Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News
Was dein Laufschuh kann: Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry im Test

Was dein Laufschuh kann: Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry im Test

Artikel vom:

Laufexpertin Edith Zuschmann alias Running Zuschi ist für SPORTaktiv als Materialtesterin unterwegs. Diesmal nimmt sie sich einen Laufschuh für unwegsames Gelände unter die Lupe, den Columbia Peakfreak Enduro Outdry. 

Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry, unwegsames Gelände und tagelange Touren – das ist die perfekte Kombination, um den neuen Allround-Schuhe von Columbia so richtig an seine Grenzen zu jagen. Bei meinem Kurztrip ins Gsieser Tal in Südtirol musste natürlich auch der gerade angekommene Sportschuh mit.
Beim Einpacken kam etwas Skepsis in mir hoch: „Ein ganz schön gewichtiges und starres Teil." Frei nach dem Motto „Probieren geht über Studieren" schlüpfte ich gleich nach unserer Ankunft in die Columbia Peakfreak Enduro Outdry. Unzählige einsame Trails warteten in diesem Seitental des Pustertals darauf, von mir entdeckt zu werden.
Der erste Einstieg in die Schuhe fühlte sich verdammt steif an. Vor allem der Fersenteil stellte sich wie ein Fels in der Brandung den äußeren Einwirkungen entgegen. Was sich beim Anziehen vielleicht etwas unangenehm anfühlt, macht sich dann beim eigentlichen Tun bezahlt. Aber dazu später.
War die erste „Hürde" geschafft, fühlten sich meine Füße gleich wohl. Das Fußbett entpuppte sich für meine Füße als genau richtig – weder zu eng, noch zu breit. Das Schnürsystem legte sich angenehm um den Rist. Es konnte losgehen.

WAS MACHT DIESEN SCHUH BESONDERS?Trailrunning: Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry im Test
Besonders macht diesen Schuh sicherlich seine vielfältige Einsatzfähigkeit. Der Hersteller definiert ihn als Traillauf-, Trekking- und Einstiegschuh gleichermaßen. Wer also im alpinen Gelände unterwegs ist, wenig Gepäck mit sich herumschleppen möchte, um mit und in der Natur zu „spielen", hat mit dem Columbia Peakfreak Enduro Outdry einen neuen Spielgefährten gefunden. Bist du also länger in den Bergen unterwegs, hast du in einem Schuh alles mit dabei!

SOHLE UND GEWICHT
Auch wenn ich zuerst dachte, ein Schwergewicht in Händen zu halten, so entpuppte sich der Columbia Peakfreak Enduro Outdry an meinen Füßen als robuster Trailschuh, der doch eher als "Fliegengewicht" bezeichnet werden kann. Die minimale Dämpfung lässt den Fuß sehr nah am Boden sein – einzig die markanten Stollen zwängen sich zwischen Boden und Sohle.
Apropos Stollen: diese aus Omni-Grip-Gummi gefertigte Sohle sorgt für eine nicht unerhebliche Reibung auf Asphalt bzw. planem Untergrund. Doch im unwegsamen Gelände spielen sie ihre Stärke aus: Egal ob laufend oder wandernd, ich hatte auf den unterschiedlichsten Untergründen vergleichsweise (zu anderen Modellen) sehr guten Halt. Wie schnell sich das Profil abnützt, kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Nach den ersten 150 Kilometern zeigen sie NULL Abnützungserscheinungen.
Da sich die Sohle nach innen biegt, arbeitet der Schuh nicht 100% für dich, wenn du im Gelände leicht umknickst. Du musst vor allem aus dem Fußgelenk heraus sehr aktiv arbeiten. Dafür lässt dir der Columbia Peakfreak Enduro Outdry sehr viel Spielraum. Du kannst dir viele feinere, elegantere und schnellere Schritte erlauben, als mit dickeren (dafür aber geschützteren) Sohlen.

DAS OBERMATERIAL 
Wie schon erwähnt ist der Fersenteil relativ starr, um den Fuß gut einzuschließen und zu schützen. Das Obermaterial an sich präsentiert sich ähnlich. Sehr robust – vor allem rund um den Fußrand. Steine und ähnliche Gegenstände bilden somit beim Herumlaufen keine Gefahr. Es wurde atmungsaktives Sandwich-Netzobermaterial mit verschweißten Überzügen aus Nylon-Ripstop verwendet, um Nässe von den Füßen fern zu halten. Ich nahm einige Male die Abkürzung durch Bäche, um diese Funktion zu überprüfen. Und: Test bestanden.
Erfreulicherweise begannen die Füße im Schuh NICHT zu schwitzen... die Feuchtigkeit zieht nach außen.
Was die Schnürsenkel angeht: diese sind großzügig lange, um einen doppelten Knoten zu machen. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass sie immer wieder aufgehen. Die Schnürsenkel sind sehr glatt und bilden keinen Widerstand, wo sie sich einhaken könnten.
Ein kleines Minus: Es gibt keine Laschen oder Taschen, in die man die gebundenen Schnürsenkel stecken kann. Sie baumeln während dem Laufen fröhlich herum... da kann es schon zu einem kleinen Einfädler kommen...

Trailrunning: Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry im TestDAS LAUFGEFÜHL
Die ersten Laufmeter führten mich über Asphalt. Nicht gerade das passende Terrain für diesen Allroundschuh. Jeder Schritt fühlte sich irgendwie träge an. Doch kaum gelangte ich auf den Trail, wandte sich das Blatt. Das Profil ermöglichte wirklich perfekten Halt, durch die minimale Sprengung sowie Dämpfung konnte ich mein geliebtes Laufspiel starten. Jeder Schritt wurde zu einem Spielchen, in dem ich verdammt gute Karten hatte.
Nasse bzw. feuchte Steine: kein Problem. Nasses Gras: hinein und auch gleich wieder ein sicherer Absprung aufs nächste Bein – UND: keine nassen Füße!
Steinige Wege – bergauf: ansetzen, sofort fixiert, abdrücken – und mit nur minimalem Gerutsche ging es auch schon weiter, steinige Trails – bergab: ansetzten, sofort guter Halt, abdrücken – ohne Druckstellen an den Füßen oder eingetretenen Steinen in der Sohle
Schneefelder: relativ guter Halt – das klassisches Rutschen wie bei allen Schuhen (eh klar), befestigte Wege: auf Asphalt kann es mit dem Columbia etwas mühsam werden. Durch das Profil scheint pro Schritt einiges an Krafteinsatz zu verpuffen und das Laufen fühlt sich irgendwie schwerfällig an.

DIE OPTIK
Schwarz, grau – mit blass-lila Linien macht den Columbia Peakfreak Enduro Outdry jetzt nicht gerade zum modischen Renner. Er ist unauffällig. Vor allem als Damenschuh könnte er ruhig ein wenig peppiger sein. Dafür sieht man Staub und Co. weniger... eine Reinigung nach jedem Trailrun kannst du dir somit sparen.

RUNNING ZUSCHIS FAZIT
Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry ist ein traumhaftes Gerät für das laufende Spiel im Gelände. Ideal für: Erfahrene Trailäufer, die mehrere Stunden auf wechselnden Untergründen unterwegs sein wollen.
Aufgepasst: Man sollte es gewohnt sein mit minimaler Dämpfung zu laufen.

Trailrunning: Der Columbia Peakfreak Enduro Outdry im TestEINSATZ: TRAING VS. WETTKAMPF
Der Peakfreak Enduro ist – für mich – ein wunderbarer Trainingsschuh, mit dem sich unbekanntes Terrain sicher und komfortabel entdecken lässt. Er ist wendig und belastbar, als Wettkampfschuh für kurze Rennen würde ich jedoch nicht einsetzen. Dazu fehlt mir schlussendlich die Leichtigkeit. Erst ab 30 Kilometern käme er für mich in Frage.

ALPINER ALLROUNDER
Dieser Schuh lässt sich auch wunderbar für den Zustieg durch unwegsames Gelände verwenden. Wenn du dann in die Wand gehst, fällt er bei weitem nicht so ins Gewicht, wenn du dich kletternd nach oben bewegst.
Zudem: Bist du mehrere Tage in den Bergen, hast du einen Partner dabei, mit dem du sowohl wandern, laufen als auch gemütlich herumspazieren kannst. Aber vergiss den Schuhlöffel nicht, sonst fällt der Einstieg in den Schuh etwas schwer bzw. deine Ferse könnte ein paar Scheuerstellen davon tragen.
Was den Preis angeht: im Columbia Shop gibt es das Herrenmodell ab € 109,95.
Finally: Die von Columbia abgegebenen Versprechen hält der Peakfreak Enduro Outdry einwandfrei. Viel Spaß beim Spielen – auf hoffentlich viiiielen neuen Trails.

Mehr von unserer Testerin Edith Zuschmann findest du in ihrem Blog:
runningzuschi.com


Zum Weiterlesen:

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier