In den vergangenen Jahren erlebten die Sportwetten ein klares Revival. Inzwischen bietet sich nicht nur im Internet die Möglichkeit, auf ein breit gefächertes Angebot zuzugreifen. Auf der anderen Seite scheint sich die Einstellung der Menschen gegenüber dem Angebot verändert zu haben. Doch wie viele Personen greifen tatsächlich darauf zurück? Wir haben die wichtigsten Punkte in den Blick genommen.


Beliebt bei der jungen Generation
Das Publikum, welches die Buchmacher mit ihren Angeboten erreichen möchten, ist klar definiert. Dies zeigt sich an der Art der Werbung, die auf die Spiele aufmerksam machen soll. In den Fokus rücken zum Beispiel Sportübertragungen, bei denen Marketing in großem Stil eingesetzt wird. Es ist die vorwiegend junge männliche Zielgruppe, die im Mittelpunkt der Maßnahmen steht. Diese Personen sollen für die Wetten begeistert werden, um nicht nur mit ihrem Team mit zu fiebern, sondern auch die Chance der Wette wahrzunehmen.

Sportwetten werden immer beliebter, was sich gerade bei dieser jungen Zielgruppe zeigt. Besonders in der Generation der 20 bis 25-jährigen kamen bereits mehr als 35 Prozent der Menschen in Kontakt mit Sportwetten. In der darüber angesiedelten Generation ist es noch knapp ein Drittel der Befragten. Bereits diese Werte stellen die große Bedeutung des Angebots klar unter Beweis. Auch in den kommenden Jahren wird es sich aus der Sicht der Buchmacher um eine Zielgruppe handeln, die es nicht zu verlieren gilt.
 

Der Zugriff verändert sich
Doch welche Faktoren sind nun dafür verantwortlich, dass die Branche einen so starken Zuwachs verzeichnen kann? Experten führen dies einerseits auf die neue Art zurück, wie Sportwetten gespielt werden können. Noch vor wenigen Jahren nahm allein das staatliche Angebot hier eine prominente Stelle ein. Der Weg in eines der wenigen Wettbüros wäre derweil mit einem zu großen Aufwand für die Spieler verbunden. Diese nahmen dadurch nur selten die Möglichkeit wahr, sich auf diese Weise einzubringen.

Heute wird das World Wide Web zum mit Abstand wichtigsten Medium für die Unternehmen der Branche. Dort haben Spieler mit wenigen Klicks die Möglichkeit, auf das Angebot zuzugreifen und eigene Wetten zu platzieren. Sogar aus finanzieller Sicht wurde die Offerte in diesem Zuge attraktiver. Dies liegt an niedrigen Kosten, welche die Verantwortlichen auf ihrer Seite wissen. Während es in der Vergangenheit noch notwendig war, große Flächen anzumieten und Personal zu beschäftigen, vereinfacht sich die Offerte in diesen Tagen. Diese niedrigen Kosten können wiederum eine attraktive Gewinnmarge garantieren, während den Spielern sogleich interessante Quoten angeboten werden. Auf diese Weise gibt es mehrere Gewinner der aktuellen Situation, die der Branche zu einem solchen Aufwind verhalf.

Längst ist es normal geworden, selbst im Alltag aktuelle Sportwetten zu verfolgen. Möglich ist dies etwa dank des mobilen Angebots, welches die Unternehmen ihren Kunden mit an die Hand geben. Selbst das Smartphone oder ein Tablet sind seither dazu geeignet, eine erste Wette zu platzieren und dadurch in die Vollen zu gehen. Unter dieser Voraussetzung ist davon auszugehen, dass die aktuelle Hochphase noch einige Zeit anhält und die Offerten von vielen Menschen wahrgenommen werden.


Auch Profifußballer neigen zum Spiel
Selbst in der Welt der Fußballer gibt es schon längst einige Beispiele dafür, wie Sportwetten wahrgenommen und genutzt werden. Per se ist es für die Stars natürlich verboten, sich an den Wetten zu beteiligen. Zu groß ist ihr persönlicher Einfluss auf den Gang der Dinge, der nicht zugelassen werden soll. Entsprechend groß ist der mediale Aufschrei, wenn sich ein Sportler doch einmal dazu verleiten lässt, dort das schnelle Geld zu suchen. Dies war etwa bei Ivica Olic der Fall. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer setzte seine Kreditkarte für eine Einzahlung ein. In der Folge wurde er von seinem damaligen Verein mit einer Geldstrafe belegt.