Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken

Artikel vom:

Jeder, der mit dem Bike ins Gelände fährt, kennt die Situation, wenn auf einem Singletrail knapp am Abgrund oder auf einer gefährlichen Abfahrt der Kopf die Herrschaft über den restlichen Körper übernimmt: Man fühlt sich auf einmal total unwohl, zweifelt am eigenen Können, denkt nach, was alles passieren kann ...


Damit ist es mit der runden Linie und der Lockerheit dahin, sind fahrtechnische „Selbstverständlichkeiten“ plötzlich beim Teufel. Trotzdem trainieren viele Hobby­biker zwar Kondition und Kraft, aber nur wenige arbeiten gezielt an ihrem Mut, an ihrer mentalen Stärke, um in Grenzsituationen kühlen Kopf zu bewahren. Weil das nach Meinung vieler sowieso nebenbei passieren würde, und mit der Routine auch die Angst verschwinden sollte. Das stimmt aber nur zum Teil, sonst würden nicht gerade die Profis bewusst daran arbeiten, Ängste zu überwinden. Wie das funktionieren kann, haben wir hier in 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken zusammengefasst:

1 / 11

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Ghost

1. ANGST AKZEPTIEREN
Klingt blöd, denn die will man ja loswerden. Aber Angst ist auch ein wichtiges Warnsignal. Deshalb sollte man sich nicht zum Ziel setzen, die Angst loszuwerden, sondern sich bewusst machen, in welchen Situationen man sie empfindet – und dann in diesen Momenten gezielt an den eigenen Fertigkeiten arbeiten.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Haibike

2. IN KLEINEN SCHRITTEN
Dabei bringt es gar nichts, gleich mit Unmöglichem anzufangen. Angst entsteht nämlich nicht nur bei objektiver Gefährdung, sondern auch in Situationen, die das Unterbewusstsein noch nicht kennt und daher nicht einordnen kann. Da nutzt es auch nichts, wenn du theoretisch weißt, wie eine Situation zu meistern wäre – das Unterbewusstsein lässt sich nicht so einfach überlisten – sondern muss in kleinen Dosen Erfahrungen sammeln. Deshalb wird laut Trainingslehre immer vom Leichten zum Schwierigen trainiert, der Schwierigkeitsgrad langsam gesteigert. Wer sich auf einfachen Singletrails sicher fühlt, tut den Schritt zum etwas höheren Level und bleibt dort, bis auch der problemlos sitzt.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Radsport Wagner

3. TRAINING DES BALANCEGEFÜHLS
Für die fahrtechnische Fertigkeit, die ganz wesentlich auch dein Sicherheitsgefühl bestimmt, ist eine regelmäßige Balanceschulung mitentscheidend. Das Gute daran: Der zeitliche Aufwand dafür ist klein und üben kann man das überall: zum Beispiel mit „Stehver­suchen“ in unterschiedlichsten Situationen. Auch interessant: Besser Biken: Worauf achten bei der Fahrtechnik.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: KTM

4. SPASS HABEN
Noch ein Grund, warum du dich „step by step“ an größere Schwierigkeitsgrade heranwagen sollst: Eine bestimmte Neurotransmittersituation im Gehirn, die das Lernen wesentlich erleichtert, ist dann gegeben, wenn man Spaß und Erfolgserlebnisse empfindet. Scheitern bringt dich sicher nicht weiter, außer, dass der Mut noch mehr sinkt. Noch ein Tipp zum Thema „Spaß haben“: Nimm dich und deine Fertigkeiten am Bike deswegen lieber nicht zu ernst – sondern stets mit einer Portion Humor.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Scott

5. POSITIVE KÖRPERSPRACHE
Dein Selbstvertrauen unterstützt du auch aktiv durch deine Körperhaltung: Achte darauf, nicht zu verkrampfen und den Kopf einzuziehen, wenn du dich in einer haarigen Situation unwohl fühlst, sondern steh locker in den Pedalen, halte den Kopf hoch und versuche, in Fahrtrichtung weit voraus zu schauen – und nicht aufs Vorderrad! Ganz wichtig: Bemüh dich, auch in kniffligen Situationen gleichmäßig zu atmen.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Specialized

6. ERFOLGSERLEBNISSE WIEDERHOLEN 
Du hast eine Passage, die bei dir Herzklopfen auslöst, einmal gemeistert? Dann ruh dich nicht auf deinen Lorbeeren aus, sondern nimm sie gleich noch ein paar Mal unter die Räder. Ein einmaliges Erfolgserlebnis besagt nämlich noch nichts darüber, wie dein Kopf dann in neuen Stresssituationen reagiert.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: BMC

7. NICHT LANGE ÜBERLEGEN
Wer in einer schwierigen Situation feststeckt und nicht weiter weiß, sollte zunächst zwar kurz innehalten und sich bewusst auf eine ruhige Atmung konzentrieren. Aber dann nicht ewig hin- und her­überlegen, ob und wie du die Situation überhaupt anpacken solltest, denn das vergrößert nur die Angst. Lieber rasch entscheiden, ob du es fahrend versuchst – oder einfach absteigst.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Focus

8. GUT GESTÄRKT UND AUSGERUHT
Angst hat auch mit Erschöpfung zu tun. Genügend Essen, Trinken und Pausen machen hilft daher – und manchmal gibt es eben auch Situationen, wo es dir für diesen Tag einfach reicht. Da wäre es kontraproduktiv, mit Gewalt weiterzumachen.

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Bikes & Beats / Saalbach-Hinterglemm

9. KEIN STRESS MIT DEM PARTNER
Auch wenn es nicht gerade gesellig klingt, aber Mann-Frau-Gespanne sind im schwierigen Gelände oft nicht die Optimallösung. Frauen trauen sich in Gesellschaft von Männern vielfach weniger zu. Sind sie unter sich, läuft es gleich viel besser und lockerer ab. Das ist auch der Grund, warum es „Ladys Only“-Bikekurse gibt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Auch interessant: Frauen am Mountainbike: Wer ist hier der Boss?

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Nathan Hughes / Saalbach-Hinterglemm

10. TRAINING IM BIKEPARK
Der beste Ort, wo du nicht nur dein Fahrkönnen, sondern auch deinen Mut und dein Selbstvertrauen trainieren kannst, ist ein Bikepark! Hier kannst du kontrolliert üben – am besten mit einem Bikeguide, der dir genau zeigt, wie man unterschiedliche Situationen auch mit Kopf am besten meistert. Glaub aber nicht, dass es mit dem Besuch eines Kurses allein getan ist – die Knochenarbeit des „Immer wieder Übens“ musst du möglichst geduldig schon selbst erledigen. Denn wie gesagt: Mut kann man nicht kaufen – aber trainieren ...

Keine Angst: 10 Tipps für mehr Mut beim Mountainbiken / Bild: Trek

Auch interessant ...




ZUR STARTSEITE

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier