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Ultracycling-Europameister Eduard Fuchs beendet Red Bull Trans-Siberian Extreme auf Platz 2 / Bild: Red Bull

Ultracycling-Europameister Eduard Fuchs beendet Red Bull Trans-Siberian Extreme auf Platz 2

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Eduard Fuchs hat als einziger Österreicher am längsten und schwierigsten Ultradistanz-Radrennen der Welt – das Red Bull Trans-Siberian Extreme teilgenommen. Die 9.195 Kilometer lange Strecke quer durch Russland und Sibirien fuhr der Ultracycling Europameister in einer Gesamtzeit von 331h52m13s und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 27,7 km pro Stunde. Damit sicherte sich der Solo-Biker den hervorragenden zweiten Platz im Gesamtranking.


Zehn Athleten beteiligten sich an diesem Rennabenteuer. Auf der Route von Moskau bis nach Wladiwostok entlang der Transsibirischen Eisenbahn mussten sie innerhalb von 23 Tagen 58.000 Höhenmeter, sieben Zeitzonen und vier Klimazonen in 15 Etappen zwischen 300 und 1.400 Kilometer überwinden. „Extrem hohe Temperaturunterschiede, starker Wind und Nässe waren für alle Athleten sehr herausfordernd. Aber die Anstrengungen sind vergessen. Was bleibt, sind die imposanten Eindrücke von Land und von den sportbegeisterten Menschen. Aber auch das einzigartige Sportkonzept, dass es erst einmal zu toppen gilt, hat überzeugt", fasst Eduard Fuchs zusammen.

ERSTE BANGE MOMENTE
Nach einem fulminanten Start mit einem ersten Etappensieg für Fuchs gab es bereits bange Minuten und Stunden während der 2. Etappe über 1.000 Kilometer. Nässe und Kälte führten zu einer Muskelverhärtung im Oberschenkel und einer Entzündung im Knie. „Ich konnte die letzten 300 Kilometer nicht mehr fahren und heimste acht Stunden Strafzeit ein. Dank meines Therapeuten Harald Wally und der vom Organisationsteam zur Verfügung gestellten ärztlichen Betreuung, habe ich rasch wieder zu meiner alten Form zurück gefunden", so Fuchs. Er gewann tags darauf sogar die Kurzetappe über 355 km und 2.350 Höhenmeter von Perm nach Jekaterinburg

Video: Impressionen vom Red Bull Siberian Extreme


KÖNNEN UND ROUTINE
Mit einer Distanz von 1.342 km und mit über 11.600 Höhenmetern zählte die 12. Etappe zu den schwierigsten. Die Ausgangssituation: Am Anfang Rückenwind, später Gegenwind und bis zu 40 Grad Tag-/Nachttemperaturunterschied, die den Kreislauf enorm belasten. Wie kann man das schaffen? Fuchs: „Können und Routine sind Voraussetzung für dieses Rennen. Aber auch die Erfahrungen aus dem Race Across America – wie mit extremer Hitze umgehen, wie das Durchhaltevermögen steigern – waren für mich von großem Vorteil. Wichtig ist es dabei auf den Körper zu achten und den Mineralstoffhaushalt in Balance zu halten bzw. mit Magnesium und bestimmten Salzen auszugleichen." Ein Darmvirus tags darauf stellte die nächste körperliche Herausforderung dar. Mit einem russischen Wodka nach dem Rennen war auch das Thema erledigt und Fuchs konnte die zwei letzten Etappen ohne Probleme fahren.

EINDRÜCKE BLEIBEN
Trotz der Strapazen bot sich den Teilnehmern die einmalige Gelegenheit wunderschöne Landschaften, imposante Städte und Gebäude und die Menschen kennen zu lernen. So führten die ersten 1.500 Kilometer durch die dicht besiedelten Gebiete Russlands. Am Uralgebirge wurde die Grenze Europa zu Asien überschritten. Vorbei am Baikalgebirge und am beeindruckenden Baikalsee „beim Vorbeifahren erkennt man erst die riesigen Ausmaße des Sees“ wie auch dem Fluss Amur ging es immer weiter Richtung Osten entlang der Grenzen zu Kasachstan, der Mongolei und über 3.000 km längs dem chinesischen Grenzgebiet bis nach Wladiwostok an die Pazifikküste.

RED BULL TRANS-SIBERIAN EXTREME 2016
Bei einer Neuauflage – die Entscheidung fällt im Laufe dieser Woche – will Eduard Fuchs wieder mit dabei sein. „Die Art und Weise sowie das Konzept des Red Bull Trans-Siberian Extreme gefällt mir weitaus besser als das Race Across America“, so Fuchs. Anders als beim Race Across America, wo mitunter versucht wird die Fahrer mutwillig von der Straße zu drängen oder sie tatsächlichen Bedrohungen ausgesetzt sind, wurden die Extremsportler auf ihrem Abenteuer quer durch Russland und Sibirien von der Bevölkerung mit Begeisterung aufgenommen. Keine Seltenheit waren Polizeieskorten. Fahrer und Begleitfahrzeuge wurden durch Staus und Baustellen oder durch kleinere Städte und Ortschaften geleitet.
Training und Vorbereitungen optimieren

„Das Red Bull Trans-Siberian Extreme stellt andere Anforderungen als ein Ultradistanz-Rennen – es ist mehr wie ein „normales“ Radrennen“, meint Fuchs. Das Rennen war allerdings auch härter als gedacht. Mit dem hohen Tempo beim Red Bull Trans-Siberian Extreme haben es sich die Fahrer selbst sehr schwer gemacht. Um jeden Etappensieg wurde gekämpft. „Durch die gewonnene Erfahrung ist eine längere und bessere Vorbereitung sowohl was das Training als auch die Organisation betrifft möglich“, ist Fuchs überzeugt.

VORTRÄGE VON EDI FUCHS
Seine ganz persönlichen Erfahrungen und Erkenntnisse über das Red Bull Trans-Siberian Extreme, über das unbekannte Land Russland und die Menschen wird Eduard Fuchs in Vorträgen weitergeben. Ein erster Termin ist bereits für den 11. September 2015 in Hitzendorf im Rahmen des 24-Stundenrennens in der Kirschenhalle fixiert.

Gesamtranking 2015 – Solo Kategorie
1.Kristof AllegaertBEL318 h 57 m 30 s
2.Eduard FuchsAUT331 h 52 m 13 s
3.Steve HarveyUK337 h 35 m 49 s
4.Denis MadjaraRUS399 h 11 m 43 s


Weitere Infos findest du auf 
www.redbulltranssiberianextreme.com und www.eduardfuchs.at.


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