Klettern und Bouldern boomen. Beide Sportarten sind voll im Trend, Tendenz stark steigend. Immer mehr Menschen zieht es in die Vertikale, wodurch sich das Klettern und Bouldern inzwischen zu einem Breitensport entwickelt hat.


Kletterhallen und Kletterwände schießen wie Pilze aus dem Boden und nach Österreich kommen Felssportler aus aller Herren Länder, um ihrer Kletterleidenschaft nachzugehen. Das Klettern in Österreich hat eine ganz besonders lange Tradition, entsprechend ausgerüstet ist das Alpenland mit Kletterangeboten.

Österreich bietet eine breite Vielfalt an Klettermöglichkeiten aller Art, darunter einige Top Destinationen für Felssportler in Europa. Hier finden nicht nur Extremkletterer ihre Touren, sondern auch Anfänger und Familien. Beispielsweise kann man die weltweit schwersten Routen am Schleierwasserfall im Kaisergebirge (zwischen Kufstein und St. Johann) durchsteigen oder sich in einem Klettergarten oder an einer Boulderwand austoben.

Wo man in Österreich Klettergebiete erkunden kann
In Österreich werden Kletterträume für Amateure, Profis und Boulderer an vielen schönen Orten wahr. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

  • Wien – an den Wiener Hausbergen Raxalpe, Schneeberg und an der Hohen Wand
  • Zillertal – mit dem Klettersteig Gerlosstein sowie auf rund 600 Routen in 30 Klettergärten, auf 50 Routen in 10 Mehrseillängen Areas, 500 Boulder in 20 Boulder-Gebieten, neun Klettersteige, zwei Indoor- Kletterhallen und eine Outdoor-Kletterturm
  • Galtür (Paznauntal) – Silvapark. Hier gibt es acht Sektoren mit rund 160 Boulder Bereichen
  • Maltatal (Kärnten) – Fallbach Klettersteig, Detmolder-Grat, Boulderblöcke an der Kreuzwand

Klettern vs. Bouldern

Klettern
Klettern kann man auch Sportklettern, Climbing oder Freeclimbing nennen. Es ist eine Sportart, die Jung und Alt ausüben können. Von ganz klein bis ganz groß, von Teenager bis hin zum Senior – an Kletterwänden kann man jedes Alter antreffen. Hier zählen nur der gemeinsame Spaß am Klettern und vor allem die sportliche Bewegung. Faszinierend beim Klettern sind die Optionen, sich neuen Herausforderungen zu stellen sowie das Überwinden von Grenzen. Aber auch das Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper und das Erfühlen der eigenen Körperbalance zählen zu den beliebten Aufgaben.

Klettern kann jeder. Der eine möchte es vielleicht anstrengend und verlangt sich gerne alles, andere möchten lieber nur gemeinsam mit Freunden Sport treiben.  Welche Intention eines jeden Einzelnen auch dahinter steht – eines wissen sie alle: Der Weg ist das Ziel. Dieses Motto kennen auch Profi-Sportler wie Tennis-Spieler, Formel 1-Fahrer, Skirennläufer oder Fußballer. Sie alle kämpfen in Wettbewerben und Turnieren und wollen nur eins: Siegen. Das erwarten allerdings auch die Fans und besonders, wenn sie auf die entsprechenden Sportereignisse tippen und gewinnen möchten. Möglich ist dies bei Online Buchmachern. Alle wichtigen Faktoren und was man über das Tippabgeben wissen sollte, zeigt Steffi Kühnlers Erfahrungsbericht zu NeoBet.

Beim Klettern und Sportklettern werden Haken, Seile, Schlingen oder andere Hilfsmittel zur Sicherung benötigt, die man aber nicht zur Fortbewegung einsetzen darf. Im Gegensatz zum alpinen Klettern im Gebirge sind die Routen eher relativ kurz, häufig aber recht athletisch. Ursprünglich nutzte man das Sportklettern zum Training für anspruchsvolle Kletterrouten am Berg. Inzwischen kann man in den Kletterhallen in Österreich an Kunstkletterwänden klettern und bouldern.

Die Wände sind in der Regel rund 15 Meter hoch. Die unterschiedlich geformten Wände verschiedenster Schwierigkeitsgrade sind ausgestattet mit besonderen Haltegriffen und Tritten in unterschiedlichen Formen und Größen, wobei es auch unterschiedliche Griffformen und Griffgrößen gibt. Gesichert ist man über eine sogenannte Partnersicherung, die aus zwei Personen Seilschaft besteht. Der Kletterpartner steht am Boden und sichert mit dem Seil den Kletterer an der Wand.

  • Klettern und Bouldern trainiert fast alle Muskelgruppen und wird deshalb auch seit geraumer Zeit in der Sporttherapie und im Rehabilitationsbereich angewandt.

Klettern verbessert aber nicht nur Muskelspannung, Kraft und Kondition, sondern eigentlich die komplette Koordination des Körpers sowie Balance und die räumliche Orientierung.

Bouldern
Bouldern kommt aus dem Englischen und bedeutet Felsblock. Es ist eine Variante des Kletterns, das sich zu einer trendigen Sportart entwickelt hat. Geklettert wird hierbei ohne Seil und Gurt und zwar in Absprunghöhe. Ein klassischer Boulder besteht in der Regel meistens aus nur vier bis neun Kletterzügen, die ihn an seine Leistungsgrenze bringen sollen. Genau das macht den Reiz dieser Sportart aus: An die körperliche Leistungsgrenze kommen sowie das Erlernen von neuen Bewegungsabläufen beim Klettern.

Viele junge Leute lieben die Sportart Bouldern, da sie sich aufgrund der niedrigen Absprunghöhe an niedrigen Felswänden oder in der überdachten Kletterhalle ohne Seil und Sicherung fortbewegen können. Gut aufgehoben ist aber auch jeder sportlich Interessierte, der zwar nicht seine Leistungsgrenze austesten, sondern einfach nur mal unkompliziert in den Klettersport reinschnuppern will. Einsteiger können ihre ersten Kletterfahrungen sammeln ohne komplizierte Sicherungstechniken erlernen zu müssen.

Bouldern sorgt für steigende Konzentration, für ein besseres Koordinationsverhalten und Körper-Beweglichkeit. Ein besonderer Vorteil der Sportart ist, dass es möglich ist, ohne Kletterpartner mit nur einem geringen Zeitaufwand flexibel zu trainieren, um sich so richtig auszupowern. Bouldern wird gerne von vielen Sportbegeisterten ausgeübt, die keinen Bezug zu dem klassischen alpinen Klettern im Gebirge haben. Um zu Bouldern braucht man übrigens lediglich ein paar Kletterschuhe und einen Beutel mit Magnesiapulver (für einen besseren Grip an den Händen), während man beim Sportklettern einen Gurt, ein Seil, einen Kletterpartner und beim alpinen Klettern ein Sicherungsgerät sowie Karabinerhaken und Helm benötigt.