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Tourenski-Generation 2015/16: Abfahren auf die Leichtgewichte / Bild: Fischer

Tourenski-Generation 2015/16: Abfahren auf die Leichtgewichte

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Leicht allein reicht nicht aus: Auf starke Abfahrtseigenschaften wollen moderne Skitourensportler immer weniger verzichten. Die Balance zwischen Leichtbau und Abfahrtsperformance zu finden, stand für diesen Winter im Fokus der Konstrukteure.


Im Vorjahr wurde die 1-Kilogramm-Grenze beim 80 mm breiten Tourenski unterschritten. Diesen Winter geht es vielen Herstellern darum, Leichtbau und Stabilität – und damit verbesserte Abfahrtsperformance – in Einklang zu bringen. Entsprechend gibt es zwar keine Rekordmeldung
von den Tourenskiern 2015/16, aber doch eine Reihe von interessanten Entwicklungen, die wir gemeinsam mit Peter Seinitzer, Tourenskimaterial-Experten von Gigasport, hier herausarbeiten wollen. Drei Haupttrends sind es, die unserem Experten auffallen:

TREND 1: ABFAHRTSPERFORMANCE IM BLICKPUNKT
Auf eine starke Abfahrtsperformance wollen auch die gewichtsorientierten Tourengeher nicht mehr verzichten. Ein deutliches Indiz dafür: Der bei Gigasport im letzten Winter meistverkaufte Tourenski hatte 88 mm Mittelbreite. Vor wenigen Jahren hätte diese Zahl noch Freeride-Tourern gut zu Gesicht gestanden. „Gewichtsoptimierung spielt nach wie vor eine wichtige Rolle, aber es geht heuer eben um die Balance zwischen Leichtbau und Stabilität", meint Peter Seinitzer. „Effizient im Aufstieg und gleichzeitig agil in der Abfahrt – das ist die Kombination, die
immer stärker gewünscht wird. Zugeständnisse in der Abfahrtsperformance werden dagegen nicht mehr toleriert." Erreicht wird diese Wunsch-Kombi durch moderne Materialien (Carbon spielt bei immer mehr Herstellern eine Rolle) und Bauweisen. Tourenski werden etwa zunehmend
mit stabilitätsfördernden Seitenwangen ausgestattet, die in früheren Zeiten hauptsächlich bei Alpinskiern zu sehen waren. Was gleich zum zweiten Trend überleitet ...

TREND 2: TOURENSKISPORT TRIFFT ALPINSKISPORT
Hier das freie Gelände, dort die Skipiste; hier Tourengeher, dort Alpinskifahrer. Diese einst klare Trennung löst sich immer stärker auf. Neben den traditionellen Tourenskimarken mischen auch die einst klassischen Alpinskimarken mit. Und sie zeigen sich dabei ebenso innovativ wie die
„Spezialisten". „Sportliche Bauweisen aus dem Alpinbereich treffen auf leichte Tourenski-Materialen", so fasst der Gigasport-Experte die Tendenz zusammen. Vereinfacht ausgedrückt kombiniert modernes Tourenskimaterial also oftmals das Beste aus zwei Welten. Die angenehme Folge: Mit heutigen Tourenskiern lässt es sich leicht und spielerisch wie in früheren Zeiten aufsteigen – beim Abfahren in unterschiedlichem Gelände (ja sogar auf Skipisten) spürt man aber deutliche Vorteile.

TREND 3: INDIVIDUALISIERUNG
Vom Händler fertig vorgegebene Tourenski- und Bindungspakete lassen sich laut dem Gigasport-Experten allenfalls noch im Einsteiger-Segment verkaufen. Vor allem erfahrene Skitourensportler wollen sich ihr persönlich passendes Paket individuell zusammenstellen. Der erste Baustein ist dabei eben der Ski. Als Zweites wird die für die eigenen Bedürfnisse passende Bindung und zuletz der Schuh ausgesucht. Wobei keinesfalls „leicht und leicht" kombiniert werden muss. „Durch Gewichtseinsparungen, die im Ski-, Bindungs- und Skischuhsektor in den letzten Jahren geschafft wurden, trauen sich nun viele erstmals zum breiteren Ski zu greifen", erklärt Peter Seinitzer. Also etwa: Freeride-Tourer mit leichter Pin-Bindung. Ein Tipp noch dazu: Hochwertige Beratung im Fachhandel zahlt sich aus!

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