ADMIRAL betreibt knapp 250 Kooperationen­ mit österreichischen Sportvereinen und Verbänden – Engagements, die auf ­bundesweiter Ebene genauso gelebt ­werden wie im regionalen Bereich.


Wenn ab Anfang September die Frauen-­Nationalmannschaft des ÖFB um die Qualifikation für die EURO 2021 in England, dem Mutterland des ­Fußballs, kämpft, wird auch in der ADMIRAL-Zentrale in Gumpoldskirchen mitgefiebert. Aber nicht nur, weil Fußball der mit Abstand beliebteste Sport bei den Wettern ist, sondern auch, weil sich der Konzern, als langjähriger Partner des Österreichischen Fußball-Bundes, besonders für den Frauenfußball engagiert. Vor mehr als zwei Jahren hat ADMIRAL den ersten Sponsorvertrag abgeschlossen, der exklusiv auf die höchste ÖFB-Frauen-Auswahl abgestimmt wurde. „ADMIRAL ist es ein Anliegen, das Produkt ‚Frauen-Nationalteam‘ gemeinsam mit dem ÖFB weiterzuentwickeln. Das ist eine große Chance“, freut sich Bernhard Neuhold, Geschäftsführer der ÖFB Wirtschaftsbetriebe GmbH, über das Engagement. Und Jürgen Irsigler, Geschäftsführer der ADMIRAL Sportwetten GmbH, ergänzt: „Wir sind froh, Teil einer spannenden gemeinsamen Zukunft zu sein, und hoffen auf viele Erfolge unseres Frauen-Nationalteams.“

Eine Kooperation, die beileibe kein Einzelfall ist. Aktuell betreibt ADMIRAL österreichweit knapp 250 Partnerschaften, vom Spitzen- bis zum Breitensport ist alles vertreten (s. Kasten). „Neben der Steigerung unserer Markenbekanntheit ist ein positiver Imagetransfer ein großes Ziel. Wir sehen uns als Partner des Sports. Über den Bereich Sportsponsoring gelingen die Ansprache und Kontaktpflege mit der sport- und wettaffinen Zielgruppe sehr gut“, erklärt Kerstin Kitz­müller, Marketingleiterin bei ­ADMIRAL Sportwetten. Um das zu realisieren, ist man bereit, den einen oder anderen Euro in die Hand zu nehmen. Kitzmüller: „Soziales Engagement hat bei ADMIRAL einen hohen Stellenwert. Aus diesem Grund nimmt der Bereich Sportsponsoring mehr als 50 Prozent des Marketingbudgets ein.“

Besonders wichtig ist dabei, langfristige Partnerschaften einzugehen, und nicht nur darauf zu schauen, wo es kurzfristig etwas abzustauben gibt. So läuft die Kooperation zum Beispiel mit dem Bundesligaklub Austria Wien bereits seit mehr als 20 Jahren, in guten wie in schlechten Zeiten. „Wir legen sehr viel Wert darauf, mit unseren Partnern in permanentem Kontakt und ­laufendem Austausch zu stehen. Nur so können sich Partnerschaften weiterentwickeln und wachsen“, erklärt Kitzmüller den Ansatz. Vor etwa 20 Jahren fiel auch der Startschuss, sich im Bereich Sportsponsoring einzubringen, einem Projekt, das in den letzten 15 Jahren mächtig an Fahrt aufnahm.

Es ist aber nicht nur der Spitzensport, der unterstützt wird, das ­Engagement bezieht sich genauso auf den Breitensport und dort ­vermehrt mit Augenmerk auf den lokalen Bereich. „Im Spitzensport sind Bekanntheit, Medienpräsenz, Zielgruppe und Zuschaueraufkommen wichtige Kriterien. Im Breitensport sind wir sehr auf Regionalität fokussiert, da wir über 200 ­Filialen österreichweit betreiben und uns die Verbindung mit den regionalen Vereinen sehr wichtig ist“, sagt Kitzmüller. Vom ambi­tionierten Landesligisten über den lokalen Handballklub bis zum ­Beachvolleyball ist alles im Port­folio vertreten. Ziel der Kooperationen soll immer sein, eine Win-win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen. Kitzmüller: „Wir setzen gemeinsam mit den Vereinen Projekte wie Promotions vor Ort, Social-­Media-Storys wie z. B. „Fan of the Month“ und diverse Challenges sowie viele weitere Sponsoring­aktivitäten um.“ Gelebte Partnerschaften, von denen am Ende des Tages alle, vor allem aber der Sport profitieren soll.

Die wichtigsten Kooperationen von ADMIRAL

  • ÖFB Männer-, Frauen- und U21 Nationalteam
  • ÖFB Cup
  • ADMIRAL Basketball Bundesliga
  • Handball Liga + Nationalteams Herren & Frauen
  • Austrian Football League
  • 10 Bundesligavereine: Rapid, Austria, SKN St. Pölten, Admira Wacker, LASK, Sturm Graz, TSV Hartberg, WAC, WSG Tirol, Mattersburg 
  • 8 Vereine aus der 2. Liga: FAC, SV Horn, SKU Amstetten, OÖ Juniors, Blau Weiß Linz, Vorwärts Steyr, Austria Klagenfurt, Wacker Innsbruck
  • EBEL: Vienna Capitals, KAC, Black Wings Linz, Graz 99ers
  • mehr als 200 regionale Kooperationen österreichweit

   
IM INTERVIEW
ADMIRAL-Sportwetten-Geschäftsführer Jürgen Irsigler über Sponsoring, Großereignisse und den Trend zum digitalen Wetten.

Jürgen Irsigler

Admiral unterstützt knapp 250 Vereine, Sportler und Verbände, der Slogan lautet „Wir sind Partner des Sports“. Warum ist das so wichtig?
ADMIRAL sieht im Sponsoring eine wichtige Maßnahme zur Förderung des österreichischen Sports, der eine zentrale gesellschaftliche Bedeutung einnimmt. Wir leben unseren Slogan „Partner des Sports“ und unterstützen den ­Spitzen- bis Breitensport in vielen Sportarten, da uns die Weiter­entwicklung des österreichischen Sports ein großes Anliegen ist.

Mit David Hasselhoff wurde im April ein absoluter Kultstar als Markenbotschafter an Bord ­geholt. Wie kam es dazu?
Wir möchten den Kunden und Gästen mit unserem Sportwett- und Glücksspielangebot in den Filialen und Sportbars abwechslungsreiche und spannende Unterhaltung bieten. Als Entertainment-­Profi verkörpert David Hasselhoff diesen Spirit perfekt.

Wie konkret gestaltet sich die Zusammenarbeit mit „The Hoff“?
ADMIRAL setzt für seinen Auftritt erstmals auf einen Markenbotschafter. Konzipiert und umgesetzt wird die Branding-Kampagne von ­Kobza and The Hungry Eyes (KTHE), die auch den neuen ­Werbespot mit David Hasselhoff produziert hat. Mit dem Launch der neuen Werbelinie im Sommer wird die Kampagne auch auf anderen Kanälen wie Print, online und Social Media ausgerollt.
  

Hasselhoff passt perfekt zu uns.

Jürgen Irsigler, ADMIRAL-Sportwetten-Geschäftsführer

2019 ist ein Jahr ohne EM und WM. Spürt man das bei ­ADMIRAL und freut man sich schon auf das kommende ­Supersportjahr mit EURO und Olympia?
Grundsätzlich ist ein Jahr mit ­einem sportlichen Großereignis wie einer Fußball-EM oder -WM immer ein Highlight für die ­Wettbranche. Durch zusätzliches Wettangebot und Marketingmaßnahmen hat man hier die Chance, sportbegeisterten Fußballfans auch das Thema Wetten näherzubringen.

Gab es im abgelaufenen Jahr neue Trends zu beobachten? Was ist neu im Programm von ADMIRAL?
Der Trend geht klar in Richtung online bzw. mobile. ADMIRAL ­generiert mittlerweile rund 35 Prozent des Gesamtumsatzes in diesem Bereich. Wir arbeiten an einer ­stetigen Verbesserung und Optimierung unseres digitalen Auftritts, in den letzten Monaten wurden Tools wie Cash-Out, Bet-Builder und Livestreaming in unsere ­Website integriert.

Im vergangenen Jahr haben Sie sich an dieser Stelle von der Politik gewünscht, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu vereinheitlichen. Gab es in dem Bereich Fortschritte?
Es gibt neun Sportwetten-Landesgesetze, die aktuell sehr unterschiedliche Regelungen mit sich bringen. Eine Vereinheitlichung der rechtlichen Rahmenbedingungen im Sportwettenbereich ist im Moment leider nicht absehbar.