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Botschaft Boyle

Die Botschaft von Ma Boyle

Artikel vom:

Back to the Roots – wer steckt eigentlich hinter dem Riesenkonzern Columbia?
Mick McCormick, Vicepresident  of Global Sales: Das ist eigentlich völlig untypisch für die Businesswelt – 60 Prozent  sind im Besitz einer Familie, die vor mehr als siebzig Jahren mit einer Hutfabrik begonnen hat. Und unser Big Boss ist immer noch die 84-jährige Ma Boyle, unterstützt von ihrem Sohn Tim.
Ma Boyle kennt man ja in ganz Amerika, oder?
Mick McCormick: Na ja, Ma Boyle ist für Werbezwecke in die Rolle der „Tough Mother“ geschlüpft, gibt da eine Tyrannin, die dafür sorgt, dass jedes Produkt aus ihrer Firma auch ihren harten Anforderungen gerecht wird. Mit dieser Rolle ist sie echt zu einer internationalen Berühmtheit geworden, auch als Symbol für die Qualität von Columbia-Produkten.
Hausbackene, bodenständige Haltbarkeit – ist das also die Columbia-Philosophie?
Woody Blackford, Design-Director: Um Gottes willen, überhaupt nicht. Unser Ziel ist es, ständig Neues zu erforschen und zu erfinden. Die Botschaft von Ma Boyle bedeutet vielmehr, dass alles, was bei uns entwickelt wird, zuerst die härtesten Tests bestehen muss, bevor es in die Produktion und in den Verkauf geht. Das ist eben der große Vorteil  unseres Familienunternehmens: Wir haben keinen Druck von oben, wir dürfen uns so lange mit der Entwicklung einer neuen Technologie Zeit lassen, bis sie wirklich ausgereift und top ist.

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Welche Kriterien sind bei so einer Neuentwicklung relevant?
Woody Blackford: Die Kriterien für unsere Bekleidungsstücke sind immer gleich: Sie müssen warm und trocken sein und sie müssen gut aussehen. Wir tüfteln so lange in den Labors, bis wir Lösungen finden – bis neue Schuhe, Jacken usw. wirklich trocken und warm halten. Wir übernehmen nicht von den anderen, sondern wir entwickeln unsere eigenen Technologien. Und das kann, wie bei der Membran „50 % Air“ vier Jahre dauern, bis es hundertprozentig funktioniert. Da haben wir ewig getüftelt und ausprobiert, bis wir die Lösung gefunden haben, wie von außen keine Feuchtigkeit reinkommt und von innen der Schweiß komplett abtransportiert wird.
Was hat Priorität bei Columbia Sportswear: Funktionalität oder modisches Design?
Woody Blackford: Beides: keine Funktion ohne Design und kein Design ohne Funktion. Entscheidend ist, bei jedem Produkt muss das Gesamtpaket stimmen.Und das beginnt mit dem Design: Es muss jung und schön sein und es muss spektakulär aussehen. Punkt zwei: Es muss für die Menschen leicht zu verstehen sein, was das Produkt kann, was zum Beispiel die Vorteile sind von Materialien wie „Omni Heat“, „Omni Dry“. Darum lassen wir auf unserer „Freezer-Tour“ auch die Kunden die Produkte testen, damit sie selbst spüren: „Jawohl, das funktioniert wirklich, was da versprochen wird.“ Und Punkt drei: Wichtig ist, dass die Marke eine unverwechselbare Persönlichkeit hat. Dafür haben wir über Jahre geforscht, aber auch andere Erfindungen auf der ganzen Welt beobachtet.
Was ist die revolutionärste Entwicklung bei Columbia?
Woody Blackford: In den letzten Jahren sicher die „Omni Heat“-Technologie. Mehr als zwei Jahre haben wir dieses Material entwickelt, das mit seinem patentierten Punktmuster einerseits die eigene Körperwärme reflektiert und  damit 20 Prozent mehr Wärme spendet als normale Stoffe. Zugleich aber ist „Omni Heat“ atmungsaktiv und reguliert die Körpertemperatur. Und die Krönung für alle, die leicht frieren: Bei „Omni Heat Thermal Electric“ gibt‘s auf Knopfdruck Wärme zusätzlich.
 In der Werbung vertraut man ja immer auf Topsportler. Wer steht für Columbia?
Mick McCormick: Auch da haben wir eine andere Philosophie. Nicht der Sportler ist wichtig, der für die Marke Werbung macht, sondern der Kunde soll selbst herausfinden, was die Marke kann.
Columbia ist bei Skimode die Nummer 1 in den USA, vertreibt seine Produkte in über 100 Ländern. Wie wichtig ist da Europa  oder gar Österreich?
Mick McCormick: Europa ist ein sehr wichtiger Markt. Wenn du in Europa bestehen kannst, schaffst du es überall.  Und zwei Punkte sprechen klar für ¬Österreich: Es gibt einen starken Outdoor- Markt und wir haben mit Intersport Eybl einen sehr starken Partner.
 Und welche Ziele setzt man sich da für die nahe Zukunft:
Mick McCormick: Natürlich zählt der wirtschaftliche Erfolg. Aber in erster Linie wollen wir, dass auch die Österreicher begeistert sind von unseren Produkten. Wir wollen im Outdoor-Segment eine führende Rolle spielen. Ja, und wir wollen mit Columbia das ¬Leben der Menschen verändern ...

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