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Triathlon mit Sehschwäche – So läuft's

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Bildrechte: Flickr MACCA Ironman Hawaii 2010 Chris McCormack CC BY-ND 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Licht, Schweiß und Wasser. Diesen drei Einflüssen sind die Augen eines Teilnehmers während eines Triathlons ausgesetzt. Zum Schutz der Augen und für optimale Leistungsfähigkeit werden je nach Disziplin spezielle Brillen getragen – sie sind fester Bestandteil der Ausstattung eines Triathleten. Was aber, wenn man als Sportler kurz- oder weitsichtig ist?

Im Wasser

Für die erste bei einem Triathlon zu absolvierende Disziplin gibt es zwei für Sportler geeignete Varianten zum Ausgleich einer Fehlsichtigkeit. Die Erste: Schwimmbrillen mit Sehstärke. Diese unterscheiden sich von herkömmlichen Schwimmbrillen lediglich durch die speziell angefertigten Gläser, die die Fehlsichtigkeit des Trägers ausgleichen. Sie können, je nach Art und Stärke der Fehlsichtigkeit, wesentlich teurer als normale Schwimmbrillen ohne Sehstärke sein. Wer sich also keine solche Brille zusätzlich anschaffen möchte, kann alternativ zu Kontaktlinsen greifen. Diese lassen sich beim Schwimmen problemlos in Kombination mit einer ganz normalen Schwimmbrille tragen. Kontaktlinsen gibt es sowohl für Kurz- als auf für Weitsichtige – auch eine Hornhautverkrümmung kann mit ihnen ausgeglichen werden. Zudem hat man die Wahl zwischen harten bzw. formstabilen und weichen Kontaktlinsen. Fielmann bietet einen guten Überblick über die Eigenschaften der verschiedenen Linsenvarianten, auch die für Monats- und Jahreslinsen benötigten Pflegemittel werden thematisiert. Für Triathleten, welche die Linsen nur im Training oder Wettkampf tragen, sind Tageslinsen wohl die beste Wahl. Schließlich entfällt bei ihnen jeglicher Pflegeaufwand, denn sie werden nach dem Tragen einfach entsorgt. Vor der Entscheidung für eine bestimmte Kontaktlinsenart sollte man in jedem Falle einen Augenarzt oder Optiker aufsuchen. Denn zum einen muss die Stärke für Kontaktlinsen neu ausgemessen, zum anderen müssen Unverträglichkeiten, die zu einer permanenten Augenschädigung führen könnten, im Vorfeld ausgeschlossen werden – und das kann nur der Fachmann sicher tun.

An Land

Auch fürs Radfahren bzw. Laufen sind die zwei oben genannten Alternativen denkbar– sowohl die Anschaffung einer speziellen Sportbrille ist möglich als auch die Nutzung von Kontaktlinsen. Neben den zuvor genannten Vorzügen bieten Kontaktlinsen vor allem beim Laufen einen weiteren Vorteil gegenüber einer kombinierten Sport- und Sonnenbrille mit Stärke: Falls sich die Lichtverhältnisse ändern und keine Sonnenbrille mehr benötigt wird, kann ein Kontaktlinsenträger sie einfach absetzen, ohne dass er eine zweite Brille mit Sehstärke zum Austauschen dabeihaben müsste. Auch wer selbst bei Sonne lieber ohne Brille läuft, liegt mit Kontaktlinsen gut im Rennen: Denn Kontaktlinsen sind inzwischen auch mit integriertem UV-Schutz erhältlich, auf eine Sonnenbrille kann somit verzichtet werden – und man kann das Treiben bei Events wie dem kommenden Strandräuber Ironman 70.3 auf Rügen am 11. September 2016 ganz ungefiltert genießen – zumindest, soweit es die Anstrengung zulässt.

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