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Versicherung beim Mountainbiken / Bild: Granitbeisser Versichern MTB Radfahren Sturz Verletzung

Versicherung beim Mountainbiken: Ein Trostpflaster nach dem Ausrutscher

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In unserer Versicherungs-Serie „Von Fall zu Fall" beleuchten wir diesmal den Fall von Mountainbiker Gerald F.: Ohne private Freizeitunfallversicherung hätte ihn ein Sturz mit schmerzhaften Folgen auch noch über € 3.000,– gekostet.

Feuchte Strecke bergab, ein über die Straße laufendes Tier („wahrscheinlich ein Fuchs, genau kann ich es gar nicht sagen“), eine Schreckbremsung. Beim Sturz landete Mountainbiker Gerald F., der gar nicht sonderlich schnell unterwegs war, so unglücklich auf dem Rahmen seines Bikes, dass er neben Abschürfungen und Prellungen auch einen äußerst schmerzhaften Schambeinastbruch erlitt. Aufgrund der Schmerzen konnte der 39-Jährige nicht mehr allein ins Tal abfahren. Seine Bikerkollegen alarmierten die Bergrettung, die den Sportler ins nächstgelegene Krankenhaus transportierte.

ZWEI MONATE KRANKENSTAND
Eine Operation blieb Gerald zwar erspart, neun Tage musste er dennoch zur Schmerzbehandlung im Krankenhaus bleiben. In der ersten Phase des folgenden zwei Monate langen Krankenstandes konnte sich der Sportler nur auf Krücken fortbewegen. Eine regelmäßige Physiotherapie und Massagen (durch die Fehlhaltung beim Gehen mit Krücken) waren notwendig. „Schlimm war auch, dass ich aufgrund der Schmerzen lange Zeit nicht einmal sitzen konnte“, erzählt Gerald. Der Nebeneffekt: Zu den Therapien und wieder nach Hause musste er zunächst liegend im Krankenwagen transportiert werden, erst mit fortschreitender Heilung konnte er ein Taxi nehmen.


DIE FOLGEN
So summierten sich größere und kleinere Folgekosten, und hätte Gerald nur auf die gesetzliche Krankenversicherung vertraut, hätte er folgende Posten aus eigener Tasche bezahlen müssen: • € 1.370,– Bergekosten durch die Bergrettung; am Bike entstand ein Schaden von € 600,–, der repariert werden konnte; Geralds kaputtes Bikegewand hatte einen Wert von € 200,–; Selbstbehalte: € 30,– für die Krücken, € 105,– für den Spitalsaufenthalt; € 386,– Fahrkosten zu Therpaien und zurück (Krankenwagen und Taxi); € 355,– für Physiotherapien und Massagen; und schließlich noch € 25,– Rezeptgebühren für die Schmerzmittel. Ein Haufen Geld – aber die privat abgeschlossene Versicherung des Mountainbikers. übernahm in Summe € 3.071,–!

BLICK AUF DIE BEDINGUNGEN
Am Versicherungsfall Gerald F. sieht man, wie viele verschiedene finanzielle Nachwirkungen ein Sportunfall in der Freizeit haben kann. Dinge, an die man üblicherweise gar nicht denkt.Auch deshalb wollen wir anhand konkreter Fälle darauf aufmerksam machen. Unser Biker hätte übrigens noch weitergehenden finanziellen Schutz genossen (den er aber nicht benötigte): etwa für kosmetische Operationen, für den Heimtransport eines Autos oder Stornokosten fürs Hotel. Ein Tipp noch: Beim Abschließen einer Freizeitunfallversicherung sollte man sich auch genau anschauen, was die Wunschversicherung wirklich beinhaltet, und welche optionalen Bausteine man dazu- oder abwählt. Bezüglich der großen „Kostenfresser“ sollte man sich aber jedenfalls absichern. Gerald F. jedenfalls war froh, dass er es gemacht hatte.

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