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Orientierungshilfe: Die 5 Ski-Kategorien im Überblick

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MARTIN DOLEZAL ist Obmann des Wiener Ski- und Snowboard­lehrer-Verbandes „Snowsports Academy“ und staatlich geprüfter Skilehrer. / Bild: KKSPORTaktiv-­Skilehrer ­Martin ­Dolezal gibt hier einen Überblick über die gängigsten fünf Skikategorien – als Orientierungshilfe, in welchem „Regal" du dich bevorzugt umschauen solltest. Außerdem stellen wir 30 Paar Ski der Saison 2016/17, aufgeteilt auf diese Kategorien, genauer vor.

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Orientierungshilfe: Die 5 Ski-Kategorien im Überblick / Bild: Atomic

1. KATEGORIE: ALL MOUNTAIN

Das bist du:
Die Frage „Piste oder Tiefschnee" stellt sich für dich nicht, weil du beides spannend findest. Im Gelände bist du vielseitig unterwegs, schwingst lang genauso wie kurz. Auf der Piste genießt du lockere Carvingschwünge. Und zerfahrene Pisten am Nachmittag sind für dich auch kein Spielverderber, sondern spornen dich zum Spiel mit den Unebenheiten des Untergrunds an.

Das ist dein Ski:
All Mountain-Ski sind die Alleskönner unter den Skiern und werden seit einigen Jahren zu Recht immer beliebter. Skifahrer aller Könnerstufen können auf der Piste und im Gelände universell Spaß haben. Charakteristisch für diese Ski ist eine Mittelbreite ab 70 und bis ca. 90 Millimeter. All Mountain-Ski sind nicht zu aggressiv, bieten aber genügend Carving- und Tiefschnee-Spaß. Aber aufpassen: Das All Mountain-Segment ist eines mit großer Bandbreite. Es gibt innerhalb der Kategorie verschieden­ste Angebote: vom einsteigertauglichen, einfach zu beherrschenden Ski bis zu einem mit Renntechnologie, für den man eine sehr gute Fahrtechnik braucht, um ihn wirklich mit Lust und Freude fahren zu können.

10 Paar neue All Mountain-Ski

Orientierungshilfe: Die 5 Ski-Kategorien im Überblick / Bild: Völkl

2. KATEGORIE: RACE

Das bist du:
Schnell und ohne Kompromisse bist du auf der Piste unterwegs. Der Untergrund, den du bevorzugst, ist kompakt bis richtig hart – auf solchen rennmäßig präparierten Pisten fühlst du dich pudelwohl. Gerne startest du bei Hobbyrennen, daher verfügst du nicht nur über eine sehr gute Skitechnik, sondern bist auch konditionell entsprechend gut drauf.

Das ist dein Ski:
Race-Ski kommen den Renngeräten aus dem Skiweltcup nahe – allerdings sind die im Handel erhältlichen Ski schon noch ein Stück gutmütiger und haben einen kleineren Radius als die echten Weltcupski. Race-Ski charakterisiert eine schmale Mitte (66–72 mm), auch das Ende wird eher schmal gehalten. Das garantiert ein gutes Steuerverhalten in jeder Schwungphase. Beim Riesentorlauf-Racer ist auch die Front schmal, während Slalom-Racer eine breite Schaufel aufweisen. Gemeinsam ist beiden Racertypen: Nur mit sehr guter Technik und hohem Kraftaufwand sind sie sinnvoll zu fahren. Dann bieten sie allerdings Beschleunigung und Tempo-Stabilität wie kein anderer Ski.

5 Paar neue Race-Ski

Orientierungshilfe: Die 5 Ski-Kategorien im Überblick / Bild: Fischer Ski

3. KATEGORIE: FREERIDE & BIG MOUNTAIN

Das bist du:
Powder statt Piste ist dein Credo: Am liebsten zieht es dich ins anspruchsvolle Gelände abseits der präparierten Hänge. Außerdem liebst du Geschwindigkeit und weite Schwünge, am besten im tiefen Pulverschnee. Und: Du hast bereits ein paar Jahre Erfahrung beim Fahren im freien Gelände gesammelt.

Das ist dein Ski:
Durch ihre Breite (ab ca. 90 mm Mittelbreite aufwärts) sowie mehr Länge schwimmen die Ski im tiefen Schnee obenauf. Faustregel: Je breiter, desto besser – desto schwieriger aber auch das Handling auf einer Skipiste. Als Big-Mountain-Ski werden Freeride-­Modelle bezeichnet – Mittelbreiten um 130 mm sind keine Seltenheit. Die weiche Schaufel trägt ebenso zur Geländetauglichkeit bei. Wichtig ist nicht die Taillierung, sondern die gute Abstimmung von Flex, Rocker und Taillierung bzw. Radius. Meist haben diese Modelle die breitesten Stellen kurz vor den Enden – das dient der Auftriebsmaximierung. Eine sehr gute Skitechnik ist nötig, um mit den breiten Skiern gut zurechtzukommen.

5 Paar neue Freeride-Ski

Orientierungshilfe: Die 5 Ski-Kategorien im Überblick / Bild: Blizzard / Alessandro Belluscio

4. KATEGORIE: PERFORMANCE PISTE

Das bist du:
Du bevorzugst beim Skifahren eindeutig die Pisten und ein genussvoll durchgezogener Carvingschwung macht dir richtig Freude. Daher sind dir auch gut präparierte, aber nicht pickelharte Pisten am liebsten. In deinem skifahrerischen Repertoire kommen kurze und lange Schwünge gleichermaßen vor.

Das ist dein Ski:
Die Flucht ins Gelände ist nicht jedermanns Sache. Und auch sportliche Skifahrer mit guter Technik wissen die sportlichen Pistenski zu schätzen. Im Vergleich zu den Race-Skiern sind sie stärker tailliert, komfortabler und weicher, vor allem im Bereich der Skienden. Die Ski verzeihen Fehler großzügiger als Race-Modelle, der Radius lässt sich einfacher und mit weniger Kraftaufwand bestimmen. Im Vergleich zum All Mountain-­Ski sind Performance-Ski in der Mitte schmäler (rund 70 mm), was der Pistenperformance zugutekommt.

5 Paar neue Performance-Pistenski

Orientierungshilfe: Die 5 Ski-Kategorien im Überblick / Bild: Fischer Ski

5. KATEGORIE: PARK & PIPE

Das bist du:
Die Skipiste benützt du zwar auch – allerdings in erster Linie, um zum Funpark zu kommen. Rails, Tables und Jumps sind deine (Ski-)Welt. Dafür verfügst du allgemein über eine sehr gute Körperbeherrschung. Die sportliche Action im Funpark ist es aber nicht allein, die dich anzieht – Musik, Style und das Abhängen mit Gleichgesinnten gehören für dich zum Skifahren einfach dazu.

Das ist dein Ski:
Park- & Pipe-Ski sind sogenannten Twin-Tips-Modelle, die auch hinten aufgebogen sind, um damit rückwärtsfahren und landen zu können. Darum ist auch die Bindung mittig montiert. Verstärkungen stellen sicher, dass der Ski auch bei grober Behandlung – wie harten Landungen oder dem Sliden auf Rails – nicht in die Knie geht. Konstruktiv sind die Ski auf der breiteren Seite angesiedelt und meist mit guten Gelände­eigenschaften versehen.

5 Paar neue Park- & Pipe-Ski

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