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Eine Frage der Technik: Richtig atmen beim Laufen / Bild: iStock

Eine Frage der Technik: Richtig atmen beim Laufen

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Die Atmung ist ein wichtiger Faktor beim Laufen. Nur wer richtig atmet, kann Seitenstechen vorbeugen und optimale Leistung bringen.


Wer glaubt, das Atmen sei beim Laufen eine unwichtige Nebensache, der irrt! Eine falsche Atmung kann nämlich schnell mal zu bösem Seitenstechen führen – und das kann man bei seiner Trainingsrunde wirklich nicht gebrauchen. In einigen Fitnessmagazinen wurde unlängst eine „neue" Atemtechnik propagiert, wonach sich die Atemtechnik dem Schrittrhythmus oder sogar dem Musikrhythmus anpassen soll. Experten lassen jetzt allerdings wissen, dass es beim Laufen am besten ist, wenn man sich auf ein tiefes Einatmen konzentriert.

TIEF EINATMEN
Am besten ist es, beim Laufen nicht zu viel über das Atmen nachzudenken – denn das ist im Grunde keine Hexerei: Immer, wenn du beim Laufen Luft brauchst, atmest du tief ein! Damit das auch optimal funktioniert, musst du darauf achten, auch kräftig auszuatmen. Ein ordentliches Ausatmen sorgt nämlich dafür, dass keine Restluft in der Lunge zurückbleibt (also kein Seitenstechen!) und dass du auch wieder kräftig einatmen kannst. Nutze dafür möglichst das gesamte Lungenvolumen, also atme tief in den Bauch und mit dem Zwerchfell. Das ist reine Übungssache.

MUND UND NASE
Beim Laufen musst du nicht penibel darauf achten, dass deine Atmung und die Schritte im Gleichklang sind – im Normalfall sind sie das nämlich ganz von selbst. Das Einatmen und Ausatmen passiert also unabhängig vom Schrittrhythmus. In manchen Zeitschriften hieß es, man solle bei langsamem Tempo alle vier Schritte ein- und ausatmen, bei einem schnellen Lauf alle zwei Schritte. Die Laufintensität über einen gekoppelten Atem-Schrittrhythmus kontrollieren zu wollen, ist aber totaler Unfug! Beim Laufen atmest du übrigens nicht nur durch den Mund, sondern auch durch die Nase. Dass eine reine „Nasenatmung" beim Laufen beflügele, ist nur ein weiteres Märchen.

SELBSTVERSUCH
Als Läufer probierst du am besten selbst aus, was an den verschiedenen Atemtechniken dran ist. Wenn du beispielsweise nur durch die Nase atmest, wirst du schnell merken, dass du beim Laufen zu wenig Luft bekommst. Auch das Nasenpflaster soll beim Laufen keinen entscheidenden Beitrag zum Luftholen leisten, so die Experten. Bei Untersuchungen kam heraus, dass das Pflaster nur bei jenen Sportarten eine Wirkung zeigte, wo die Mundatmung durch das Tragen eines Zahnschutzes erschwert wird (z.B. Eishockey).


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