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Es ist kein Geheimnis, dass der Skitourismus die Natur in den vergangenen Jahren stark belastet hat. Doch Klimaschutz & Wintersport schließen sich nicht aus. Jeder Einzelne kann mit ein bisschen Umsicht und etwas Planung zum Schutz der Alpen beitragen – und ohne Verzicht einen tollen Winterurlaub genießen. Wir haben ein paar Tipps formuliert, wie du zum nachhaltigen Wintersportler werden kannst.

1. Die Qual der Wahl: Das Wintersportgebiet
Die Winterurlaubsplanung steht an und man stellt sich die Frage: In welches Skigebiet soll es gehen? Keine leichte Entscheidung bei der enormen Auswahl an großartigen Skigebieten und ebenso ein wichtiger Entscheidungsfaktor in punkto Nachhaltigkeit. Denn einige Wintersportorte haben sich dem Kampf gegen den Klimawandel bereits gestellt und wollen den Gästen einen unvergesslichen Urlaub auf umweltschonende Art bieten. Wer also ein Skigebiet mit "Vorreiterrolle" in Sachen Nachhaltigkeit auswählt, setzt schon mal einen ersten Schritt in die "grüne" Richtung. Deine Infos holst du dir am besten von den jeweiligen Tourismusverbänden oder direkt über die Websites der Skigebiete.

2. Die Anreise
95 Prozent der Skifahrer reisen mit dem Auto, schreibt die Naturschutzorganisation WWF. Ganz schön erschreckend, wenn man bedenkt, dass gerade die An- und Abreise die Umwelt am meisten belastet. Einige Wintersportorte haben das erkannt und daher ihre öffentliche Infrastruktur ausgebaut, sodass etwa die Anreise mit der Bahn oder dem Bus stressbefreit funktioniert. So auch die Ferienregionen der Kitzbüheler Alpen, die gemeinsam mit der ÖBB Top-Angebote zum Schnäppchenpreis ausgetüftelt haben – der Kitzbüheler Alpen Railjet bringt dich zum Beispiel direkt von Wien nach Hopfgarten in die Ferienregion Hohe Salve um unschlagbare 24,90 Euro. Da geht noch mehr? Ja, und zwar mit der Kitzbüheler Alpen Card: Den Urlaubern soll mit der Card etwa ein komplett autofreier Aufenthalt ermöglicht werden. Den Transport innerhalb der Skiorte oder zu den Skiliften übernehmen Skibusse, Shuttle oder eben der Zug. Wie kommt man an die Karte? Für alle Gäste der Ferienregion Hohe Salve ist diese beispielsweise kostenlos und direkt beim jeweiligen Vermieter zu ergattern.

3. Bleib auf der Piste!
Wer kennt sie nicht: die Skifahrer, die unbedingt durch das "Gehackte" fahren müssen, welches eindeutig keine ausgewiesene Freeride-Strecke ist. Wir möchten an jene Tiefschnee-Abenteurer appellieren: So verlockend es auch sein mag, nehmt bitte nicht die ungekennzeichnete Querfeldein-Abkürzung! Die Gebirgsvegetation ist aufgrund der Höhenlage, der oft kurzen Vegetationsperiode und der extremen Wetterbedingungen einzigartig und empfindlich. Indem du auf den gekennzeichneten Wegen und Pisten bleibst, schützt du nicht nur dich, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt.

4. Sanfter Tourismus rockt
Genauso wichtig ist das Thema Nachhaltigkeit vor Ort, welches vor allem drei wesentliche Anliegen verfolgt: So wenig wie möglich auf die Natur einzuwirken, Natur hingegen intensiv und ursprünglich zu erleben und in die Kultur einzutauchen. Das implementiert die Art der Fortbewegung, die Wahl des Hotels sowie den Kauf und Konsum von Produkten. Hier punkten regionale und saisonale Produkte oder Slow Food statt Fast Food – ganz nach dem Motto: genießen statt hetzen! Nur so wird die lokale Landwirtschaft und damit der Erhalt der Region gestärkt. Wie man umweltfreundliche Unterkünfte erkennt? Oft haben diese ein Siegel für Energie- und Wassereinsparung, Abfallvermeidung oder Ressourcenschonung. Einige Hotels verwenden bereits 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien und verwenden biologisch abbaubare Wasch- und Reinigungsmittel oder gestalten das Gäste-Badezimmer erdölfrei.

5. Nimm deinen Müll mit!
Massentourismus bringt ein weiteres Problem mit sich: Müll! Verantwortungsbewusster Wintersport bedeutet, die Umwelt so zu belassen, wie man sie vorgefunden hat. Und genau deswegen sollte man als angehender nachhaltiger Wintersportler – egal, ob Skitourengeher, Skifahrer oder Winterwanderer – seinen Abfall wieder mit ins Tal nehmen. Schon im Vorfeld lässt sich mit ein bisschen Planung überflüssige Verpackung vermeiden und Abfall minimieren. Statt die Jause mit Plastikverpackung zu wählen, bereitest du daheim besser eine frische Mahlzeit vor und verstaust sie im wiederverwendbaren Behälter. Durstig? Wie wäre es dann mit der Thermokanne anstatt der Plastikflasche? Außerdem empfiehlt sich die Mitnahme eines kleinen Müllsackerls für den Apfelputz, die Bananenschale oder sonstigen Abfall.

6. "Grün" kaufen
Nachhaltiger Winterurlaub umfasst aber nicht nur die Anreise, das Gebiet und die Unterkunft. Auch bei der Ausrüstung solltest du auf Umweltfreundlichkeit achten. Denn mit unserem Einkaufsverhalten können wir einen großen positiven (oder eben auch negativen) Einfluss auf die Umwelt nehmen. Erster Tipp für den positiven Einfluss: Auch wenn die Werbung es dir suggeriert, nicht für jede Saison brauchst du ein neues Outfit. Am besten konzentrierst du dich bei deiner Wintersportausrüstung auf das Wesentliche und wählst bewusst Produkte, die du auch wirklich brauchst. Wer die Ausrüstung verwendet, bis sie ihre Funktionen einbüßt, verhält sich am nachhaltigsten! Weiters punkten eine faire und schadstoffarme Produktion, umweltfreundliche Materialien sowie clevere Produktdesigns. Falls man nicht ganz auf die neuesten Trends verzichten möchte, kann man sich die Top-Modelle an Skiern & Co. beim Sportfachhändler vor Ort ausleihen und testen.

Fazit: Damit der Erhalt der Winterbergwelten gelingt, muss ein Umdenken her – in der Tourismusbranche und in den Köpfen eines jeden einzelnen Wintersportlers. Wir fangen heute damit an. Seid ihr dabei?