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Crocodile Trophy, Etappe 4: Cory Wallace entkommt nur knapp einem wilden Stier und holt sich den Etappensieg in Atherton

Crocodile Trophy, Etappe 4: Cory Wallace entkommt nur knapp einem wilden Stier und holt sich den Etappensieg in Atherton

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Die Gesamtführungn bleibt bei Greg Saw und mit Cory Wallace feiert die Crocodile Trophy heute ihren vierten Etappensieger. Der kanadische Marathon-Staatsmeister kommt fast drei Minuten vor Ramses Bekkenk (NED) und Greg Saw in´s Ziel und das nach einer buchstäblich wilden Fahrt, auf der er nur knapp der Attacke eines wilden Stieres entkam. Der Österreicher Guido Thaler fuhr mit einem vierten Platz sein bisher bestes Veranstaltungsergebnis vor dem Spanier Milton Ramos ein. Die Elitedame sagte von der heutigen Etappe, es sei die "bis jetzt die beste" gewesen.


Von einer "wilden Fahrt" erzählte Cory Wallace von der heutige Etappe, als er nach 3h11:10.81 über die Zielline fuhr und die ihn nun in der Gesamtwertung auf den dritten Platz, nur eine halbe Minute hinter dem Holländer Ramses Bekkenk (NED) brachte, der auf den zweiten Platz vorrückte. "Gleich im ersten Abschnitt trafen wir plötzlich auf eine Herde wilder Kühe und unter ihnen war dieser pechschwarze Stier - der war riesig - und der hat uns attackiert", erzählte Wallace von der Begegnung mit einem unfreundlichen "Einheimischen", die ihn anscheinend ansporte noch schneller in die Pedale zu treten, da er mit einem Vorsprung von zwei Minuten bei der ersten Labe eintraf. Seine Verfolger hatten Pech, denn der Stier, dem Wallace entkam, ging dann auf sie los - unter ihnen Bekkenk, Greg Saw, der Österreicher Guido Thaler und Milton Ramos aus Spanien. Sie mussten sich ducken und ausweichen um ihm zu entkommen. "Ich bin nun schon zum vierten Mal bei der Crocodile Trophy, aber das war wirklich der beängstigenste Moment bis jetzt", gab Wallace zu.

UM HAARESBREITE
"Die Hörner von diesem Stier waren breiter als mein Lenker", so auch Greg Saw, der im Ausweichmanöver von dem wilden Tier leider von der Strecke abkam, im Busch landete und einen schweren, äußerst unangenehmen Nesselausschlag von einer heimischen Pflanze davontrug. Der Österreicher Guido Thaler war zufrieden mit seinem vierten Platz heute und sagte, dass ihm die vielen verschiedenen Streckenabschnitte gefallen haben. "Da gab es lange, gleichmäßige Anstiege, die mir wirklich liegen, vor allem jetzt, wo mein Jetlag sich gelegt hat. Die sandigen Stellen haben mich an zu Hause erinnert - es war gleich, wie im Schnee zu fahren", zog der Tiroler einen unerwarteten Vergleich. Einige Fahrer des Mittelfeldes erzählten von den verschiedensten Schlangen, die ihnen auf der groben Strecke unterkamen und der Spanier Ramos verlor gute zehn Minuten auf den Gesamtführenden Saw. Somit liegt er nun auf dem vierten Platz.

In windigen Bedingungen führte die heutige Etappe über einen steilen Anstieg auf die "Great Dividing Range", Australiens längste Bergkette, die die dritt-längste ihresgleichen in der Welt ist. Sie führt vom Norden Queenslands über mehr als 3.500km bis nach New South Wales und tief in das südliche Victoria. Wegen seiner Lage in Küstennähe und einer ganz spezifischen Topografie, fällt hier viel Regen und der Boden ist sehr fruchtbar - die Atherton Tabelland Region wird als einer der "Obstkörbe" Australiens bezeichnet.

IMOGEN SMITH GANZ IN IHREM ELEMENT IN ATHERTON
"Das muss wohl die beste Etappe der Crocodile Trophy jemals gewesen sein", so die Fahrerin aus Sydney heute. "Da gab es einfach alles - offene Schotteranstiege, dunkle und feuchte Wege durch den Regenwald, steinige Downhills, Flussquerungen - es war hart, aber es hat mir wirklich gefallen", sagte sie. Mit ihren starken Leistungen auf der Strecke und einer netten und positiven Art ist Imogen im Fahrerlager sehr beliebt. "Als einzige Elitefrau ist es schon hart sich zu motivieren, aber ich nehme mir täglich einfach vor, dass ich mich nach einer Stunde oder so nicht mehr überholen lassen will", erklärte Imogen Smith schmunzelnd weiter. "Die Crocodile Trophy ist ein sehr freundliches Rennen und die Atmosphäre im Eventzentrum ist wirklich nett", fügte sie hinzu. Die schnellste Amateurdame des Tages war Sandra Starkey aus Melbourne und Rita Esteves führt noch immer die Kategorie an. Die Portugiesin hatte sich die Crocodile Trophy und Australien als die Destination ihrer Hochzeitsreise ausgesucht und ihr frisch gebackener Ehemann gewann heute die Amateur 2 (30+) Kateogrie und nimmt so noch einen Boomerang für die eheliche Sammlung mit nach Hause - hatte sich Rita doch ihren eigenen gestern schon geholt.

SCHNELLE AUSSIES
Und wieder einmal waren die Mountainbiker aus der Hauptstadt in Canberra erfolgreich: Andrew Hall verteidigt das Amateur-Führungstrikot und Jason Chalker gewann die 40+ und Garry James die 50+ Kategorie. Ondrej Slezak aus Sydney behält sich das "Australien-Führungstrikot".
Die fünfte Etappe (95km / 2700m) bringt den Crocodile Trophy Zirkus nach Irvinebank, eine kleine Minenstadt. Es geht durch den Hasties Swamp National Park nach Herberton, vorbei am Mount Misery ("Berg des Jammerns"), der für erfahrene Crocodile Trophy Fahrer ein bekannter Orientierungspunkt ist: lange, steile Anstiege und schnelle, steinige Abfahrten auf weiten Minenzufahrtsstraßen stehen auf dem Programm.


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