Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News
VCM Gewinner 2014 Getu Feleke Vienna City Marathon Winner Runner Ethiopia Record Streckenrekord Rekord

Vienna City Marathon: Getu Feleke gewinnt in neuer Streckenrekordzeit

Artikel vom:

Top-Favorit aus Äthiopien begeistert mit einem glänzenden Rennen. Christian Pflügl als bester Österreicher in 2:18:00 auf Rang elf. 

Mit einer vom ersten bis zum letzten Kilometer überzeugenden Leistung hat Getu Feleke einen neuen Streckenrekord für den Vienna City Marathon aufgestellt. Dabei löschte der Äthiopier die bisherige Marke von Henry Sugut (2:06:58 Stunden) aus und verbesserte sie auf die Weltklassezeit von 2:05:41 Stunden. Einst Debütant in Wien beim VCM 2009, jetzt neuer Streckenrekordhalter mit einem internationalen Topergebnis: Getu Feleke hat ein mitreißendes Stück Laufgeschichte geschrieben. 
Von Beginn an drückten die Pacemaker wie geplant aufs Tempo und liefen deutlich unter Streckenrekordzeit an. Damit zog sich das Feld bereits früh weit auseinander, sowohl bei den Herren als auch bei den Damen waren bald nach dem Start nur noch die Favoriten und die Pacemaker unter sich. Bereits nach 9 Kilometern musste der Wien-Sieger von 2011, John Kiprotich, leicht abreissen lassen. 

SUGUT FÄLLT NACH 16 KILOMETERN ZURÜCK 
Nach rund 16 Kilometern verlor Dreifachsieger Henry Sugut den Kontakt zur Spitze, den er bereits minutenlang zuvor nur ganz schwer halten konnte. Damit sorgte der 28-jährige Streckenrekordhalter für die erste Überraschung des Rennens – das Tempo, das Getu Feleke gemeinsam mit den Pacemakern organisierte, war besonders auf der leichten Bergaufpassage zu Schloss Schönbrunn für ihn zu deftig. Beim Halbmarathon lag Sugut bereits mehr als eine Minute, Kiprotich sogar zwei Minuten hinter der Spitze. 

ENTSCHEIDENDE ATTACKE IM PRATER
Ungefähr bei der 30-Kilometer-Marke schaltete Getu Feleke an der Spitze einen Gang hoch und löste sich aus dem Feld. Einzig Wilfred Kirwa Kigen, der bis dato noch nie einen Marathon zu Ende gelaufen ist, wollte dem Äthiopier anfänglich folgen, streckte aber nach kurzer Zeit zurück. Ausgangs der Prater Hauptallee machte sich Feleke mit einem Vorsprung von knapp einer Minute auf Kigen auf den Weg Richtung Ring. 
Felekes einzig verbliebener ernsthafter Verfolger Wilfried Kigen hatte sich offensichtlich in dieser vorentscheidenden Phase des Rennens übernommen, und musste für sein hohes Tempo zuvor Tribut zollen. Ab Kilometer 35 konnte der 28-jährige Kenianer nicht mehr zusetzen und musste miterleben, wie ihn zahlreiche Konkurrenten noch abfingen und überholten. 

RIESIGER APPLAUS
Mit einem großen Applaus empfing das Publikum am Heldenplatz den Sieger Getu Feleke, der in der fantastischen Zeit von 2:05:41 Stunden einen überragenden Sieg feierte. „Es war ein tolles Rennen, es ist alles nach Plan gelaufen für mich. Ich möchte mich bei den Pacemakern bedanken, die haben einen hervorragenden Job erledigt“, freute sich der Marathonstar aus Äthiopien. Der 27-jährige Äthiopier gab bis zum letzten Meter alles und verausgabte sich bis zum Schluss – zur Belohnung gab’s den zweiten großen Erfolg seiner Karriere nach dem Sieg beim Amsterdam Marathon 2010 und ein herausragender Streckenrekord bei einem der größten Marathonveranstaltungen Europas. „Zum Schluss konnte ich nicht mehr viel zusetzen, zuerst der Wind und dann bekam ich Magenprobleme. Sonst hätte ich noch schneller laufen können“, erzählte der Sieger im Siegerinterview. Rund eine halbe Minute büßte er auf den letzten drei Kilometern aus den genannten Gründen ein, trotzdem glänzte er mit einer hervorragenden Vorstellung. 

KENIANISCHE SERIE BEENDET 
Mit Felekes Dominanz endete in Wien auch die kenianische Siegesserie. Alfred Kering erreichte das Ziel als Zweiter in einer Zeit von 2:08:28 Stunden exakt eine halbe Minute vor seinem Landsmann Philip Kimutai. Als bester Europäer platzierte sich hinter Duncan Koch der Ukrainer Oleksandr Sitkovsky auf Rang fünf knapp vor dem Japaner Rio Yamamoto und dem Russen Aleksey Reunkov, alle drei verpassten eine Zeit unter 2:10 Stunden nur knapp. 

PFLÜGL VERPASST EM-LIMIT, JUBELT ABER TROTZDEM
Eine starke Vorstellung zeigte Christian Pflügl (SK Vöest). Der Oberösterreicher verpasste nach einer kämpferischen Leistung das angestrebte ÖLV-Limit für die Europameisterschaften um exakt eine Minute und erreichte mit der Endzeit von 2:18:00 Stunden den elften Platz. Trotzdem küsste der Wien-Debütant den Boden am Heldenplatz. „Vom Start weg bis ins Ziel Erlebnis pur, grenzgenial. Es herrschte eine Megastimmung!“, gratulierte der Oberösterreicher dem Veranstalter. Mit seiner Leistung war er durchaus sehr zufrieden. Auf den ersten gut 30 Kilometern hatte der Oberösterreicher namhafte Begleitung: Luke Kibet, Sieger des Vienna City Marathon vor sieben Jahren und kurz darauf Weltmeister in Osaka, war als Pacemaker für Pflügl verpflichtet worden. Allerdings war der Kenianer offenbar nicht ganz fit und stieg früher als geplant aus. 
Als zweitbester Österreicher erreichte der Kärntner Roman Weger (LC Villach) auf Rang 13 das Ziel. Seine Endzeit lautete 2:21:20 Stunden. Einmal mehr hat der bald 40-jährige Routinier, der bereits viermal als bester Österreicher am Heldenplatz eingelaufen ist, eine beherzte und gute Leistung gezeigt. 

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier