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In 4 Schritten zum richtigen Bergschuh

Artikel vom:

Passen muss er! Am besten Bergschuh hat man keine Freude, wenn er drückt oder Blasen verursacht. Die logische Konsequenz: Genug Zeit für den Kauf investieren – und den Schuh suchen, der wirklich zum Fuß passt. 

Fans einer bestimmten Marke mag das Herz bluten, aber wenn der Bergschuh nicht zur Fußform passt, sollte man sich nach Alternativen umschauen. Füße sind völlig unterschiedlich, entsprechend hat jeder Schuhhersteller etwas andere Schnittformen. Und wenn man zuletzt einen Schuh einer bestimmten Marke hatte, dann kann man trotzdem nicht blind vertrauen, dass das Nachfolgemodell ebenso gut passt; es kommt durchaus vor, dass Schnitte verändert und angepasst werden.
Beim Kauf eines Bergschuhs empfiehlt es sich also, Zeit einzuplanen. Und es gilt wie bei jedem (Sport-) Schuh: Besser erst am Nachmittag in den Shop, denn da ist der Fuß dicker – und das wird er ja auch beim Wandern. Klar: Die Socken, die man am Berg tragen wird, nimmt man mit. Dass man sich bei einem so heiklen Thema – es gibt keinen größeren Spielverderber beim Marschieren als drückende und reibende Schuhe – an einen Händler mit gut geschultem Personal wendet, versteht sich eigentlich von selbst: Experten erkennen oft schon an der Fußform, welche „Kandidaten“ passen dürften.
Beim Probieren des Schuhs selbst sollte man die folgenden 4 Parameter beachten:

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Augen auf beim Bergschuhkauf / Bild: Vaude

1. DIE SCHUHLÄNGE
Im Zehenbereich sollte nach vorne zwischen ein und zwei Zentimeter Luft bleiben; und nach oben sollten sich die Zehen auch bewegen lassen. Denn beim Bergabgehen rutscht der Fuß im Schuh nach vorn, und wenn die Zehen anstoßen, sind Schmerzen vorporgrammiert.

Die Breite des Bergschuhs / Bild: Lowa

2. DIE BREITE
Ferse, Mittelfuß, Knöchel und Fußballen sollten dagegen möglichst gleichmäßig umschlossen sein. Bleibt an einer oder mehreren Stellen zu viel Platz, dann rutscht man später und es drohen Reibestellen; richtige Druckstellen aber, die man schon beim Probieren leicht spürt, wachsen sich auf einer Tour ziemlich sicher unangenehm aus.

Das Abrollverhalten eines Bergschuhs / Bild: Mammut

3. DAS ABROLLVERHALTEN
Auch ein guter Hinweis darauf, dass die Größe passt: Der „Abrollpunkt“ beim Gehen sollte genau unterhalb des Fußballens liegen. Zum Vergleich sollte man ruhig die nächstgrößere und nächstkleinere (Halb-)Größe ausprobieren.

Bergschuhe probieren / Bild: Millet

4. DIE PROBEZEIT
Nicht auf den ersten (guten) Eindruck vertrauen – den Schuh unbedingt länger anbehalten. In einer Outdoorabteilung gibt es genug Interessantes zu sehen, während man herumgeht. Nach rund 15 Minuten die Schnürung nachziehen und neuerlich aufs Gefühl achten. Und so nach und nach den Schuh rausfiltern, mit dem man auch mehrere Saisonen gern in den Bergen herumsteigt.

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