Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".

Die Bergmode der 90er und von heute im Vergleich

Artikel vom:

Bergsteigen ist eine Sportart im ständigen Wandel. Technische Errungenschaften erleichtern Bergsportlern ihre Vorhaben und bringen vormals abenteuerliche Outdoor-Erlebnisse in die Mitte der Gesellschaft. Einer der wichtigsten Punkte ist dabei wohl die Ausrüstung - bei der sich in den letzten zwanzig Jahren natürlich auch so einiges getan hat. Eigentlich ist beim Outfit der Männer (bis auf die fehlenden Helme) kein Unterschied zu sehen, oder? Am Beispiel von Ausrüster Mammut wollen wir aber aufzeigen, was sich in rund 20 Jahren eben auch bei der Bergsportbekleidung verändert hat.

1 / 5

Die Bergmode der 90er und von heute im Vergleich / Bild: Mammut

1. DIE FARBEN
Ein Beweis, dass Trends kommen und gehen – und wieder kommen: „Mit der orange-blauen Farbgebung stach die erste ‚Mammut-Extreme-Linie‘ 1995 aus den Regalen hervor und zog anschließend auch am Berg Blicke auf sich“, weiß Raimund Ortner. Orange-Blau ist gerade wieder im Trend! Im Vergleich zu den späten 90ern werden heute Schriftzüge und Markenlogos dezent eingesetzt. Es gab eine Phase, da konnten diese nicht groß genug sein ...

Die Bergmode der 90er und von heute im Vergleich / Bild: Mammut

2. DER SCHNITT
Da zeigen sich Verbesserungen in vielen Details: Ergonomisch an die Kletterbewegung angepasste Ärmel-Passformen und Vielfach-Saumverstellungen; individuelle Einstellung der Kapuzenpassform, die heute mit und ohne Helm perfekt passt. Eine flexible Kapuze wurde Mitte der Neunzigerjahre noch als revolutionäres Feature bei Mammut angepriesen. Moderne Stretchmaterialien wirken sich auch auf den Hosenschnitt aus, der damals vergleichsweise eher „plump“ ausfiel.

Die Bergmode der 90er und von heute im Vergleich / Bild: Peter Mathis / Mammut

3. DIE FUNKTIONALITÄT
Viel weniger Gewicht, gleich guter Wetterschutz und noch einmal erhöhte Atmungsaktivität: Das moderne Material von heute hat insgesamt eindeutig die Nase vorn. Die besten Jacken und Hosen bestanden in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre aus 2-, oder 2,5-Lagen-Gore-Tex. Die Atmungsaktivität der damaligen Materialien ist auch aus jetziger Sicht durchaus noch als „gut“ zu bezeichnen, aber dennoch vom Standard des heute besten „Gore-Tex Pro“- 3-Lagen-Materials weit entfernt.

Die Bergmode der 90er und von heute im Vergleich / Bild: Mammut

4. DAS MATERIAL
Wasserfest, atmungsaktiv und überaus abriebfest war das Material auch Mitte bis Ende der 1990er-Jahre schon, wie Raimund Ortner von Mammut weiß. Der größte Fortschritt bis heute ist im Gewicht, in der „Geschmeidigkeit“ und damit im Tragekomfort zu finden – und das ohne Einbuße bei Wasserdichtheit und Robustheit. Ein Beispiel: Die Top-Hardshelljacke aus Mammuts „Extreme“-Serie wog 1995 1.062 Gramm und fühlte sich viel steifer an als heute. Sein 2014er-Nachfahre „Eiger Extreme Nordwand“ wiegt mit 550 Gramm bei gleicher Wasserdichte die Hälfte! Ensprechend haben sich Packmaß und Tragekomfort verbessert. Noch ein feines Detail: Hosen „stretchen“ heute, was früher nicht der Fall war.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier