Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
Leave blank for all. Otherwise, the first selected term will be the default instead of "Any".
/// News

Unterwegs am Alpe-Adria-Trail – Etappe 32: Cormons - Gradisca d'Isonzo

Artikel vom:

Das liebliche Hügelland des "Görzer Collio" ist für seine kontrollierten DOC-Weine bekannt. Von den höchsten Hügelspitzen der reizvollen Landschaft dieser Etappe 32 erblickt man die Gipfel der nahen Julischen Alpen und weiter in der Ferne die Dolomiten, eine Gebirgskette der südlichen Kalkapen. Der Naturschutzpark "Laghetti rossi" beherbergt eine bunte Wasservogelwelt.


Weinliebhaber kommen auf dieser Etappe bestimmt auf ihre Rechnung. Das gesamte Gebiet nördlich der Orte Cormòns, Capriva und Mossa bis vor die Tore von Görz hat insbesondere als traditionelles Weinbaugebiet Bekanntheit erlangt. Etiketten wie Ribolla Gialla, Refosco dal Peduncolo Rosso, Picolit und Malvasia Istriana haben einen Stammplatz unter den edelsten Favoriten der Weinliebhaber.

Der Hauptort dieser zauberhaften Hügellandschaft in unmittelbarer Nähe von Gorizia ist das schöne Städtchen mit habsburgischem Flair Cormòns, umgeben von kleinen malerischen Ortschaften an der Grenze zu Slowenien, wo slowenisch gesprochen wird. Gebirge und Meer sind hier greifbar nah: Das aufgrund der Windverhältnisse und der Temperaturschwankung absolut einmalige Mikroklima ist die ideale Ergänzung zum typischen Mergelboden des Collio, örtlich "Ponka" genannt, der nicht besser für den Weinanbau sein könnte. Eine Einkehr in einen der typischen Keller, wo der Wein in großen Fässern reift und die Keltermeister die Geheimnisse ihrer Kunst hüten, lohnt sich!

War der Collio ursprünglich ein vor allem durch Eichen gekennzeichnetes Hügelland, hat sich sein Landschaftsbild mittlerweile stark verändert: Während der Wald auf die Nordhänge zurückgedrängt wurde, erstrecken sich auf den Südhängen weitläufige, in Terrassen angelegte Weingärten. Die Piana del Preval, einst Sumpfgebiet, weist noch ein paar Spuren aus der Zeit vor der Trockenlegung auf: Ein paar kleine Seen sind erhalten geblieben. Weiter südlich geht das Hügelland in die Schwemmlandebene des Isonzo über. Nach den Hügeln von Farra d'Isonzo taucht das Städtchen Gradisca auf, das während der Habsburgerherrschaft ein wichtiger Vorposten gegen die Republik Venedig war.

Geheimtipp: Im hübschen Städtchen Gradisca sollte man im Bereich um den Hauptplatz in einem der Cafés eine Pause einlegen, beispielsweise im Caffè del Teatro. Weinfreunden sei die Enoteca in einem der ältesten Palazzi von Gradisca ans Herz gelegt.

Unterwegs am Alpe-Adria-Trail – Etappe 32: Cormons - Gradisca d'Isonzo / Bild: www.alpe-adria-trail.com

WEGBESCHREIBUNG
Von der SR409 biegen wir im Ortsteil "La Subida" im Gemeindegebiet von Cormons auf den leicht abschüssigen, bequemen Güterweg, der uns am mittelalterlichen Dorf Preval vorbeiführt (CAI 99). Während sich rechts der Wald an den Hängen der Hügel erstreckt, erblicken wir linker Hand einige der kleinen Wasserflächen der Piana del Preval. Nach den Preval-Seen führt der Weg auf einen Hügelrücken in der Ortschaft Russiz, wo man auf den Weinbergweg "Sentiero delle Vigne Alte" (eine mögliche Variante ab La Subida) stößt. Der Weg hinunter führt uns über den Versa-Bach (CAI 99) und über einige schmale Straßen bis in die Nähe von Capriva del Friuli. Wir gelangen zu den bemerkenswerten "Laghetti rossi", einem kleinen Naturschutzpark der Gemeinde mit interessanter Wasservogelwelt. Die "roten Teiche" sind künstliche Becken, die durch den Abbau von Ton für die Ziegelherstellung entstanden sind.

Unterwegs am Alpe-Adria-Trail – Etappe 32: Cormons - Gradisca d'Isonzo / Bild: www.alpe-adria-trail.com

Es folgt ein ebener asphaltierter Abschnitt, der uns nach Querung der Staatsstraße SS56 in das Dorf San Lorenzo Isontino führt (CAI 99). Weiter geht es, immer der Wegmarkierung 99 folgend, in Richtung der Hügel von Farra. Bald schon erblicken wir den Isonzo. Bevor wir die Provinzstraße SP351 queren, kommen wir bei der Casa Pusnar vorbei, die ein Museum beherbergt. Durch die Autobahnunterführung gelangen wir in die Aulandschaft des Isonzo, wo eine für Feuchtgebiete typische Vegetation vorherrscht. Wir halten uns weiter an die Markierungen des Weges Nr. 99 und erreichen Gradisca: Die von Mauern umgebene Stadt in strategisch günstiger Lage am Flusslauf des Isonzo ist reich an Kultur und Geschichte, war indes früher einmal von viel größerer Bedeutung als heute.

Weitere Infos zu dieser und anderen Etappen des Alpe-Adria-Trails findest du unter www.alpe-adria-trail.com.


Zum Weiterlesen:

Diese Seite verwendet Cookies. Durch Nutzen dieser Seite sind Sie mit der Verwendung von Cookies einverstanden.
Nähere Informationen zu Cookies finden Sie hier