu Herzrhythmusstörungen, Kreislaufproblemen, Erschöpfungszuständen oder einem Kreislaufkollaps durch den Blutdruckanstieg führen. Kaffee ist zwar erlaubt, wirkt allerdings harntreibend.


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