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Das richtige Setup für's Bike: Fahrrad-Geometrie und ihre Einflüsse

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Der Rahmen eine Spur zu klein, der Sitz eine Nuance zu hoch, der Lenker ein paar Zentimeter zu breit. Wurscht? Von wegen: Ein Fahrrad, das nicht exakt zur Statur und zu den Fähigkeiten des Fahrers passt, bleibt immer ein Störenfried.


Nehmen wir den Vergleich mit einem Anzug: Selbst wenn er aus feinstem Tuch wäre – niemand würde sich darin wohlfühlen, wenn er an den Schultern oder bei der Hosenlänge um die Spur zu klein oder zu groß geschneidert wäre. Erst die richtige Passform sorgt für den erwünschten Wohlfühl-Effekt. Beim Fahrrad verhält es sich nicht anders. Oft sind es nur ein paar Zentimeter, die in der Geometrie eines Rades nicht passen – und schon ist, auch wenn es der Pilot selbst meist gar nicht merkt, einiges dahin vom Fahrkomfort, den das Rad eigentlich bieten sollte. Das Problem: Die meisten Hobbyradler haben, abgesehen vielleicht von der richtigen Höhe ihres Sattels, wenig bis null Ahnung vom biomechanischen Eigenleben ihres Bikes. Daher wollen wir hier im Rahmen unseres „besser, länger, schneller“-Programms die wichtigsten Elemente der Fahrrad-Geometrie und die entscheidenden Parameter einer optimalen Sitzposition erklären. Sozusagen als Anleitung für eine Nachkontrolle, wie es mit der Passform des eigenen Gefährts ausschaut.

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Für eine perfekte Sitzposition ist bereits die Rahmengröße ein entscheidendes Kriterium. Der Experte hat hier verschiedene Meßpunkte zur Verfügung, um ein Rad individuell anzupassen.

1) SITZROHRLÄNGE und
2) OBERROHRLÄNGE sind die zwei traditionellen Messdistanzen, aus denen die Rahmengröße abgeleitet wird.

Durch unterschiedliche
3) TRETLAGERHÖHEN bei den drei Raddimensionen 26, 27,5 und 29-Zoll sowie die neuen geknickten Sitzrohre wird auch
4) DER REACH (die horizontale Distanz zwischen Tretlagerachse und und Lenkkopfachse) sowie
5) DER STACK (die vertikale Distanz der gleichen Punkte) als Maß genommen.

6) DER LENKWINKEL (meist zwischen 67 und 70 Grad) bestimmt sich durch den Einsatzbereich: Je flacher, umso laufruhiger, aber auch träger, und je steiler, desto direkter, aber auch nervöser reagiert die Lenkung.

7) DER RADSTAND und
8) DIE KETTENSTREBENLÄNGE beeinflussen die Laufruhe und Agilität des Bikes. Je länger diese Abstände sind, umso laufruhiger fährt sich das Rad.

9) DER SITZWINKEL beeinflusst unmittelbar deine Sitzhaltung und in Folge die Kraftübertragung, vor allem beim Bergauffahren.

10) DER SATTEL: Zieh deine Radschuhe an und setz dich in den Sattel. Die Sattelhöhe muss so eingestellt sein, dass dein Bein gestreckt ist, wenn es mit der Ferse auf dem unteren Pedal steht. Die richtige Sattelposition ist gefunden, wenn die Kurbeln horizontal stehen und eine gedachte Linie von der Knievorderseite direkt durch die Pedalachse führt.

11) DER VORBAU: Bei einem kurzen, niedrigen Vorbau sitzt du in der Mittelposition des Rades, du bist also gut ausbalanciert. Ein längerer Vorbau schiebt das Gewicht nach vorne, belastet mehr deine Hände und Arme. Ist der Vorbau höher, schiebt sich das Gewicht mehr auf den Rücken.

12) DER LENKER: Breite, Form und Position des Lenkers beeinflussen nicht nur das Handling, sondern auch dein Fahrgefühl. Darum ist es wichtig, verschiedene Lenkerpositionen und -Modelle auszutesten.

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