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Wenn die Wadeln brennen: Das war die Tour de Kärnten 2015

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Von 19. bis 24. Mai traten Rennrad-Begeisterte bei der 4. Tour de Kärnten wieder kräftig in die Pedale. Mehr als 200 Teilnehmer aus über 15 Nationen gingen heuer bei Kärntens erfolgreichster Rennrad-Veranstaltung an den Start. Das freut natürlich auch Tour-Direktor Bernd Neudert, der seine Tour gerne mal als „eine Qual, die Spaß macht", bezeichnet.


Der aus Düsseldorf stammende Veranstalter kann zu Recht stolz auf den Verlauf seiner bereits vierten Tour de Kärnten sein, war sie doch die erfolgreichste Rennrad-Veranstaltung in ganz Österreich. Trotz der teilweise widrigen Wetterbedingungen – Schnee und Dauerregen bei 2 Grad plus – stellten sich über 200 Starter der Herausforderung von insgesamt 6 Etappen, 400 Kilometern und ca. 7.000 Höhenmetern. Bei der Tour de Kärnten wird eben Rennradsport auf höchstem Niveau in einem familiären Rahmen geboten.

Wir durften mit Tour-Organisator Neudert über das vergangene Rennrad-Spektakel plaudern und haben dabei auch einiges über die Tour 2016 erfahren. Was alles los war und was noch kommen wird, erfährst du jetzt.

1. WAS WAREN DIE HIGHLIGHTS BEIM DIESJÄHRIGEN RENNEN?
Laut Neudert trotzten die Rennradsportler jedem Wetter: "Von Schnee am Dach der Tour, der Hochrindl, bis hin zu Regen und Kälte beim Bergzeitfahren auf die Gerlitzen/Feuerberg war alles dabei." Letztendlich schafften es 169 Radler durch das Ziel.

Teils neue Sieger, teils alte Bekannte standen bei den Herren heuer auf dem Siegertreppchen: Der Österreicher Gunther Zechmann vom Verein „London Phoenix" konnte sich gegen seine Landsmänner Stefan Kirchmair („Kirchmair Cycling") und Mario Buczolits („Adler Pharma Bikeexpress") durchsetzen. Schnellste Dame war die Deutsche Janine Meyer („Team cycle-basar.de") vor der Französin Stéphanie Gros („VC Vincennes") auf Platz 2 und Marlies Penker („RC MTB ÖAMTC Möllbrücke") auf Platz 3.

„Die Stimmung war sensationell gut, viele Finisher ballten sogar die Becker-Faust", erzählt uns Neudert begeistert. Bei solchen Leistungen darf auch gejubelt werden. Tolle Unterstützung bekam der Tour-Direktor auch von den regionalen Polizeistationen (Motorradbegleitung) und von den beteiligten Gemeinden – Kollegialität und Miteinander werden eben groß geschrieben bei der Tour de Kärnten.

Video: Das war die Tour de Kärnten 2015

2. WAS HAT SICH SEIT DER 1. TOUR DE KÄRNTEN VERÄNDERT?
„Wir werden jedes Jahr professioneller und größer und bleiben dabei familiär. Von 38 Anmeldungen in 2012 auf 249 in 2015 – und ein Ende des ‚Wahnsinns' ist nicht abzusehen. In 2016 steuern wir sogar auf 350 Teilnehmer zu", so Neudert.

Seit der 1. Tour de Kärnten hat sich aber noch mehr verändert, erklärt uns der in Ossiach lebende Tour-Direktor: „Die Streckensicherungen sind verbessert worden. Motorradteams, Begleitfahrzeuge und Sicherheitspersonal sind top eingespielt."

Heuer wurde den fleißigen Radlern sogar erstmalig Kärntner Kulinarik in den Ziel-Ladestationen geboten. „Die übliche ‚Bananen-Leier' war uns heuer zu wenig. Dafür gab es Schweinsbraten, Ritschert, Kärntner Kasnudeln, Gelbe Suppe und vieles mehr." Wir finden, das macht Gusto aufs Radeln!

3. WIRD ES BEI DER 5. TOUR DE KÄRNTEN 2016 ETWAS NEUES GEBEN?
„Definitiv: Ja! Es wird zwei neue beziehungsweise geänderte Strecken geben. Das Einzelzeitfahren wird 2016 voraussichtlich um den Ossiacher See führen", verrät uns Neudert und legt nach: „Über ein spektakuläres City-Ziel wird aktuell diskutiert!"

Zwei Etappen werden im kommenden Jahr vermutlich über 100 Kilometer gehen, in Summe wird die Tour de Kärnten auf ca. 430 Kilometer wachsen, bei gleichen Höhenmetern. Die „Kult"-Bergankunft „Buggl in Bach" ist natürlich auch wieder im Programm. Die 5. Tour de Kärnten wird übrigens von 21. bis 26. Mai 2016 über die Bühne gehen.

4. WAS MÖCHTEN SIE NOCH GERNE SAGEN, HERR NEUDERT?
„Die Tour de Kärnten hat es in nur vier Jahren geschafft, das größte Etappenrennen auf österreichischem Boden zu werden. Über 1.200 Starts an 6 Tagen in 2015 sind der Beweis, Teilnehmer aus über 15 Nationen ebenso! Das Leistungsniveau ist hoch – aber die Tour de Kärnten ist vor allem eines: ein Jedermann- und Finisher-Rennen."

Auch Wirtschaft und Tourismus in der Region profitieren von der Tour de Kärnten. „Die Teilnehmer bleiben mit Familie (bis zu 4 Personen plus Hund) mindestens eine Woche in Kärnten, wenn nicht zwei oder sogar drei Wochen. Das sind um die 3.500 Nächtigungen in der Vorsaison", so der Tour-Direktor zur aktuellen Lage.

Eine Botschaft, die durch die Tour transportiert werden soll, liegt Neudert besonders am Herzen: „Es geht bei der Tour de Kärnten um die alten Werte des Rennradsports: Kollegialität in familiärer Organisation. Der Letzte ist unser erster Sieger – und der Letzte der Tour 2015 ist bereits wieder für die Tour de Kärnten 2016 angemeldet." Bei allem Wachstum will man familiär bleiben und eine hoch professionelle Veranstaltung organisieren. Bei so viel Einsatz gelingt das bestimmt!

Daten und Fakten der Tour de Kärnten 2015

  • 6 Etappen – ca. 7.000 Höhenmeter und ca. 400 Kilometer
  • 3.500 Nächtigungen in der Vorsaison rund um den Ossiacher See
  • 220 Teilnehmer aus über 15 Nationen
  • 40 Mitarbeiter für Sicherheit und Organisation


Tourteilnehmer aufgepasst: Wer schon einmal bei der Tour de Kärnten teilgenommen hat, bekommt beim nächsten Mal zwei Startplätze zum Preis von einem. Die "2 4 1"-Aktion ist noch bis zum 31. August gültig!

Alle Ergebnisse und weitere Informationen zur Veranstaltung 2015 und Anmeldung zur Tour de Kärnten 2016 unter www.tourdekaernten.at.


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