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Trockenfleisch selber machen: Der ideale Snack fürs Wandern / Bild: iStock / angkritth / bhofack2 / Montage

Trockenfleisch selber machen: Der ideale Snack fürs Wandern

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Bei uns eher selten zu finden, gehört Jerky - so der englische Name für Trockenfleisch - in Amerika zur absoluten Standard-Verpflegung beim Wandern. Wir haben uns angeschaut, warum das so ist, und wie man den herzhaften Snack zubereitet.

Was Trockenfleisch zum idealen Snack für Wanderer macht? Das wäre zum einen die Extra-Portion hochwertiges Eiweiß, die es liefert, zum anderen die Haltbarkeit - trocken gelagert (z. B. in einer verschließbaren Kunststoffbox) bleibt selbstgemachtes Jerky bei Raumtemperatur zu mindest einen Monat lang genießbar (vakuum-verpackt sogar noch deutlich länger). So muss man sich beim Wandern (auch bei sommerlichen Temperaturen) keine Sorgen darum machen, dass die Jause verderben könnte.

In Betracht ziehen sollte man hingegen, dass im Fleisch zwar wertvolle Aminosäuren, die essentiell für Erhaltung und Aufbau unserer Muskeln sind, aber keine kraftspendenden Kohlenhydrate enthalten sind. Soll heißen: Gerade auf längeren Touren sollte man sich nicht alleine auf die schmackhaften Eiweißbomben verlassen, sondern auch auf eine entsprechende Kohlenhydratzufuhr Wert legen, um keinen (ernährungsbedingten) Leistungsabfall zu erleiden.

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In der Regel verwendet man für Trockenfleisch Filetstücke vom Rind. Da beim Dörren idealerweise eine Temperatur von 70° C nicht überschritten wird, besteht bei Geflügel die Gefahr, dass etwaige Salmonellen nicht komplett abgetötet werden.

Trockenfleisch selber machen: Der ideale Snack fürs Wandern - Dörrgerät zum Trocknen von Fleisch, Gemüse etc. / Bild: CL / Beef JerkyWer auf puren Fleischgeschmack steht, hat es einfach: Steakfleisch in mundgerechte Happen schneiden, salzen, pfeffern und ab ins Rohr bzw. Dörrgerät (siehe links) bei 70 Grad. Nun heißt es warten - 6 bis 8 Stunden, je nach Größe der Fleischstücke (spätestens nach 6 Stunden sollte man die Konsistenz regelmäßig überprüfen). Während beim Dörrapparat an der Oberseite für den notwendigen Luftstrom gesorgt ist, muss man bei der Zubereitung im Rohr darauf achten, dass es nicht ganz geschlossen ist - zu diesem Zweck klemmt man beispielsweise einen Kochlöfel o. ä. in die Tür. Auf diese Weise kann nicht nur für sich selbst, sondern auch für seinen vierbeinigen Begleiter "Leckerlis" herstellen - dabei sollte man allerdings aufs Würzen verzichten.

Für etwas mehr Geschmack kann man das Fleisch natürlich auch marinieren (z. B. mit einem Mix aus Olivenöl, Senf, Honig, Basilikum, Salz und Pfeffer). Nachdem man das portionierte Fleisch mit der Marinade bestrichen hat, kommt es in einen verschließbaren Plastikbeutel, in dem sich möglichst wenig Luft befinden sollte. Nun kommt der Beutel für 6 bis 24 Stunden in den Kühlschrank, damit das Fleisch den gewünschten Geschmack erhält. Achtung: Vor dem Dörrvorgang sollte die Fleischstückchen nicht vor Marinade triefen. Ist dies der Fall, unbedingt mit Kuchenrolle abtupfen!   

FLEISCHLOSE ALTERNATIVEN
Du bist kein Fleisch-Liebhaber? Kein Problem. Auch Pilze, Tofu oder viele Gemüsesorten lassen sich hervorragend dörren. Der Vorgang ist im Grunde der gleiche wie bereits beschrieben - mit dem feinen Unterschied, dass hierbei niedrigere Temperaturen (meist zwischen 40 und 60 Grad) zum Einsatz kommen, um eine schmackhafte Konsistenz zu erhalten.

Köstlichkeiten wie getrocknete Steinpilze sind logischerweise nicht nur Wanderern vorbehalten. Sie schmecken auch hervorragend als gesunde Knabber-Alternative zu Kartoffelchips und Co.


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